{"id":564,"date":"2024-02-09T14:53:52","date_gmt":"2024-02-09T13:53:52","guid":{"rendered":"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/?p=564"},"modified":"2024-03-02T22:52:56","modified_gmt":"2024-03-02T21:52:56","slug":"der-bunzlauer-bildhauer-fritz-theilmann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/index.php\/2024\/02\/09\/der-bunzlauer-bildhauer-fritz-theilmann\/","title":{"rendered":"Der Bunzlauer Bildhauer Fritz Theilmann"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1827\" height=\"1392\" src=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Foto-Theilmann_1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-719\" style=\"width:802px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Foto-Theilmann_1.jpg 1827w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Foto-Theilmann_1-1300x990.jpg 1300w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Foto-Theilmann_1-768x585.jpg 768w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Foto-Theilmann_1-1536x1170.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1827px) 100vw, 1827px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Nicht nur Bunzlau verdankt ihm viel.<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Eine W\u00fcrdigung des Bildenden K\u00fcnstlers Professor Fritz Theilmann<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der Bunzlauer Maler Hans Howad l\u00e4dt uns ein, einen K\u00fcnstler wiederzuentdecken. Fritz Theilmann wurde vor fast 120 Jahren in Karlsruhe geboren, verstarb 1991 in Kieselbronn bei Pforzheim und wirkte w\u00e4hrend eines wichtigen Abschnitts seines Lebens als Lehrer an der Keramischen Fachschule in Bunzlau. Anl\u00e4sslich des Fritz-Theilmann-Jubil\u00e4umsjahres (2011\/2012) erhielt die Bundesheimatgruppe einen sehr lesenswerten Beitrag seines einstigen K\u00fcnstlerkollegen Hans Howad. Wir haben ihn erg\u00e4nzt durch Archivmaterial aus der Heimatstube, eigene \u00dcberlegungen und Hinweise&nbsp; seiner Tochter B\u00e4rbel Rudin und m\u00f6chten mit Text und Bildern den Lesern der Bunzlauer Heimatzeitung eine Freude bereiten.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>An einen bedeutenden Menschen, an einen gro\u00dfen Bildhauer des Gegenst\u00e4ndlichen, m\u00f6chte ich euch, liebe Bunzlauer, erinnern und euch teilhaben lassen an der Begegnung mit ihm und seinem Werk. Als ich 1979 in meinem heutigen Wohnort im Raume Pforzheim eine Ausstellung meiner Arbeiten vorbereitete, traf ich Professor Theilmann v\u00f6llig unerwartet im Vorstand der K\u00fcnstler-Gilde Buslat, in deren R\u00e4umen die Ausstellung stattfand. Er lud mich spontan zu einem Besuch in seinem Atelier ein, das sich in Kieselbronn in unmittelbarer N\u00e4he befindet. Was f\u00fcr eine bewegende Begegnung nach 43 Jahren, nach Flucht, Vertreibung und Neuanfang!<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dferhalb des Ortes, am Waldrand, mit freiem Ausblick auf die Streuobstwiesen hatte er sich sein Atelier geschaffen. An ausgew\u00e4hlten Pl\u00e4tzen standen Skulpturen und Plastiken, darunter das 2,50 m hohe Ensemble \u201eDrei Kameraden in Diabas. 