{"id":2022,"date":"2024-07-14T22:21:50","date_gmt":"2024-07-14T20:21:50","guid":{"rendered":"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/?p=2022"},"modified":"2024-07-14T22:21:51","modified_gmt":"2024-07-14T20:21:51","slug":"kesslerbad-und-taemmerbad-in-bunzlau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/index.php\/2024\/07\/14\/kesslerbad-und-taemmerbad-in-bunzlau\/","title":{"rendered":"Ke\u00dflerbad und Taemmerbad in Bunzlau"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dietmar Plate, Woltorfer Stra\u00dfe 91, 31224 Peine. Erstver\u00f6ffentlichung in der \u201eBunzlauer Heimatzeitung\u201c, Ausgabe Oktober 2017<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1956\" height=\"1333\" src=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-1-10053-Richter-Kesslerbad-Taemmerstiftung-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2023\" srcset=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-1-10053-Richter-Kesslerbad-Taemmerstiftung-1.jpg 1956w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-1-10053-Richter-Kesslerbad-Taemmerstiftung-1-1300x886.jpg 1300w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-1-10053-Richter-Kesslerbad-Taemmerstiftung-1-768x523.jpg 768w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-1-10053-Richter-Kesslerbad-Taemmerstiftung-1-1536x1047.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1956px) 100vw, 1956px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><sup>Ke\u00dflerbad und Taemmerbad. Bildslg. Bgm. Richter. Bunzlauer Heimatstube<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In der Zeitschrift \u201eSchlesien Heute\u201c, Ausgabe 7\/2017, wird unter dem Titel \u201e120 Jahre Bunzlauer Thermen\u201c das sch\u00f6ne alte Bunzlauer Stadtbad in seinem heutigen Zustande vorgestellt. Untermalt wird das mit einigen sehr sch\u00f6nen alten und neuen Bildern. Es befindet sich heute wieder \u2013 wie schon vor \u00fcber 100 Jahren \u2013 in modernsten Zustande und bietet \u2013 ebenfalls wie schon vor 100 Jahren \u2013 Dienstleistungen, die f\u00fcr eine Stadt der Gr\u00f6\u00dfenordnung Bunzlaus nicht selbst-verst\u00e4ndlich sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nach umfangreicher Sanierung in den Jahren 2013 bis 2015 scheint gesichert zu sein, das dieses sch\u00f6ne alte Geb\u00e4ude auch weiterhin noch viele Jahre dem Zwecke dienen kann, dem die Stifter und Begr\u00fcnder vor dem ersten Weltkrieg den Weg&nbsp; bereitet hatten. Dieser Artikel hat mich zu dem Versuch veranlasst, etwas mehr \u00fcber Ke\u00dfler- und Taemmerbad herauszufinden.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1069\" height=\"691\" src=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-2-242-Staedtisches-Bad-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2024\" style=\"width:426px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-2-242-Staedtisches-Bad-1.jpg 1069w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-2-242-Staedtisches-Bad-1-768x496.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1069px) 100vw, 1069px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><sup>Das st\u00e4dtische Bad im Jahre 1930. AK Slg. Dietmar Plate<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bekannt ist sicher, das dieses Stadtbad mit der finanziellen Hilfe von zwei Bunzlau Pers\u00f6nlichkeiten errichtet werden konnte. Im Jahre 1893 finden wir in einer Meldung des Amtsblattes Liegnitz folgenden Hinweis: \u201eNachstehende Schenkungen und Verm\u00e4chtnisse werden hierdurch zur \u00f6ffentlichen Kenntni\u00df gebracht. Name und