{"id":1779,"date":"2024-07-14T17:02:46","date_gmt":"2024-07-14T15:02:46","guid":{"rendered":"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/?p=1779"},"modified":"2024-07-14T17:02:47","modified_gmt":"2024-07-14T15:02:47","slug":"theodor-blaetterbauer-ein-schlesischer-maler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/index.php\/2024\/07\/14\/theodor-blaetterbauer-ein-schlesischer-maler\/","title":{"rendered":"Theodor Bl\u00e4tterbauer, ein schlesischer Maler"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1088\" height=\"695\" src=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/795-Blaetterbauer.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1780\" srcset=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/795-Blaetterbauer.jpg 1088w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/795-Blaetterbauer-768x491.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1088px) 100vw, 1088px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Hans Christiani, Erstver\u00f6ffentlichung: Bunzlauer Heimat-Zeitung 8\/77<\/p>\n\n\n\n<p>In der alten Glogauer Zeitung \u201eNiederschlesischer Anzeiger\u201c vom 5. Mai 1850 fand ich folgende Anzeige: \u201eDa ich mich hier einige Zeit aufzuhalten gedenke, erlaube ich mir hiermit, mich im Portraitiren in \u00d6l in jeder Gr\u00f6\u00dfe zu empfehlen und b\u00fcrge f\u00fcr die genaueste \u00c4hnlichkeit. Theodor Bl\u00e4tterbauer, Portraitmaler. Meine Wohnung ist neben der Hauptwache des im Hause des Herren Goldarbeiters Weitz.\u201c Nun wird jeder Bunzlauer gleich denken, der Name Bl\u00e4tterbauer ist mir doch bekannt. Hatten wir nicht in der Aue eine Bl\u00e4tterbauer-Stra\u00dfe? Was hatte der gute Mann mit unserer Heimatstadt zu tun? Unter dem Titel: \u201eTheodor Bl\u00e4tterbauer, ein schlesischer Maler\u201c fand ich im schlesischen Jahrbuch von 1956 einen Aufsatz von Professor G\u00fcnter Grundmann. Aus diesem Aufsatz m\u00f6chte ich Ihnen einen Teil abschreiben, den Lebenslauf des Malers. Mit 81 Stahlstichen und 152 Holzschnitten erschien etwa 1885 bei Flemming in Glogau ein dreib\u00e4ndiges Werk, das die sch\u00f6ne schlesische Heimat dem Betrachter n\u00e4herbringt. Der Herausgeber dieses Werkes Dr. Franz Schroller hatte sich f\u00fcr diese reiche Bebilderung unter den damals in Schlesien lebenden K\u00fcnstlern umgesehen und in dem in Liegnitz lebenden Theodor Bl\u00e4tterbauer einen Kenner der schlesischen Landschaft, St\u00e4dten und D\u00f6rfern f\u00fcr seinen Zweck gewinnen k\u00f6nnen. <\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"343\" height=\"521\" src=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/12558-Blaetterbauer.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1781\"\/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Es stammen in der Tat die meisten Vorlagen f\u00fcr die Stahlstiche und Holzschnitte von Theodor Bl\u00e4tterbauer. Theodor Bl\u00e4tterbauer wurde am 24. Dezember 1823 in der alten T\u00f6pferstadt Bunzlau geboren. Da sein Vater Kaufmann war, die Eheleute lebten getrennt, und er zuviele auf Reisen war, lie\u00df er seinen Sohn bei Verwandten in der N\u00e4he von K\u00fcstrin erziehen. Sp\u00e4ter schickte man ihn auf die ber\u00fchmte \u201eTeyn-Schule\u201c in Prag, denn zu dieser Stadt hatte sein Vater als Deutsch-B\u00f6hme mancherlei pers\u00f6nliche Beziehungen. So kam es auch, da\u00df nach dem Besuch der \u201eTeyn-Schule\u201c f\u00fcr die weitere Ausbildung \u00a0die Stadt Reichenberg in B\u00f6hmen gew\u00e4hlt wurde, ehe der Knabe noch einmal in die Mark Brandenburg, n\u00e4mlich in Frankfurt\/Oder geschickt wurde. So entsprach gewisserma\u00dfen dem unsteten Leben des Vaters auch der ein wenig unsteter Ausbildungsgang des Sohnes, der offenbar f\u00fcr die wissenschaftlichen F\u00e4chre weniger begabt zu sein sheint, als f\u00fcr eine Bet\u00e4tigung mit der Hand. So gab man ihn nach seiner Schulzeit zu einem Instrumentenbauer in Glogau in die Lehre, aber wiederum zeigte sich sein unstetes Wesen. Er hielt es auf diesem Gebiet nicht lange aus und wechselte die Berufsausbildung, in dem er das Buchbinden erlernte. Als er auch hierin keine richtige Befriedigung fand, denn seine k\u00fcnstlerische Begabung kam offenbar in jungen Jahren schon zum Ausdruck, so da\u00df wir ihn schon in den Jahren 1842 und 1845 als Autodidakt zeichnend und malend in M\u00fcnchen finden.