{"id":424,"date":"2024-01-19T16:49:30","date_gmt":"2024-01-19T15:49:30","guid":{"rendered":"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/?p=424"},"modified":"2024-03-02T23:52:40","modified_gmt":"2024-03-02T22:52:40","slug":"stanislaw-wiza-ein-bunzlauer-keramikfabrikant-und-freund-der-bundesheimatgruppe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/index.php\/2024\/01\/19\/stanislaw-wiza-ein-bunzlauer-keramikfabrikant-und-freund-der-bundesheimatgruppe\/","title":{"rendered":"Stanislaw Wiza. Ein Bunzlauer Keramikfabrikant und Freund der Bundesheimatgruppe"},"content":{"rendered":"\n<p style=\"font-size:15px\">Die Bundesheimatgruppe Bunzlau erhielt von Heimatfreund J\u00fcrgen Kaulisch (Tr\u00f6blitz) nach dessen Besuch des Bunzlauer Keramikfestes 2016 eine interessante Brosch\u00fcre in polnischer Sprache, die sich eingehend mit der Entstehung dieses Festes befasst und speziell mit der Rolle, die der Tiefenfurter Keramiker Stanislaw Wiza dabei gespielt hat. Da wir Herrn Wiza w\u00e4hrend zahlreicher Siegburg-Besuche als F\u00f6rderer und als Nutznie\u00dfer der St\u00e4dtepartnerschaft Siegburg \u2013 Bunzlau (Boles\u0142awiec) und als zuverl\u00e4ssigen Freund und Unterst\u00fctzer der deutschen Bunzlauer kennengelernt haben, baten wir einen anderen Heimatfreund, Herr Ferdinand Idasiak (Mannheim u. Bunzlau), f\u00fcr uns diesen und einen anderen polnisch sprachigen Text \u00fcber Stanislaw Wiza durchzusehen und auszuwerten. Daraus ist der folgende Aufsatz entstanden, in den zus\u00e4tzlich eigene Erkenntnisse der Heimatgruppe eingeflossen sind. Wir danken Herrn Kaulisch und Herrn Idasiak herzlich f\u00fcr ihre Bem\u00fchungen. Ohne den Einsatz dieser Heimatfreunde w\u00e4re die folgende W\u00fcrdigung einer echten Bunzlauer Pers\u00f6nlichkeit nicht entstanden. Wir empfehlen diese bemerkenswerte schlesische Vita allen Lesern der Heimatzeitung zur Lekt\u00fcre. Denn im Leben von Stanislaw Wiza verbinden sich zwei die Wirklichkeiten des heutigen Bunzlaus in Stadt und Kreis, die deutsche und die polnische, auf eine ermutigende und sympathische Weise.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:41px\"><strong>Stanislaw Wiza \/ Tiefenfurt (Parowa )<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:28px\">Ein Keramiker der Spitzenklasse aus dem Kreis Bunzlau vollendete am 28. April 2018 das 89. Lebensjahr<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Herr-Wiza-auf-dem-Siegburger-Keramikmarkt-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-755\" style=\"width:573px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Herr-Wiza-auf-dem-Siegburger-Keramikmarkt-1.jpg 1024w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Herr-Wiza-auf-dem-Siegburger-Keramikmarkt-1-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der Verkaufsstand von Herrn Wiza auf dem Siegburger Keramikmarkt.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Stanislaw Wiza ist vermutlich der \u00e4lteste unter den aktiven Keramikunternehmern Polens und ganz gewiss im Bunzlauer Ton-F\u00f6rdergebiet. Obwohl l\u00e4ngst im Ruhestand, arbeitet er nach wie vor. \u00dcber seine Anwesenheit in den Produktionshallen der Ceramika Artystyczna \u201cWiza\u201c in Tiefenfurt (Parowa) wundert sich keiner der Besch\u00e4ftigten. Und dort ist er nicht Beobachter, sondern nimmt immer noch Teil am Produktionsgeschehen. Nahezu alle j\u00fcngeren Mitarbeiter k\u00f6nnen ihn um seine Energie beneiden. Ohne \u00dcbertreibung darf man sagen: Keramik \u2013 das ist f\u00fcr Stanislaw Wiza Leben und Leidenschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>Und das hatte das Schicksal so entschieden. Denn der junge Stanislaw hatte niemals vor, Keramiker zu werden. Gem\u00e4\u00df