Wohnort des Zuwendenden: Albert Ke\u00dfler, Rechnungsrath, \u2020 in Bunzlau. Art und H\u00f6he der Zuwendung: Letztwillige Zuwendung des Nachlasses im Werthe von etwa 40903 Mark. Bezeichnung Desjenigen, dem die Zuwendung zu Theil geworden: Stadtgemeinde Bunzlau. Zweck der Zuwendung: Das Capital soll zur Herstellung einer \u00f6ffentlichen Badeanstalt verwendet werden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Artur Schiller schreibt 1935: \u201eBunzlau ist in der gl\u00fccklichen Lage, ein f\u00fcr seine Gr\u00f6\u00dfe vorbildliches Badewesen zu besitzen. Durch Stiftungen Bunzlauer B\u00fcrger konnten bereits vor Jahrzehnten Anstalten errichtet werden, die heute noch allen Anspr\u00fcchen gen\u00fcgen. Im Jahre 1896 wurde das sogenannte Ke\u00dflerbad errichtet mit Wannen-, Dampf-, Licht-, Brause- und Medizinalb\u00e4dern, das im Jahre 1913\/14 um das Taemmerbad \u2013 ein Hallenschwimmbad mit einem 20 Meter langen und 10 Meter breiten Schwimmbecken \u2013 erweitert wurde.\u201c In einem Bericht \u00fcber Baudenkm\u00e4ler in der Stadt Bunzlau aus dem Jahre 1930 weist Schiller auf pers\u00f6nliche Daten des Stifters hin, die er auf dem Friedhof gefunden hatte: \u201eAlbert Ke\u00dfler, geb. 17. Septbr. 1814, gest. 17. April 1892, Julie geb. Kr\u00fcger, geb. 26. Septbr. 1814, gest. 10. Septbr. 1886. Dem Stifter des Stadtbades die dankbare Stadt Bunzlau.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1905 erw\u00e4hnt der \u201eIllustrirte F\u00fchrer durch Bunzlau\u201c auch diese st\u00e4dtische Einrichtung: \u201eDas St\u00e4dtische Bad (Ke\u00dfler-Stiftung) an der Gymnasialpromenade bietet in seinen sauberen, freundlichen R\u00e4umen Gelegenheit zu den verschiedensten Arten von B\u00e4dern und befriedigt das Bed\u00fcrfnis nach einer Volksbadeanstalt. Das Zellenbad am M\u00fchlgraben und die Badeanstalt am Bober, beide oberhalb der Stadt gelegen, bieten beiden Geschlechtern Gelegenheit zu Flu\u00dfb\u00e4dern.\u201c Unter dem Stichwort Badeanstalten lesen wir: \u201eBadeanstalten. 1. St\u00e4dtisches Bad (Kessler-stiftung), Gymnasialpromenade, nahe der Zollstra\u00dfe. Wannenb\u00e4der I., II. und II. Klasse, Douchen, Brause-, Medizinal-, Dampf- und r\u00f6misch-irische B\u00e4der, Massage\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In diesem Teil des Stadtbades \u2013 links neben dem Eingang steht geschrieben \u201eSt\u00e4dtisches Bad\u201c, auf der rechten Seiten \u201eKessler-Stiftung\u201c befand sich auch die Wohnung des Bademeisters (oder Badeverwalters, wie es 1907 hei\u00dft). 1903 finden wir auf dieser Position Paul Fremke, auch im Adressbuch von 1913 hier genannt. 1924 lebt seine Witwe Anna Fremke noch immer in dieser Wohnung. Im selben Jahre steht im Stadtblatt: \u201eStadtbad. Wannen- und Hallenbad. Ke\u00dfler-Bad und Taemmerstiftung. Ge\u00f6ffnet: Mittwoch bis Sonnabend von 8 \u2013 7 Uhr. Das Hallenbad ist in den Sommermonaten geschlossen. Bademeister: Bruno H\u00e4nisch\u201c.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1669\" height=\"1182\" src=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-3-10049-Richter-Hallenschwimmbad-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2025\" style=\"width:452px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-3-10049-Richter-Hallenschwimmbad-1.jpg 1669w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-3-10049-Richter-Hallenschwimmbad-1-1300x921.jpg 1300w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-3-10049-Richter-Hallenschwimmbad-1-768x544.jpg 768w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-3-10049-Richter-Hallenschwimmbad-1-1536x1088.