1636 hatte Theilmann f\u00fcr sein bildhauerisches Gesamtwerk, darunter auch das Modell dieser Figurengruppe, den Kunstpreis der Stadt Breslau erhalten. Eine Abbildung davon nahm unser Kunsterzieher an den Zahnschen Schulanstalten A. Reimann als Anregung f\u00fcr unsere Versuche im plastischen Gestalten. Den Ton holten wir von der Keramischen Fachschule direkt gegen\u00fcber. Das d\u00fcrfte 1936\/7 gewesen sein. &#8211; Tief beeindruckt hat mich der Besuch der hohen, lichtdurchfluteten Atelierr\u00e4ume. \u00dcberall Plastiken aus den verschiedensten Materialien: Portr\u00e4t-B\u00fcsten, Gipsentw\u00fcrfe, Terrakotten, Fayencen, Schnitzereien aus den verschiedensten H\u00f6lzern, Majolika-Arbeiten, Skulpturen in allen Steinarten und aus verschiedensten Metallen: Bronze, Stahl, Silber, sogar Aluminium-Guss \u2013 und nat\u00fcrlich Ton, sein Lieblingsmaterial. Zuletzt standen ca. 600 Arbeiten in seinem Werkverzeichnis!<\/p>\n\n\n\n<p>Wir hatten ein gutes Gespr\u00e4ch, und er gab mir eine Aufzeichnung mit, aus der ich berichte: Geboren wurde Fritz Theilmann am 28. Dezember 1902 in Karlsruhe. Seine Eltern stammten aus Kieselbronn n\u00f6rdlich von Pforzheim. Er wollte eigentlich Architekt werden, ging aber als Neunzehnj\u00e4hriger auf die Badische Landeskunstschule in Karlsruhe (heute: \u201eBadische Akademie der Bildenden K\u00fcnste\u201c). Seinen Lebensunterhalt verdiente er sich in der Staatlichen Majolika-Manufaktur.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann zog es ihn hinaus in die Welt. Zu Fu\u00df, mit dem Fahrrad, auch als Matrose auf einem Segelschiff kam er bis nach Kairo. Er wanderte heimw\u00e4rts und wurde von der Karlsruher Akademie in Gnaden aufgenommen, wurde sogar Meistersch\u00fcler. 1925 holte ihn die neu gegr\u00fcndete Manufaktur Kieler-Kunst-Keramik (KKK) als Bildhauer und Leiter der baukeramischen Abteilung nach Kiel. Theilmann wuchs an den ihm \u00fcbertragenen Aufgaben: Klinker-Plastiken, Brunnen, Portale, auch feinkeramische Arbeiten, brachten ihm eine reiche Ernte an Erfahrungen. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat f\u00fcr ihren Architekturkalender &#8222;Detail-Ansichten 2012&#8220; als Titel- und Monatsblatt das Magdeburger Pferdetor, eine Klinkerarbeit Fritz Theilmanns aus der Zeit bei der Kieler Kunst-Keramik, ausgew\u00e4hlt.<\/p>\n\n\n\n<p>1929 brach er wieder aus. Zu Fu\u00df, auch im Sattel oder Auto zog &nbsp;er auf alten Karawanenstra\u00dfen von Jerusalem \u00fcber Syrien nach Persien und Kurdistan, wo er &#8211; &nbsp;ein Schwerpunkt seiner Reise &#8211; l\u00e4ngere Zeit an den Grabungen des Arch\u00e4ologen Prof. Ernst Herzfeld teilnahm. An und in den Bauwerken und Monumenten faszinierten ihn die Skulpturen, Wandgestaltungen, Fu\u00dfb\u00f6den- und Deckenbel\u00e4ge mit den geheimnisvollsten Glasuren. Wohlgemerkt war das in einer Zeit, als es keinen Tourismus wie heute gab und \u00fcberall das Abenteuer dabei war! Von Colombo trat er den R\u00fcckweg an. Er beschloss sein bewegtes Wanderleben mit einem Jahr eifrigen Studiums in Paris.<\/p>\n\n\n\n<p>Und nun, liebe Bunzlauer, kam der Ruf an die Keramische Fachschule, wo er 1932 als Nachfolger von Professor Wilhelm Waldeyer die Bildhauer-Klasse \u00fcbernahm. Zehn Jahre hat er an dieser Schule gewirkt. Er entwickelte, inspiriert von seiner badischen Heimat, ungewohnte Techniken (Engobe-Schlicker). Damit entstand ein neuer Bunzlauer Keramik-Stil, den der Leiter der Fachschule Professor Dr. Eduard Berdel seit 1935 unter dem Begriff \u201eBunzlauer Braunzeug\u201c in die \u00d6ffentlichkeit brachte. In den Erinnerungen eines Hafners und in seinem Aufsatz Bunzlauer Braunzeug hat Theilmann diese Entwicklung beschrieben. 