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun aber regte sich m\u00e4chtig der Wandertrieb und der junge Bl\u00e4tterbauer bereiste in den folgenden Jahre Ungarn und die T\u00fcrkei, um nun mit der F\u00fclle der erlebten und in mancherlei Studien festgehaltenen Reiseeindr\u00fccken sich ernsthaft mit der Malerei zu besch\u00e4ftigen und bei den Malern Rasp, Stademann und Lange eine gr\u00fcndliche Ausbildung zu erhalten. Dann zog es ihn wiederum nach Glogau in Schlesien zur\u00fcck (Also Mai 1850, siehe Anzeige im Niederschlesischen Anzeiger). Aber von dort besuchte er noch einmal Berliner und D\u00fcsseldorfer Ateliers, um sich dann nach einer freien Stelle umzusehen. Es gl\u00fcckte ihm, diese als Zeichenlehrer an dre Ritterakademie in Liegnitz zu finden und damit von 1854 an endlich zur Ruhe zu kommen. So wurde Liegnitz seine eigentliche Heimat und Jahr f\u00fcr Jahr lehrte er den Sch\u00fclern der Ritterakademie, also meistens jungen schlesischen Aristokraten ein wenig Zeichnen und Malen, was ihm schlie\u00dflich den wohlverdienten Professorentitel eintrug. Aber diese Lehrert\u00e4tigkeite f\u00fcllte den Wander- und Reiselustigen keineswegs aus. So durchstreifte er in den kommenden Jahrzehten besonders seine schlesische Heimat malend und aquarellierend, bis der Tod am 30. Juni 1903 dem 83j\u00e4hrigen in Liegnitz den Zeichenstift aus der Hand nahm. Die schlesischen Museen besa\u00dfen einst eine F\u00fcle von Zeichnungen und farbigen Bl\u00e4ttern seiner Hand, so vor allem das Liegnitzer Museum, das den gr\u00f6\u00dften Teil seines Nachlasses aufbewahrte, das Museum f\u00fcr Kunstgewerbe und Altert\u00fcmer in Breslau und das Riesengebirgsmuseum in Hirschberg &#8230;\u201cAu\u00dfer den Bildern, die in den B\u00fcchern von Dr. Schroller zu finden sind, (das Buch finden wir in der B\u00fccherei des deutschen Ostesn in Herne unter der Ziffer Fa 25) wird es nur noch wenige Bilder von ihm geben. Fast alle Stiche und Schnitte habe ich reproduziert. Bei der Beschreibung des Queistales fand ich: Die Kirche in Gie\u00dfmannsdorf bei Naumburg\/Queis, die Bunzlauer Kaffeekanne bei Klitschdorf, das alte Schlo\u00df von Klitschdorf vor der Restauration und dem Altar in der Kirche zu Klitschdorf. Wir alle kennen den Rechenberg-Altar in der kath. Kirche, der nach 45 von \u201eKulturmenschen\u201c verheizt wurde.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"543\" height=\"356\" src=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/15368-Z-Blaetterbauer-Bunzlau.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1782\" style=\"width:811px;height:auto\"\/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Vom Bobertal finden wir das Schlo\u00dfportal von Kroschwitz bei Bunzlaue, Bunzlauer Ansicht mit Viadukt und das Schlo\u00df zu Kittlitztreben. Etwas habe ich noch vergessen, das Teufelswehr zu Klitschdorf. Ich besitze wohl alle Bilder, aber nur f\u00fcr ein paar Bilder wird mir der Verlag Platz zu Verf\u00fcgung stellen. Das Sandsteingebilde queisaufw\u00e4rts von Klitschdorf, die Bunzlauer Kaffeekanne ist noch nie &nbsp;in der Heimatzeitung ver\u00f6ffentlicht worden, das Teufelswehr und der Rechenbergaltar zeigen ein Kupferstich (Teufelswehr) und zwei Holzschnitte. &nbsp;Wie photographisch genau Bl\u00e4tterbauer zeichnete , k\u00f6nnen sie an dem Bunzlauer Bild, die