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1669px) 100vw, 1669px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><sup>Im Taemmerbad. Bildslg. Bgm. Richter. Bunzlauer Heimatstube<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1935 ist der sicher noch dem ein oder anderen Bunzlauer bekannte Bademeister Erich Herzog an dieser Stelle zu finden. Er war zust\u00e4ndig f\u00fcr die Wannenabteilung. Herzog lebte nach 1945 in Frankfurt\/Oder. Inzwischen war in Bunzlau auch noch das Boberwiesenbad entstanden. Zwei weitere Bademeister, die Herren Tappert und H\u00fchnert, waren f\u00fcr dieses ebenso wie f\u00fcr das Hallenbad zust\u00e4ndig.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Einer der verm\u00f6gendsten und einflussreichsten B\u00fcrger der Stadt war um die Jahrhundertwende 1899\/1900 Max Taemmer. Taemmer war zun\u00e4chst Inhaber der Posthalterei und betrieb ein S\u00e4gewerk an der Gartenstra\u00dfe im ehemalige Postgarten, nachdem die Stra\u00dfe auch ihren Namen erhielt. Diese \u201eDampfbrettschneide\u201c wurde am 9. Oktober 1863 in Betrieb gesetzt. Sp\u00e4ter verkaufte Taemmer seinen Betrieb, er geh\u00f6rte einige Jahre Oswald Lippert bevor er in den Besitz des Kittlitztrebener Fabrikbesitzers August Kranz und seiner S\u00f6hne Otto und Bruno \u00fcberging. In den zwanziger Jahren verlegten die Gebr\u00fcder Kranz ihr S\u00e4gewerk an die Menzelstra\u00dfe, auf dem ehemaligen Firmengel\u00e4nde entstand der Rosengarten: \u201e &#8230; Eine Errungenschaft der allerj\u00fcngsten Zeit ist der durch eine Verbindung zwischen dem Bahnhofsplatz und dem Zwinger herstellende, auf dem Gel\u00e4nde des einstigen Taemmerschen Bretterplatzes erstandene Rosengarten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">An den beiden Enden des Durchgangsweges steht auf kleine, dem Gel\u00e4nde entstammenden Findlingsbl\u00f6cken, die Bezeichnung \u201eDoussinweg\u201c, eine sinnige Ehrung eines bei allen alten Bunzlauern in bester Erinnerungen lebenden alten Magistratsmitgliedes. K. S.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schon 1892 hatte Max Taemmer den Anteil des Eisengie\u00dfereibesitzers Pluskal an der am 1.6.1889 gegr\u00fcndeten \u201eBunzlauer Thonr\u00f6hren- und Chamottewaaren-Fabrik Hoffmann &amp; Co. \u201c \u00fcbernommen und hielt ihn bis zu seinem Tode. Taemmer wohnte im Hause Bahnhofstra\u00dfe 13a, seine Witwe lebte dort bis 1945. \u00dcber dieses Haus schreibt der \u201eF\u00fchrer durch Bunzlau\u201c: \u201eEinen au\u00dferordentlich vornehmen und vorteilhaften Eindruck beim Betreten unserer Stadt macht auch die auf der Ostseite des Bahnhofsplatzes in den letzten Jahren entstandene Reihe von Neubauten, die in dem stolzen Sandsteinpalais des Herrn Hermann Hoffmann am Eingange der Bahnhofstra\u00dfe ein w\u00fcrdiges Pendant besitzen. Das Gel\u00e4nde zwischen dem Bahnhofe und der Hoffmanschen Villa mu\u00dfte lange Zeit einer kundigen Pflege entbehren.\u201c Max Taemmer starb im Jahre 1910. 1911 vermachte seine Frau Wilma Taemmer den W\u00fcnschen ihres Mannes entsprechend der Stadt: 150000 Mark zur Erbauung des Hallenbades und des Zandersaales, 100000 Mark f\u00fcr die Max-Taemmer-Stiftung f\u00fcr Arme und Bed\u00fcrftige, 5000 Mark f\u00fcr das Siechenhausbauverm\u00f6gen und 6000 Mark f\u00fcr einen &nbsp;Bismarck-Turm. Dieser Turm wurde allerdings nie gebaut. Im Jahre 1912 wurde der Neu-Breslauer-Weg ihm zu Ehren und als Dank f\u00fcr seine Gro\u00dfherzigkeit in Taemmerstra\u00dfe umbenannt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Stadtblattkalender