1936 gaben Direktor Berdel und er den Ansto\u00df zum Zusammenschluss von sechs Werkst\u00e4tten in Bunzlau und Naumburg (Karl Werner, Gleisberg, August Hude, Max Lachmann, Hugo Reinwald und Gerhard Seiler). Elisabeth von Grunelius, eine Absolventin der Fachschule, die mit Theilmann auch Modelle wie den Herzkrug, die Leuchtermarie, die Butterjule und die Schnapsliese kreiert hatte, erhielt den Auftrag, die neue Malweise und die neuen Modelle in den einzelnen Werkst\u00e4tten einzuf\u00fchren. Die Waren wurden auf der T\u00f6pferscheibe gedreht, mit Lehmglasur \u00fcberzogen, mit wei\u00dfem Auflagendekor oder mit dem Malhorn verziert. So kam&nbsp; es \u2013 in Absetzung zur industriellen Produktion \u2013 zu einer Wiederbelebung von fast vergessenen Dekoren, z.B. dem der preu\u00dfischen Kr\u00fcge aus der 2. H\u00e4lfte des 18. Jahrhunderts. Die von alten Keramikformen inspirierten neuen Erzeugnisse trugen das Signum BB. Das war seinerzeit durchaus eine Erfolgsgeschichte. Fritz Theilmann schreibt: \u201e\u2018Bunzlauer Braunzeug\u2018 eroberte bald seinen Markt im In- und Ausland.\u201c Erst der Zweite Weltkrieg bereitete diesem vielversprechenden Aufschwung Bunzlauer Keramik ein Ende.<\/p>\n\n\n\n<p>Fritz Theilmann erwarb sich \u00fcberhaupt gro\u00dfe Verdienste um das schlesische Kunsthandwerk: Er baute den Schlesischen Kunstverein mit 4000 Mitgliedern auf und \u00fcbernahm 1941 in Breslau die Leitung des Landesamtes Niederschlesien f\u00fcr Handwerkspflege und industrielle Formgebung. 1942 dokumentierte eine von ihm erarbeitete Ausstellung in Wien die moderne Kunst im damaligen Schlesien. Wie er mir sagte, war es sein Anliegen, das bl\u00fchende Kunsthandwerk Schlesiens im Reich bekannt zu machen, wo es viel zu wenig beachtet wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch es kam ganz anders. Im selben Jahr 1942 wurde er unter Umgehung seiner Unabk\u00f6mmlichkeit Soldat. Er hat das damit begr\u00fcndet, dass es f\u00fcr ihn in der kritischen Phase des Krieges Wichtigeres gab als Kunstf\u00f6rderung. Er wurde in Russland eingesetzt und geriet in Gefangenschaft. Im Herbst 1945 riskierte er die Flucht. Doch er wurde in den Karpaten ergriffen und erhielt vier Wochen versch\u00e4rfter Haft bei 20\u00b0 K\u00e4lte und 300 Gramm Brot am Tag. Erstaunlich, dass er selbst in den \u2013 wie er einmal ausgerechnet hat \u2013 siebenundvierzig Monaten russischer Gefangenschaft k\u00fcnstlerisch t\u00e4tig war, &#8211; mit einfachsten Mitteln. Vielleicht hat ihm seine Kunst zum \u00dcberleben verholfen. Als er 1949 entlassen wird, ist in ihm ein bleibendes tiefes Gef\u00fchl gegen Krieg und Unfreiheit gewachsen. Er hat sein Atelier und alle seine Arbeiten verloren und steht vor dem Nichts. Seine Frau Christa kann sich in den Westen retten, doch eine seiner T\u00f6chter, ein sieben Monaten altes Kind, stirbt auf der Flucht. Theilmann findet Arbeit als Modelleur in der Pforzheimer Schmuckindustrie. Einige sch\u00f6ne St\u00fccke zeugen bis heute davon. Es dauert elf Jahre, bis er sein neues Atelier in Kieselbronn beziehen kann.