Familientradition war er zum Landwirt bestimmt. Aber diese T\u00e4tigkeit lag ihm nicht, und so beschloss er, M\u00fcller zu werden. Auch davon kam er ab und entschied sich f\u00fcr eine akademische Laufbahn. Er wollte Abitur machen und studieren. Die Kriegsjahre haben diese Pl\u00e4ne \u00fcber den Haufen geworfen. Erst nach dem Krieg besuchte er ein berufsorientiertes Gymnasium. Dort &nbsp;konnte er unter verschiedenen Fachrichtungen w\u00e4hlen: Bergbau, H\u00fcttenwesen oder Keramik. Er w\u00e4hlte das Letztere, weil er \u2013 wie er einmal sagte &#8211; davon keine Ahnung hatte. \u201eUnbekanntes zu erforschen, k\u00f6nnte ein fantastisches Abenteuer werden\u201c, meinte er. Da hat er sich nicht geirrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Stanislaw Wiza wurde am 28. April 1929 \u00f6stlich von Posen in einem kleinen Ort namens O\u015bno G\u00f3rne geboren, verbrachte dort seine Kindheit, ging in die Volkschule und erlebte die Kriegsjahre. 1945, nach dem Krieg, stand er vor der Frage: im vertrauten Heimatort auf dem Lande bleiben oder hinausfahren zu \u201eden Schulen\u201c? Er hat sich f\u00fcr das Unbekannte entschieden. Zuerst ging es nach Bad Charlottenbrunn (Jedlina) bei Waldenburg (Walbrzych), dann nach Bolkenhain (Bolkow) an das Fachgymnasium f\u00fcr Keramik, das im Laufe seiner Lernzeit in eine Keramik-Fachschule umgewandelt wurde. Dort machte er 1952 seinen Abschluss als Keramiker-Techniker.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Berufslaufbahn begann er in einer T\u00f6pferei in Thorn (Torun). Nach knapp einen Jahr kehrte er nach Niederschlesien zur\u00fcck. Nach Waldenburg. Von dort, aus der Porzellanfabrik \u201eWawel\u201c (ehemals Krister), wurde er zum Wehrdienst abberufen, wo er die M\u00f6glichkeit erhielt, Berufs-Unteroffizier zu werden. Aber sein widerspenstiger Charakter mit Drang nach Unabh\u00e4ngigkeit vertrug sich nicht mit den Erwartungen an gute Soldaten. So kehrte er ins Zivilleben zur\u00fcck und in seinen erlernten Beruf. In Bad Salzbrunn (Szczawno Zdroj) lehrte er auf der dortigen Keramischen Fachschule Technisches Zeichnen und pendelte nach Waldenburg, um in der Porzellanfabrik \u201eTilsch\u201c das Modellierer-Handwerk zu lernen.<\/p>\n\n\n\n<p>1956 ging er nach Bunzlau und arbeitete in den fr\u00fcheren Hoffmann-Werken, wo damals \u2013 <em>wie in der Vorkriegszeit<\/em> &#8211; Sanit\u00e4rkeramik und Steinzeug-R\u00f6hren f\u00fcr die Kanalisation hergestellt wurden, und &nbsp;blieb dort mehr als drei Jahre. Dann verlie\u00df er nach Streit mit der Unternehmensleitung die Firma und arbeitete in einer Ziegelei bei Sagan und in der Fliesenfabrik in Gersdorf a. Qu. (Przyborsk).<\/p>\n\n\n\n<p>Herr Stanislaw besa\u00df nicht die Gabe und den Willen, unter Aufsicht anderer zu arbeiten. So kehrte er nach Bunzlau zur\u00fcck und versuchte nun sein Gl\u00fcck auf eigene Rechnung. Nicht in Bunzlau selbst, sondern in dem Dorf Tiefenfurt&nbsp; (Parowa) im Kreis Bunzlau. Da gab es eine kleine T\u00f6pferei zu kaufen. Mit zwei anderen Kompagnons fing er an, T\u00f6pferware zu produzieren. Das war im Winter 1963. Erst zu dritt, dann zu zweit f\u00fchrte er den Betrieb bis 1966. Dann entschloss er sich, einen eigenen Betrieb zu er\u00f6ffnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Anfangs produzierte er Blumenvasen und Karaffen. Die Herstellung von Tafelkeramik kam noch nicht in Frage. Das war damals technisch zu aufwendig. Vasen dagegen waren leicht herzustellen. Sie kamen aus der Gipsform, die Deko-Muster wurden auf der Glasur aufgetragen mit Gummibirnen aus der Apotheke, wie man sie bei Kindern f\u00fcr den Einlauf bei Verstopfung benutzte. Im Brennprozess verl\u00e4uft die Glasur, es bilden sich verschiedene aparte Muster. Den Kunden gefiel das, die Ware fand guten Absatz. So war damals die Mode. Fast jeder wollte eine Blumenvase mit bunten Flecken im Haushalt haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Herr Stanislaw hatte also Erfolg. Als Chef einer eigenen Firma stieg er Schritt f\u00fcr Schritt auf der Stufenleiter der beruflichen und k\u00fcnstlerischen \u201eGeheimnisse\u201c nach oben. Dabei modernisierte er den Betrieb unentwegt und \u00e4nderte die Produkte.