berichtet im Jahre 1914: \u201eDurch die Taemmer-Stiftung wird ein seit langer Zeit gehegter Wunsch nach einem Hallenschwimmbade erf\u00fcllt. Ueber die Platzfrage f\u00fcr diesen Bau gingen zun\u00e4chst die Meinungen auseinander. Die Mehrheit der Stadtverordneten entschied sich aber dann daf\u00fcr, da\u00df dieser Bau an der Gymnasialpromenade neben dem jetzigen Stadtbade aufgef\u00fchrt werden solle. Die Schwierigkeit bez\u00fcglich des Turmes der alten Stadtmauer, der auf Veranlassung des Landeskonservators nicht beseitigt werden durfte, ist dadurch gel\u00f6st worden, da\u00df er in der Fassade des Neubaues weiter erhalten bleiben wird. Allerdings ist nun wohl der Turm gerettet worden, ob aber damit das Erinnerungszeichen an eine weit zur\u00fcckliegende Vergangenheit in der urspr\u00fcnglichen Form wirklich noch vorhanden ist, darf bezweifelt werden, denn jetzt wird der Nichteingeweihte kaum auf den Gedanken verfallen, da\u00df es sich dabei um ein Ueberbleibsel der ehemaligen Bunzlauer Stadtmauer mit ihren Bastionen handelt.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1076\" height=\"672\" src=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-4-423-Kesslerbad-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2026\" style=\"width:422px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-4-423-Kesslerbad-1.jpg 1076w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-4-423-Kesslerbad-1-768x480.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1076px) 100vw, 1076px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><sup>Als es noch kein Taemmerbad gab. AK Slg. Dietmar Plate<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Hallenschwimmbad soll am 1. April 1914 in Betrieb genommen werden; in dem Geb\u00e4ude wird auch ein Zandersaal mit den entsprechenden Apparaten enthalten sein, und durch diese Eirichtung d\u00fcrfte manchem Kranken Linderung und Heilung gebracht werden k\u00f6nnen.\u201c Den hier dargestellten Termin hat man aber nicht halten k\u00f6nnen, in einer Notiz des folgenden Jahres lesen wir: \u201e1915 wurden eingeweiht: Das Hallenschwimmbad, das r\u00f6mische Dampfbad und der Zandersaal. Das Schwimmbecken hatte eine L\u00e4nge von 20 Metern und eine Breite von 10 Metern. Der alte Rundturm der Stadtbefestigung wurde in den Bau einbezogen.\u201c Wei\u00df jemand, was ein Zandersaal ist? Heute nennt man so etwas einfach Fitness-Center. Seit dieser Zeit schm\u00fcckte den alten Torturm die Inschrift \u201eMax-Taemmer-Stiftung\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">1917 vermeldet das Stadtblatt: \u201eVon unserem Stadtbade. Nur wenige St\u00e4dte von der Gr\u00f6\u00dfe Bunzlaus d\u00fcrfen sich r\u00fchmen, Badeinrichtungen von der Vollkommenheit zu besitzen, wie sie Bunzlau aufzuweisen hat. Gewi\u00df wird das von der \u00fcberwiegenden Mehrzahl der hiesigen Bewohnerschaft gew\u00fcrdigt, aber leider gibt es auch eine Anzahl Personen, die bei Benutzung der st\u00e4dtischen Badeeinrichtungen die einfachsten Forderungen des Anstandes und der Sauberkeit vermissen lassen. So wird seit einiger Zeit von der Verwaltung des Stadtbades bitter Klage dar\u00fcber gef\u00fchrt, da\u00df die Verunreinigung der Badezellen durch einzelne Besucher sich fortgesetzt wiederholt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das nat\u00fcrliche Anstandsgef\u00fchl sollte schon solche Vorkommnisse verhindern. Da es aber allem Anschein nach bei einzelnen Personen doch nicht geb\u00fchrend ausgepr\u00e4gt ist, so w\u00e4re nur zu w\u00fcnschen, da\u00df solche Elemente erwischt und zur Rechenschaft gezogen werden k\u00f6nnten.