Ansicht von Tillendorf mit dem Viadukt, dem Jungfernstieg, erkennen, ich fand in meiner Sammlung eine Fotografie etwa vom gleichen Standpunkt aus. Es fehlt wohl der Jungfernstieg (der ja vor dem 1. Weltkrieg wegen Mangel an Jungfern abgerissen wurde) aber sonst hat er genauestens gezeichnet. Sie m\u00fcssen wissen, da\u00df nach der Zeichnung von dem K\u00fcnstler ein anderer K\u00fcnstler das Bild stach und so ein paar eigene pers\u00f6nliche Z\u00fcge verloren gehen. Rund 50 Jahre vorher durchwanderte Ludwig Richter von G\u00f6rlitz kommend \u00fcber Bunzlau, Breslau, dann ins Riesengebirge und zeichnete Schlesien in 30 Zeichnungen, auch dies Stiche besitze ich als Reproduktionen. Es sind einfach Kostbarkeiten. Sie werden wohl auch Kreuzwortr\u00e4tsel raten und bei dieser R\u00e4tselart f\u00e4llt immer \u201eBayrischer Alpenschilderer\u201c. Und der gute Mann hatte drei Buchtaben und da schreiben sie ohne zu denken \u201eNoe\u201c hin. Wissen Sie, da\u00df Bl\u00e4terbauer auch f\u00fcr Noe durch die Alpen wanderte und Sehenswertes zeichnete? Wohl kaum. Ich h\u00e4tte es auch nicht gewu\u00dft, wenn nicht im 3. Band von Dr. Franz Schroller eine Anzeige dar\u00fcber gestanden h\u00e4tte. Diese Anzeige brachte ein Bild: Trafoi. ich wei\u00df nicht, ob ie den Ort kennen werden, es ist der letzte Ort auf dem Stilfser Joch. bekannt ist wohl Gustav Th\u00f6ny, das Ski-As der S\u00fcdtiroler, er kommt aus Trafoi. So lange er gewann wurde immer vom Italiener Th\u00f6ny gesprochen und wie er bei der letzten Olympiade nicht mehr siegte, hie\u00df es dann der S\u00fcdtiroler. Doch wieder zur\u00fcck nach Trafoi. Der Talschlu\u00df gen S\u00fcden reizte damals Theodor Bl\u00e4tterbauer und er zeichnete dieses Motiv.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"410\" height=\"470\" src=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/30536-theodor-blaetterbauer-selbstbildnis.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1783\" style=\"width:332px;height:auto\"\/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Wie sah unser lieber Theodor Bl\u00e4tterbauer aus? Ich glaube, da\u00df noch kein Bunzlauer ein Bild von ihm gesehen hat. Ich fand in einem Liegnitzer Buch zwei Bilder von ihm, einmal eine Karrikatur von einem Kollegen, \u201eder zerstreute Professor, der im Regen mit dem Regenschirm am Arm entlanglief\u201c und dann ein fr\u00fcheres Bild von ihm, da damals die Photographie in den ersten Kinderschuhen steckte, wird diese Aufnahme eine Qual gewesen sein. Man brauchte damals f\u00fcnf Minuten Beleichtungszeit. sie sehen ja, wie der gute Mann den rechten Arm auf dem Bilde auflegt und den linken Arm am Bild festh\u00e4lt. Ein sch\u00f6n stattlicher Mann in der damaligen Zeit. Wie man es auf beiden Bildern sehen kann, trug er eine Brille. So, das w\u00e4re alles, was ich \u00fcber unseren schlesischen Maler Theodor Bl\u00e4tterbauer in Erfahrung bringen konnte. vielleicht hat sie das ein wenig interessiert, wenn ja, dann bin ich zufrieden, denn dann hat sich meine Arbeit gelohnt. Es w\u00e4re interessant, wenn man Bilder von Ludwig Richter und Theodor Bl\u00e4tterbauer gegen\u00fcberstellt. Von den K\u00fcnstlern habe ich den Kochelfall bei Schreiberhau als Stich, diesen k\u00f6nnte man eine Fotografie gegen\u00fcberstellen, dann sieht man, wie die K\u00fcnstler genau bis ins Detail diese Landschaft zeichneten.<\/p>\n\n\n\n<p>Hans Christiani, BHZ 8\/77<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ehrung eines Bunzlauers<\/h2>\n\n\n\n<p>Liegnitz ehrt Theodor Bl\u00e4tterbauer<\/p>\n\n\n\n<p>Bunzlauer Stadtblatt, 22. Oktober 1936.