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Eine entscheidende neue Wende kam Anfang der 80er Jahre. Wie er in einer autobiografischen Skizze schreibt, besuchte ihn damals sein alter \u201eFreund Artur Maluschke mit Wurzeln in der Umgebung Bunzlaus. Mit seiner Hilfe wurden die traditionellen Stempelmuster eingef\u00fchrt.\u201c<\/em>&nbsp; Seitdem besch\u00e4ftigt er sich mit der Herstellung von Tisch- und Tafelkeramik und k\u00fcnstlerischer Gebrauchskeramik. Die Firma Ceramika Artystyczna Wiza in Parowa wurde zu einem der bekanntesten Keramik-Betriebe in der Region Bunzlau. Wizas Produkte werden in Polen gekauft, aber auch in \u00fcber ein &nbsp;Dutzend L\u00e4nder in aller Welt exportiert: von Deutschland, Russland, Spanien oder England bis in die USA und nach Japan.<\/p>\n\n\n\n<p>Wichtig ist, dass Herr Stanislaw nicht nur Unternehmer war und ist, sondern er hat auch sich stets ehrenamtlich f\u00fcr die Allgemeinheit bet\u00e4tigt: In der Zeit des Kommunismus gab es kein unabh\u00e4ngiges Unternehmertum, weil das politische System das nicht duldete. Privatunternehmer mussten Handwerker sein, und die waren gezwungen zur Mitgliedschaft in der durch die Kommunistische Partei kontrollierten Handwerkskammer. Bis 1980 war Herr Stanislaw Mitglied der Bunzlauer Innung. Dort immer wieder schikaniert und zu T\u00e4tigkeiten gezwungen, die ihm zuwider waren, war er ausgetreten. Um gesetzeskonform zu bleiben, trat er in die Innung von Jelenia Gora (Hirschberg) ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Innungsmitglied hat er eine seine gro\u00dfen Ideen realisiert: Er schuf die erste und einzige Keramiker-Innung Polens mit Sitz in Nowogrodziec (Naumburg am Queis). Es war die einzige Stadt in der Region, derer Verwaltung die Idee akzeptierte, einer Brancheninnung entstehen zu lassen. Im Fr\u00fchsommer 1982 fand im Naumburg die erste Wahlversammlung der neu gegr\u00fcndeten Keramiker-Innung statt. Es kamen einige Dutzend Leute aus dem Bunzlauer Raum, Naumburg, Hirschberg und Goldberg zusammen. Die Innung bestand sieben Jahre. Sie beendete ihr Wirken&nbsp; 1989. Aus verschiedenen Gr\u00fcnden: Vor allem wegen des Falls der kommunistischen Regierung, aber auch, weil die Leute ungerne in einer Gruppe agierten. Nun konnten sie sich endlich als Unternehmer individuell verwirklichen. Von damals blieben Herrn Stanislaw Erinnerungen und die Innungsflagge, die noch heute im seinem B\u00fcro h\u00e4ngt.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Nach dem Ende der Bevormundung der Unternehmer durch den Staat gab es f\u00fcr die Keramiker in der Region ein neues Problem. Der bis dahin staatlich gesteuerte Absatz der Waren funktionierte nicht mehr, und die gr\u00f6\u00dfte Bunzlauer Firma \u201eCeramika Artystyczna Boles\u0142awiec\u201c, Nachfolger von \u201ePaul und Sohn\u201c, lie\u00df durch ihren damaligen k\u00fcnstlerischen Leiter einige der beliebten Blau-Dekore patentieren. Dieser Musterschutz schr\u00e4nkte die regionalen Keramiker sehr ein und erschwerte den Verkauf. Bei einem seine Besuche in Deutschland sah Herr Stanislaw bei Freunden ein Buch aus den Drei\u00dfigern Jahren mit Fotos eine Keramik-Ausstellung, die belegten, dass schon damals, lange bevor der K\u00fcnstler geboren wurde, solche Dekore vorhanden waren. Emp\u00f6rt dar\u00fcber lie\u00df er das nicht auf sich sitzen und reiste zum Patentamt nach Warschau. Dort brachte er gegen diesen Musterschutz eine Gerichtsklage vor, die er, wenn auch erst nach zwei Jahren, gewann. Seitdem d\u00fcrften alle Keramiker diese beliebten Dekore verwenden.