\u201c Und: \u201eBericht \u00fcber die Frequenz des Ke\u00dflerbades, im Monat April. Dampfb\u00e4der 61, R\u00f6misch-Irische 22, Doucheb\u00e4der 38. Wannen 1 Klasse 86, 2. Klasse 517, 3. Klasse 1634, Brauseb\u00e4der 577, Medizinal 105 zusammen 3040.\u201c Beide Meldungen stammen vom 2. Mai des Jahres.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einer Abhandlung \u00fcber Bunzlau in Schlesien in der Ostdeutschen Bau-Zeitung (Breslau, 5. Januar 1918, Nr. 1. des 16. Jahrgangs)&nbsp; verfasst von Valerius Siedler aus Hirschberg, wird das Geb\u00e4ude gew\u00fcrdigt: \u201eEine besondere Erw\u00e4hnung verdient auch der Bau der st\u00e4dtischen Badeanstalt mit Schwimmhalle. Auch hier hat man die Reste eines alten Torturmes in geschickter Weise in den Neubau eingef\u00fcgt. Die Einrichtungen im Innern des Hauses sind unter Anwendung aller Regeln der Gesundheitspflege und nach den bisherigen Erfahrungen f\u00fcr derartige Anstalten getroffen worden. Die Schwimmhalle, an die ein Raum f\u00fcr Orthop\u00e4die angegliedert ist, ist ein pr\u00e4chtig ausgestatteter Raum mit fein abgestimmter Farbenwirkung. In der leichtgeschwungenen Decke ist ein Oberlicht eingelegt, durch dessen matte Glasscheiben das ged\u00e4mpfte Licht des Tages in den Raum eindringt. In die Wandfl\u00e4chen an der Fensterseite sind Sandsteinbildwerke eingelegt, auf die Erziehung der Jugend hindeutend.\u201c<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1095\" height=\"709\" src=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-5-576-Promenade-mit-Bad-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2027\" style=\"width:451px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-5-576-Promenade-mit-Bad-1.jpg 1095w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-5-576-Promenade-mit-Bad-1-768x497.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1095px) 100vw, 1095px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><sup>Colorierte Ansicht der Gymnasialpromenade. AK Slg. Dietmar Plate<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In den folgenden Jahren ist nicht mehr viel Information \u00fcber das Stadtbad vorhanden. Es m\u00fcssen aber noch einmal erheblich Umbauma\u00dfnahmen stattgefunden haben. Denn Ende zwanziger\/Anfang der drei\u00dfiger Jahre wurde der alte Haupteingang der Ke\u00dflerstiftung einschlie\u00dflich dem Treppenaufgang beseitigt und etwas zur\u00fcckversetzt durch einen neuen in Form eines angedeuteten T\u00fcrmchens ersetzt, am linken Seitenfl\u00fcgel des Geb\u00e4udes.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Noch ein Wort zu den Taemmers: Von Max Taemmer sind mir leider keinerlei pers\u00f6nliche Daten bekannt. Er d\u00fcrfte aber einige Jahre \u00e4lter als seine Frau Wilma gewesen sein. Das wir von ihr mehr wissen, als von ihrem Mann hat einen traurigen Grund. Sie ist eingetragen im Bunzlauer Totenbuch Seite 146 und die Nr. 350 auf der Totenliste, die Pfarrer Sauer nach der Besetzung Bunzlaus durch die sowjetische Armee gef\u00fchrt hatte: \u201eVerwitwete Frau Fabrikdirektor Wilma Taemmer geb. Schmidt, evang., geb. 16. 10. 1860 in Bahia (Brasilien), gest. 9. 8. 1945 um 23.30 Uhr in Bunzlau, L\u00f6wenberger Stra\u00dfe 12 (Diakonissenhaus), beerdigt neben ihrem Mann 10. 8. 1945 evgl. Friedhof, eingesegnet 11. 8. 1945 durch Pfarrer Sauer.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der F\u00fchrer durch Bunzlau von 1928 f\u00fchrt auf: \u201eStadtbad (Ke\u00dfler-Stiftung), Gymnasialpromenade. Fernruch, ge\u00f6ffnet das ganze Jahr. Es werden verabfolgt: Dampfb\u00e4der, Hei\u00dfluftb\u00e4der, Wannenb\u00e4der (3 Klass.), Medizinalb\u00e4der, Brauseb\u00e4der. Hallenschwimmbad (Taemmer-Stiftung), Gymmasialpromenade, Fernruf 484. Ge\u00f6ffnet vom 1. Oktober bis 31. Mai.