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1205\" height=\"1719\" src=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Theilmann.-Bremer-Stadtmusikanten.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-721\" style=\"width:428px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Theilmann.-Bremer-Stadtmusikanten.jpg 1205w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Theilmann.-Bremer-Stadtmusikanten-911x1300.jpg 911w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Theilmann.-Bremer-Stadtmusikanten-768x1096.jpg 768w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Theilmann.-Bremer-Stadtmusikanten-1077x1536.jpg 1077w\" sizes=\"auto, (max-width: 1205px) 100vw, 1205px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Auftr\u00e4ge sucht und findet er in der Region und im ganzen Bundesgebiet. In seinen Werken kommt alles zum Ausdruck, was sich in ihm aufgestaut hat: der Protest gegen das erfahrene Leiden in der Gefangenschaft, das Schicksal der Kriegsheimkehrer, die Vertreibung, das uns\u00e4gliche Leid der Witwen und M\u00fctter, &#8211; das alles flie\u00dft ein in seine Arbeit. Insbesondere die Auftr\u00e4ge zu Mahnmalen verschaffen ihm weite Anerkennung. 1961 erh\u00e4lt er den Friedlandpreis der Heimkehrer.<\/p>\n\n\n\n<p>Fritz Theilmann war&nbsp; \u2013 die beigef\u00fcgten Proben zeigen es &#8211; ohne Zweifel ein moderner und durchaus eigenwilliger K\u00fcnstler. Aber er wollte verst\u00e4ndlich sein. Modische Str\u00f6mungen der Gegenwart lie\u00dfen ihn unbeeinflusst. In seinen sp\u00e4ten Jahren scheute er nicht die Auseinandersetzung mit dem jetzt herrschenden Kunstbetrieb. In einem ausf\u00fchrlichen Beitrag f\u00fcr die Pforzheimer Zeitung im Jahre 1980 betrachtet er es als \u201ebrutale Fehlleistung des k\u00fcnstlerischen Ehrgeizes [\u2026], diesen Zeitgeist der Wurzellosigkeit mit seinen eigenen Abfallprodukten, mit Gef\u00fchlsk\u00e4lte und elit\u00e4rem Getue \u00fcbertrumpfen zu wollen.\u201c Dem setzt er Ernst Barlachs Grundsatz entgegen: \u201eIch w\u00fcnschte das schaffen zu k\u00f6nnen, was den Besten der Zeit, aber auch der K\u00f6chin einleuchtet.\u201c Mythen und Sagen, M\u00e4rchen, Religion, Geschichte und Gegenwart, Arbeit und Freizeit, kurz: was Menschen bewegt, wuchs in seinen H\u00e4nden zu Skulpturen, Brunnen, Grabsteinen, zu Reliefs und Mosaiken an Bauwerken. Besonders eindrucksvoll die Keramik-Mosaiken am Kieselbronner Kindergarten (1974). In allen Techniken und Materialien verwirklichte er seine Ideen. Eines seiner letzten Werke war die \u00fcberlebensgro\u00dfe Skulpturen-Gruppe \u201eDie Rassler\u201c aus dem Jahre 1982. Dargestellt sind f\u00fcnf Personen unterwegs. Sie stehen beispielhaft f\u00fcr jene, die einst aus den umliegenden D\u00f6rfern nach Pforzheim mit ihren Essgef\u00e4\u00dfen aus Blech \u201erasselnd\u201c zur Arbeit kamen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei alledem fand Theilmann immer noch Zeit, seine Erkenntnisse, Ansichten und Auffassungen in Worte zu fassen und zu publizieren. Siehe das beigef\u00fcgte Literaturverzeichnis! In Diskussionen nahm er kein Blatt vor den Mund und erfreute durch herzerfrischende \u201eketzerische\u201c Beitr\u00e4ge.