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Herr Stanislaw machte sich nun bewusst, dass auch andere Keramiker in der Region da sind und &nbsp;er organisierte &#8211; einen Keramikmarkt.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Das ber\u00fchmte Bunzlauer Keramikfest ist somit in gewisser Hinsicht ein Denkmal von Herrn Wiza: Es war seine pers\u00f6nliche Idee, Bunzlau und die Region in die \u00d6ffentlichkeit zu bringen und dadurch wirtschaftlich zu f\u00f6rdern. Anfangs war es nur ein Keramik-Markt. Mitte August 1994 wurden um das Bunzlauer Rathaus Marktst\u00e4nde einiger Produzenten aufgestellt, verbunden mit anfangs eher bescheidenen Auftritten diverser K\u00fcnstler und Volksmusikgruppen.<\/p>\n\n\n\n<p>In den folgenden Jahren wuchs die Zahl der teilnehmenden Keramikproduzenten, sogar die \u201eBergwerke f\u00fcr Keramische Rohstoffe\u201c unterst\u00fctzten den Keramikmarkt. <em>Die Bunzlauer<\/em> <em>Stadtverwaltung lie\u00df dem Ganzen damals wenig Unterst\u00fctzung zukommen<\/em>. Es war nicht leicht, und die Initiative drohte zu scheitern. Doch trotz alle Widrigkeiten fanden die Keramik-M\u00e4rkte jedes Jahr statt bis zum Jahr 2000. <em>Dann kam ein neuer, frischer Wind auf die B\u00fchne der polnischen Politik. Die Polen haben sich der EU zugewandt.<\/em> Die neu gew\u00e4hlte Bunzlauer Stadtverwaltung beschloss, die Keramikmarkt-Initiative zu \u00fcbernehmen und offiziell als \u201eBunzlauer Keramikfest\u201c in die Liste der Stadtfeste einzureihen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das erste Bunzlauer Keramikfest fand 2001 statt. Im Laufe der Jahre&nbsp; mutierte es zu einer Riesenveranstaltung von weit \u00fcberregionalem Ruf. Neuerdings dauert das Fest vier Tage. Es wird begleitet von vielen Veranstaltungen nicht nur k\u00fcnstlerischer Natur, sondern auch von Ausstellungen und wissenschaftlichen Symposien. Im Verlauf des Keramikfests besuchen Bunzlau Zigtausende aus aller Welt. Man sollte nicht vergessen, dass die Wiege dieses Fests eine Idee die im Kopf des Herr Stanislaw Wiza war, \u00fcbrigens nicht die einzige, die mit dem Keramikfest zu tun hat. Er war auch einer der V\u00e4ter der Keramischen Bruderschaft, die 2009 ins Leben gerufen wurde, und lange ihr erster Vorsitzender.<\/p>\n\n\n\n<p>Wichtig zu erg\u00e4nzen aus deutscher Sicht: Herr Wiza war von Anfang an ein F\u00f6rderer der St\u00e4dtepartnerschaft mit dem rheinischen Siegburg, der Patenstadt der heimatvertriebenen deutschen Bunzlauer. Auf dem Siegburger Keramikmarkt und in der Bunzlauer Heimatstube ist er bis heute ein gern gesehener, hochgesch\u00e4tzter Gast.<\/p>\n\n\n\n<p>Heute h\u00e4lt Herr Stanislaw trotz vorgeschrittenen Alters immer noch die Stellung bei seiner beruflichen Arbeit und im sozialen Engagement: Auch wenn er sich nicht mehr pers\u00f6nlich an der Ausrichtung des Bunzlauer Keramikfests beteiligt, seine Firma Ceramika &nbsp;Artystyczna &nbsp;Wiza ist st\u00e4ndiger Teilnehmer und Sponsor dieser und anderer lokaler Veranstaltungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die ehemals kleine Firma von Herr Wiza hat sich in eine oHG verwandelt und wurde einer der gr\u00f6\u00dften Produktionsbetriebe in der Gemeinde Wehrau (Osiecznica), zu der heute Tiefenfurt geh\u00f6rt, und in der gesamten Bunzlauer Region. Sie ist stets auf dem neuesten technischen Stand und auch \u00e4sthetisch so pr\u00e4sent, dass manche Firma neidisch werden k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Herr Stanislaw macht weiter \u201edas Seine\u201c. Er entwickelt neue Keramikmuster, kontrolliert Zusammensetzung und Qualit\u00e4t der Rohstoffe, ber\u00e4t die jungen Keramiker, bereist Keramik-Messen und Konferenzen, tr\u00e4umt von der Weiterentwicklung des Betriebes.