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Stadt Liegnitz hat, wie Bunzlau, nun ebenfalls eine Stra\u00dfe im j\u00fcngsten Liegnitzer Siedlungsviertel Theodor Bl\u00e4tterbauer zu Ehren \u201eBl\u00e4tterbauerweg\u201c benannt. Die Schlesier wissen gemeinhin gar nicht, da\u00df sie in Bl\u00e4tterbauer so &nbsp;etwas wie einen schlesischen Spitzweg haben, dessen Schaffensgut Gemeingut vieler werden sollte. Seine ganze Liebe geh\u00f6rte der l\u00e4ndlichen und st\u00e4dtischen Idylle, sein K\u00fcnstlerauge machte ihn zum zeichnenden und malenden Chroniste der altschlesischen Landschaft, ihrer D\u00f6rfer und St\u00e4dte. Es trifft keinesweg zu, da\u00df Theodor Bl\u00e4tterbauer, der auf der H\u00f6he seines Schaffens durch die Verleihung des Professorentitels ausgezeichnet wurde, lediglich der Maler des alten Liegnitz ist. Die so urteilen, kennen ihn nur oberfl\u00e4chlich. Selbst die vielen Hunderte von Bl\u00e4ttern, Zeichnungen, Aquarellen und \u00d6lgem\u00e4lden im \u201eBl\u00e4tterbauerzimmer\u201c des Niederschlesischen Museums zu Liegnitz lassen erkennen, da\u00df Bl\u00e4tterbauer \u00fcberall in Schlesien gut zu Hause war und als \u201eMaler der Heimat\u201c, wie er heute genannt wird, Motive festhielt, welche die Zeit mit rauher Rasur bereits seit langem ausgel\u00f6scht hat. Bl\u00e4tterbauer ist es zu danken, da\u00df wir durch seine schier zahllosen Zeichnungen und Aquarelle genaue Vorstellungen von dem fr\u00fcheren Zustande so mancher Landschaft, manches Bauwerks, manches Altstadtwinkels erhalten haben. Eines seiner ber\u00fchmten Bl\u00e4tter ist die Zeichnung des Liegnitzer Barockviertels am Kohlmarkt, das durch die Photographie in aller Welt verbreitet worden ist und f\u00fcr eine der bemerkens-wertesten Sehensw\u00fcrdigkeiten von Liegnitz wirbt. Eine Tafel mit den wichtigsten Lebensdaten gibt schon im \u201eBl\u00e4tterbauerzimmer\u201c des Niederschlesischen Museums Aufschlu\u00df \u00fcber seinen Werdegang.<\/p>\n\n\n\n<p>Theodor Bl\u00e4tterbauer wurde 1823 in Bunzlau geboren und fr\u00fchzeitig von seinen Eltern getrennt, die in ungl\u00fccklicher Ehe lebten. In &nbsp;Glogau mu\u00dfte er \u2013 entgegen seinem Willen \u2013 das Buchbinderhandwerk erlernen. Als K\u00f6nigsgrenadier hatte er bereits seinen Hang zur Natur und zur Malerei entdeckt. Jede freie Minute nutzte er zur F\u00f6rderung seiner Begabung. Nach mehrfachem Wohnsitzwechsel kehrte er 1845 aus Ungarn nach Schlesien zur\u00fcck. Zun\u00e4chst lebte Bl\u00e4tterbauer als Kunstmaler in Glogau. Sein K\u00f6nnen verschaffte ihm jedoch bald eine Anstellung als Zeichenlehrer an der ber\u00fchmten Liegnitzer Ritterakademie. Man schrieb das Jahr 1854. In Liegnitz fand er auch bald seine treue und verst\u00e4ndnisinnige Lebenskameradin. Jahr f\u00fcr Jahr erweiterte er nun seinen Gesichtskreis durch mehr oder weniger ausgedehnte Reisen, auf denen er viele Anregungen empfing.<\/p>\n\n\n\n<p>Bl\u00e4tterbauers Dom\u00e4ne ist das Aquarell. Seine Zeichnungen und \u00d6l-gem\u00e4lde sind jedoch kaum weniger vollendet. Wie so viele K\u00fcnstler wurde auch er von der Heimat nicht erkannt.<\/p>\n\n\n\n<p>Erst das Jahr 1897 brachte ihm mit einer Ausstellung den l\u00e4ngst verdienten Ruhm. Sp\u00e4ter kr\u00f6nte der Professorentitel die allgemeine Anerkennung.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun blieben die Auftr\u00e4ge von F\u00fcrsten, St\u00e4dten und M\u00e4zenen nicht aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor drei\u00dfig Jahren endete sein K\u00fcnstlerleben. Die neue Zeit wird an Bl\u00e4tterbauer eine gro\u00dfe Freude haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hans Christiani, Erstver\u00f6ffentlichung: Bunzlauer Heimat-Zeitung 8\/77 In der alten Glogauer Zeitung \u201eNiederschlesischer Anzeiger\u201c vom 5. Mai 1850 fand ich folgende Anzeige: \u201eDa ich mich hier einige Zeit aufzuhalten gedenke, erlaube ich mir hiermit, mich im Portraitiren in \u00d6l in jeder Gr\u00f6\u00dfe zu empfehlen und b\u00fcrge f\u00fcr die genaueste \u00c4hnlichkeit. 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