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 7. August 1991 verstarb er in seiner badischen Heimat, in die ihn das Schicksal nach Wanderjahren und Meisterjahren in der Fremde und nach Krieg und Kriegsgefangenschaft zur\u00fcckgef\u00fchrt hatte. Hier verbrachte er seinen letzten sch\u00f6pferischen Lebensabschnitt. Sein Werk besteht fort. Eine treue Sachwalterin ist seine Tochter B\u00e4rbel Rudin. Anl\u00e4sslich des 20. Todestages str\u00f6mten viele Menschen in sein Atelier. Doch mir fehlt seine Stimme in der Kunst. Einmal hat er mir gesagt: \u201eIhr d\u00fcrft euer Schlesien nie aufgeben!\u201c Fast w\u00e4re er ein Bunzlauer geworden \u2013 oder Breslauer? In der Geschichte der Keramischen Fachschule wird er seinen Platz neben anderen bedeutenden Fachleuten und K\u00fcnstlern behalten \u2013 in der Stadt Bunzlau, die jetzt Boles\u0142awiec hei\u00dft. Auch das dortige Keramikmuseum dokumentiert seine Arbeiten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2292\" height=\"2409\" src=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Kriegerdenkmal.Theilmann.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-722\" srcset=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Kriegerdenkmal.Theilmann.jpg 2292w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Kriegerdenkmal.Theilmann-1237x1300.jpg 1237w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Kriegerdenkmal.Theilmann-768x807.jpg 768w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Kriegerdenkmal.Theilmann-1461x1536.jpg 1461w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Kriegerdenkmal.Theilmann-1949x2048.jpg 1949w\" sizes=\"auto, (max-width: 2292px) 100vw, 2292px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Hans Howad (mit Erg\u00e4nzungen von Peter &nbsp;B\u00f6rner)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Literatur in Auswahl<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Vieles davon in der Bunzlauer Heimatstube in Siegburg<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Steller, Georg<\/strong>: Bunzlau, die Stadt des Guten Tones und sein Braungeschirr. Versuch einer kritischen Untersuchung. In: Zs. Schlesien. Eine Vierteljahrsschrift f\u00fcr Kunst, Wissenschaft und Volkstum, Bd. XVI, 1971, S. 29-39<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lippert, Ekkehard<\/strong>: Bunzlauer Braungeschirr. Herkunfts- oder handelstechnische Bezeichnung. In: Zeitschrift Schlesien 3 \/ 1993. S. 174-186<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Theilmann, Fritz<\/strong>: Erfahrungen auf dem Gebiet der Handwerksf\u00f6rderung. In: Keram. Rundschau 47, 1939, S. 39f<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Theilmann, Fritz<\/strong> (Ausstellungsleitung): Schlesische Kunst, hg. vom Kunstverein Schlesien. Breslau 1942<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Theilmann, Fritz<\/strong>: Bunzlauer Braunzeug. In: Schles. Heimatkalender 1966, hg. v. Karl Hausdorff, Stuttgart 1966<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Theilmann, Fritz<\/strong>: Gegen Abend. Gespr\u00e4ch in der Werkstatt des Bildhauers Fritz Theilmann in Kieselbronn mit Betrachtungen v. Prof. Rudolf Immig u. B\u00e4rbel Rudin-Theilmann, dazu Abbildungen von Arbeiten aus f\u00fcnf Jahrzehnten. Kieselbronn, 1977<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Theilmann, Fritz<\/strong>: Kunst ist f\u00fcr alle Menschen da. In: Pforzheimer Zeitung Nummer 11 \/ 15.01.1979<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Theilmann, Fritz<\/strong>: Fragebogen in Sachen Kunst. Vom \u201eStuhl mit Margarineklotz\u201c konsterniert? Ein \u201eketzerischer\u201c Beitrag des Kieselbronner Bildhauers Professor Fritz Theilmann. In: Pforzheimer Zeitung vor dem 23. 