<\/p>\n\n\n\n<p>Und er freut sich, dass er vor einigen Jahrzehnten auf Keramik \u201egesetzt\u201c hat\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Quellen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<div class=\"wp-block-group\" style=\"font-size:13px\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Hauptquelle dieses Aufsatzes war: Stanis\u0142aw Wiza &#8211; najwy\u017cszej klasy ceramik z pasj\u0105. [= Stanislaw Wiza. Ein erstklassiger Keramiker aus Leidenschaft],<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p>in: <a href=\"https:\/\/www.bolec.info\/index.php?op=informacje&amp;news=16240\">https:\/\/www.bolec.info\/index.php?op=informacje&amp;news=16240<\/a>&nbsp; &nbsp;(17.08.2016)<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Jak \u0219ie kiermasz zamieni\u0142 w swi\u0119to\u2026 Historia powstania Boles\u0142awieckiego \u015awi\u0119ta Ceramiki w Boles\u0142awcu we spomniemiach jego gl\u00f3wnego pomyslodawcy -Stanis\u0142awa Wizy &nbsp;[= Wie aus einem Jahrmarkt ein Fest wurde &#8230; Die Geschichte des Bunzlauer Keramikfestes in Erinnerung an dessen Hauptinitiator Stanis\u0142aw Wiza],)&nbsp; Mit Fotos und Video. In: <a href=\"http:\/\/bobrzanie.pl\/2015\/08\/20\/jak-sie-kiermasz-zamienil-w-swieto\/\">http:\/\/bobrzanie.pl\/2015\/08\/20\/jak-sie-kiermasz-zamienil-w-swieto\/<\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Auch als Brosch\u00fcre erschienen, Bunzlau o.J. (2015)<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Internet-Auftritt der Firma Wiza: <a href=\"http:\/\/www.ceramikawiza.com\/\">http:\/\/www.ceramikawiza.com\/<\/a><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Werkver\u00f6ffentlichung im Internet: Die Firma Wiza in Tiefenfurt, abgedruckt in: E.H. Zahn \/ P. B\u00f6rner: Bunzlauer Keramik nach 1945 in Deutschland und Polen. Begleitbuch zu einer Ausstellung in der Bunzlauer Heimatstube in Siegburg, hg. Bundesheimatgruppe Bunzlau, Siegburg 2009, S. 183- 185, erg\u00e4nzt durch Fotos<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Polnische Video-Reportage \u00fcber Stanislaw Wiza und sein Werk, in:<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table><tbody><tr><td><\/td><td>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=jOyVMDBaL4I\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=jOyVMDBaL4I<\/a>&nbsp; (ed. 2014) &nbsp; Pers\u00f6nliche Begegnungen von Mitgliedern der Heimatgruppe mit Stanislaw Wiza in Siegburg, Bunzlau und Tiefenfurt &nbsp; Zum Tiefenfurter Porzellan: <a href=\"http:\/\/www.hausschlesien.de\/ausstellungen\/243-tiefenfurter-porzellan-ist-weltbekannt\">http:\/\/www.hausschlesien.de\/ausstellungen\/243-tiefenfurter-porzellan-ist-weltbekannt<\/a><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p>\u00dcbersetzungen aus dem Polnischen: Ferdinand Idasiak.<\/p>\n\n\n\n<p>Bearbeitung und inhaltliche Erg\u00e4nzungen: Ferdinand &nbsp;Idasiak und Peter B\u00f6rner<\/p>\n<\/div><\/div>\n<\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Bundesheimatgruppe Bunzlau erhielt von Heimatfreund J\u00fcrgen Kaulisch (Tr\u00f6blitz) nach dessen Besuch des Bunzlauer Keramikfestes 2016 eine interessante Brosch\u00fcre in polnischer Sprache, die sich eingehend mit der Entstehung dieses Festes befasst und speziell mit der Rolle, die der Tiefenfurter Keramiker Stanislaw Wiza dabei gespielt hat. 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