\u201c Die Gymnasialpromenade wurde als das Amtsgericht das ehemalige Gymnasium bezog, in Goethepromenade umbenannt und war zum Schluss Teil der Stra\u00dfe \u201eAn der Stadtmauer\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im November 1938 berichtet der Stadtblatt-Redakteur Paul Brewka in seinem Blatte \u00fcber eine Schwimmstunde mit \u201eKraft durch Freude\u201c: \u201e\u2026 Dienstags und Freitags von 20 bis 21 Uhr ist Schwimmstunde mit KdF. im st\u00e4dtischen Schwimmbad. Die gro\u00dfe, ger\u00e4umige Halle ist von frohen Menschen besucht; es scheint, als haben sie mit ihrer Kleidung den allt\u00e4glichen Menschen abgestreift. Im gro\u00dfen Wasserbecken tummeln sie sich. Eine Kette trennt das Becken f\u00fcr Schwimmer und Nichtschwimmer auf.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das letzte Wort empfand ich immer als eine Mahnung, da\u00df in meinem Leben noch etwas vers\u00e4umt worden war. Im Boberwiesenbad t\u00e4uschte ich meine Mitmenschen; ich nahm einen kleinen Jungen mit, der dann im Nicht-schwimmerbassin von mir beaufsichtigt wurde \u2013 ich konnte dabei selbstverst\u00e4ndlich meine \u201eSchwimmk\u00fcnste\u201c nicht zeigen. Aber f\u00fcr die Dauer empfand ich es als Manko und beneidete jene, die Schwimmen konnten; sie hatten doch viel mehr von der Baderei. Das Manko aber mu\u00dfte beseitigt werden, darum wurde vorsorglich das Badezeug mitgenommen, als die Einladung kam, mal an einer Schwimmstunde mit \u201eKraft durch Freude\u201c teilzunehmen. Bademeister Tappert ist der Betreuer der Anf\u00e4nger; ob Mann, ob Weib, ganz individuell nimmt er den einzelnen vor. Zuerst geht es an die Messingstange, die am Rande des Beckens befestigt ist: Auf dem Wasser liegend gilt es die Beinbewegung zu \u00fcben \u2013 Bein spreizen, sto\u00dfen &nbsp;und zusammenlegen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieses Tun gleicht der Beinbewegung des Frosches. Atem- und Armbewegungen kommen danach an die Reihe. Hat die Sache geklappt, dann erh\u00e4lt man einen Korkg\u00fcrtel und mu\u00df zu schwimmen versuchen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit lauter Stimme gibt der Bademeister seine Kommandos und beobachtet Art und Tempo des Schwimmens. Je nach Veranlagung lernt der eine schnell, der andere langsam das Schwimmen. Die Fortgeschrittenen nimmt dann Bademeister H\u00fchner in seine Obhut. Im Tiefen k\u00f6nnen sie nun das erlernte zeigen, sorgsam vom Bademeister betreut, der immer mit seiner Stange in der Hand das Schwimmen seiner Sch\u00fctzlinge \u00fcberwacht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So mancher Fortgeschrittene wirft einen Blick hin\u00fcber zu der Stelle, an der unter Leitung des hauptamtlichen KdF.-Sportlehrers Blank, die perfekten Schwimmer und Schwimmerinnen allerlei lustige Kurzweil im Wasser treiben. Er wird bem\u00fcht sein, ihnen in K\u00fcrze es gleich tun zu k\u00f6nnen. Da werden \u201eR\u00e4der\u201c geschlagen oder man bildet auf dem Beckenrand eine Kette und l\u00e4\u00dft sich als \u201eRoulade\u201c in das feuchte Element fallen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber auch die Feinheiten der Sprungtechnik werden ihnen vermittelt. Einige Minuten vor 21 Uhr ert\u00f6nt das Zeichen: Schwimmstunde beendet! Und alle die aus dem Wasser Steigenden bedauern, da\u00df die Stunde nur 60 Minuten hat. Aber bald f\u00fcllt sich das Becken wieder mit Menschen. Die Sportgemeinschaften einiger Bunzlauer Betriebe haben Schwimmen von 21 bis 22 Uhr: Diese Stunde vermittelt den Arbeitskameradinnen und -kameraden Freude, gibt ihnen Selbstvertrauen, neue Kraft und Mut f\u00fcr ihr Tagewerk.