08. 1980<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Theilmann, Fritz<\/strong>: Du sollst mit dem anvertrauten Pfund wuchern. Pforzheim 1982, 80 Ss. [mit Werkverzeichnis] <a href=\"http:\/\/www.abebooks.de\/servlet\/FrameBase?content=\/de\/imagegallery\/imagegallery.shtml?si=t%26images=$pictureurlpopup\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/www.abebooks.de\/servlet\/FrameBase?content=\/de\/imagegallery\/imagegallery.shtml?si=t%26images=$pictureurlpopup\"><\/a><strong>Schmalacker-Wyrich, Esther<\/strong>: Professor Fritz Theilmann. Zum 85. Geburtstag des Bildhauers aus Kieselbronn, in: Der Enzkreis, Jahrbuch 1987\/88, Pforzheim 1988<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rabe, Fritz<\/strong>: Nekrolog auf Professor Fritz Theilmann. Bildhauer in Kieselbronn. 11.08. 1991. Typoskript im Bestand der Bunzlauer Heimatstube, 6 Ss.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>N.N<\/strong>.: Bildhauer Fritz Theilmann ist gestorben. In: Bunzlauer Heimatzeitung, 1991 Nr. 10 S. 12<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Rudin,<\/strong> <strong>B\u00e4rbel<\/strong> (Red.): Fritz Theilmann (1902-1991) Bildhauer des Gegenst\u00e4ndlichen. [Katalog] Zur Ausstellung des Kulturamts der Stadt Pforzheim 20.12.2002 \u2013 19.01. 2003, Pforzheim 2002, 36 Ss.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/www.pfenz.de\/wiki\/Fritz_Theilmann\">www.pfenz.de\/wiki\/Fritz_Theilmann<\/a>&nbsp; &nbsp;<a href=\"http:\/\/www.ka.stadtwiki.net\/Fritz_Theilmann\">www.ka.stadtwiki.net\/Fritz_Theilmann<\/a> &nbsp;&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.fritz-theilmann.de\/\">www.fritz-theilmann.de<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>***<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Atelier<\/strong> <strong>Fritz Theilmann<\/strong>&nbsp; Am B\u00fchlwald 1&nbsp; 75249 Kieselbronn&nbsp; \u00d6ffnung nach Vereinbarung. Telefon 07231-51917<\/p>\n\n\n\n<p><strong>WINDROSE<\/strong> <strong>Studienst\u00e4tte<\/strong> f\u00fcr Theater Forschung Kultur Am B\u00fchlwald 3&nbsp; 75249 Kieselbronn Tel. 07231\/ 561668<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Atelier Hans Howad<\/strong>&nbsp; Finkenstra\u00dfe 17&nbsp;&nbsp;&nbsp; 75242 Neuhausen-Steinegg Telefon 07234-8203<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Archiv der Bundesheimatgruppe Bunzlau<\/strong> Heinrichstra\u00dfe 4 Siegburg. Postanschrift: 53719 Postfach im Rathaus Telefon 02241- 50371 (jeden Dienstag von 10.00 Uhr bis 12.30 Uhr) &#8211; E-Mail: <a href=\"mailto:peter-boerner@onlinehome.de\">peter-boerner@onlinehome.de<\/a><em>&nbsp;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Komm und lies und schau\u2018!<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nicht nur Bunzlau verdankt ihm viel. Eine W\u00fcrdigung des Bildenden K\u00fcnstlers Professor Fritz Theilmann Der Bunzlauer Maler Hans Howad l\u00e4dt uns ein, einen K\u00fcnstler wiederzuentdecken. 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