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine richtige betriebliche Gesundheitsf\u00fchrung ist ohne Sport heute undenkbar; darunter ist auch im Schwimmen kein auf H\u00f6chstleistung abgestellter Sport zu verstehen, sondern ein Ausgleichssport, auf die im Betrieb geleistete Arbeit abgestellt.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Noch einmal finden wir einen ausf\u00fchrlichen Bericht \u00fcber das Stadtbad: Im Bunzlauer Stadtblatt, 18.\/19. 3. 1944 unter dem Titel \u201e Und wieder geht\u2018s in nasse Element\u201c. Das K\u00fcrzel E. D. steht vermutlich f\u00fcr Edith Drewing.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1097\" height=\"684\" src=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-6-077-Hallenschwimmbad-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2028\" style=\"width:475px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-6-077-Hallenschwimmbad-1.jpg 1097w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-6-077-Hallenschwimmbad-1-768x479.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1097px) 100vw, 1097px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><sup>Ansicht des st\u00e4dtischen Bades um 1930. AK Slg. Dietmar Plate<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eWie gl\u00fccklich waren unsere Bunzlauer Jungen und M\u00e4del, die \u201eWasserratten\u201c unserer Stadt, da\u00df das Hallenbad wieder ge\u00f6ffnet werden sollte. Da\u00df hie\u00df ja, sich wieder frischfr\u00f6hlich ins nasse Element st\u00fcrzen, man konnte wieder mit elegantem Sprung von der Wippe springen, und auch die Anf\u00e4nger w\u00fcrden wieder ihren Schwimmunterricht aufnehmen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Hallenbad sieht man nun wieder das gewohnte Bild. Heidi, hinein gehts in die Kabine und nachher schnell unter die Dusche. Erst mal warm dann kalt geduscht und zuguterletzt hinein ins Becken!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dieser Vorgang vollzieht sich jedesmal, wenn die Badelustigen ins Hallenbad str\u00f6men, und es sind derer nicht wenig, hatte doch das Halbjahr 1942\/43 52000 Besucher aufzuweisen, wie uns der Bademeister erz\u00e4hlt. In diesem Winter wurden w\u00f6chentlich 2000 bis 2500 Hallenb\u00e4der verabfolgt, und wenn wir noch ein wenig mehr rechnen, dann stellen wir fest, da\u00df in eineinhalb Stunden rund 150 Menschen das Bad aufsuchen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aber nun zu unserem sch\u00f6nen Bunzlauer Hallen-schwimmbad selbst. Da gibt es allerlei Wissenswertes. Wie wir h\u00f6ren, sind die Familienbadetage der Donnerstag-, Freitag- und Sonnabendnachmittag. Aber auch sonst ist es hier durchaus nicht still. Schulklassen und Jungm\u00e4del haben Schwimmunterricht, und auch KdF.-Schwimmabende sind angesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch im Bezug auf die ganze Einrichtung gibt es allerhand Interessantes zu berichten. Das Schwimm-becken ist 20 Meter lang und 10 Meter breit. Es fa\u00dft 360 Kubikmeter Wasser, dessen Temperatur rund 24 Grad betr\u00e4gt. Das Wasser ist so klar, da\u00df man bis auf den Grund sehen kann, wird filtriert und mit Zus\u00e4tzen so behandelt, da\u00df jeder vor Krankheit gesichert ist und ohne Gefahr baden kann. Jede Woche wird das Becken einmal frisch gef\u00fcllt und einmal nachgef\u00fcllt. Au\u00dfer-dem aber f\u00fchrt eine Zusatzleitung ununterbrochen frisches Wasser zu. Kaum einer wird etwas von der Arbeit wissen, die auch hier zu tun ist. Das Wasser befindet sich in einem st\u00e4ndigem Kreislauf. Durch ein Sieb auf dem Grunde des Beckens flie\u00dft es in die Filtrieranlage im Keller, wo es \u00fcber Kies l\u00e4uft, der den Schmutz zur\u00fcckh\u00e4lt.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1088\" height=\"695\" src=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-7-094-Hallenschwimmbad-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2029\" style=\"width:383px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-7-094-Hallenschwimmbad-1.jpg 1088w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-7-094-Hallenschwimmbad-1-768x491.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1088px) 100vw, 1088px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von dort aus wird es von Pumpen hochgezogen und wird durch Rohre den ganzen Keller entlang geleitet, um am Ende des Beckens durch den Brunnen wieder in dieses zu gelangen. Noch etwas d\u00fcrfen wir bestaunen, was nicht direkt zu dem Hallenbad geh\u00f6rt. Im Keller befindet sich auch eine ideale Waschanlage f\u00fcr die schmutzigen Handt\u00fccher, Badelaken usw. Hier w\u00fcrde wohl jede Hausfrau neidisch werden, denn es geht mit einer wahren Hexengeschwindigkeit zu. Auch schmucklos ist unser Hallenbad nicht. An den W\u00e4nden k\u00f6nnen wir Reliefs, die von der Bunzlauerin Jenny von Bari-Doussin geschaffen wurden, bewundern. Sie stellen je eine Menschengruppe vor und nach dem Bade dar, dazwischen befindet sich ein den Sinn der Bilder angebender Spruch. Ist man vor dem Bad matt und m\u00fcde, so steigt man nach dieser Erfrischung als neuer Mensch aus dem Wasser. Von der gleichen K\u00fcnstlerin stammt \u00fcbrigens das Relief an der Ostseite unseres Rathauses. Auch die Taemmerb\u00fcste und der Brunnen geben dem Raum etwas Lebendiges und f\u00fcgen sich gut in das Gesamtbild ein.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1639\" height=\"1232\" src=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-8-10029-Richter-Zandersaal-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2030\" srcset=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-8-10029-Richter-Zandersaal-1.jpg 1639w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-8-10029-Richter-Zandersaal-1-1300x977.jpg 1300w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-8-10029-Richter-Zandersaal-1-768x577.jpg 768w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-8-10029-Richter-Zandersaal-1-1536x1155.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1639px) 100vw, 1639px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><sup>Der Zandersaal im Ke\u00dflerbad. Bildslg. Bgm. Richter. Bunzlauer Heimatstube<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir Bunzlauer d\u00fcrfen mit Recht stolz auf unser sch\u00f6nes Bad sein. Es macht vielen anderen B\u00e4dern den Rang streitig und manchen Fremden hat es schon begeistert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">E. D.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dietmar Plate, Woltorfer Stra\u00dfe 91, 31224 Peine. Erstver\u00f6ffentlichung in der \u201eBunzlauer Heimatzeitung\u201c, Ausgabe Oktober 2017 In der Zeitschrift \u201eSchlesien Heute\u201c, Ausgabe 7\/2017, wird unter dem Titel \u201e120 Jahre Bunzlauer Thermen\u201c das sch\u00f6ne alte Bunzlauer Stadtbad in seinem heutigen Zustande vorgestellt. 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