{"id":1761,"date":"2024-07-14T16:57:11","date_gmt":"2024-07-14T14:57:11","guid":{"rendered":"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/?p=1761"},"modified":"2024-07-14T16:57:12","modified_gmt":"2024-07-14T14:57:12","slug":"artur-schiller","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/index.php\/2024\/07\/14\/artur-schiller\/","title":{"rendered":"Artur Schiller"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von Arnold Glander. Erstver\u00f6ffentlichung im \u201eBunzlauer Stadtblatt\u201c, Ausgabe 14. Mai 1928.&nbsp;<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1639\" height=\"2198\" src=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-1-Artur-Schiller.pages-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1763\" style=\"width:219px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-1-Artur-Schiller.pages-1.jpg 1639w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-1-Artur-Schiller.pages-1-969x1300.jpg 969w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-1-Artur-Schiller.pages-1-768x1030.jpg 768w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-1-Artur-Schiller.pages-1-1145x1536.jpg 1145w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-1-Artur-Schiller.pages-1-1527x2048.jpg 1527w\" sizes=\"auto, (max-width: 1639px) 100vw, 1639px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><sup>Geheimer Justizrat Artur Schiller<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist vielleicht seltsam: wenn ich nachts durch die traumstille Stadt gehe, auf deren Giebelhausd\u00e4chern und T\u00fcrmen das silberne Mondlicht glei\u00dft und ich das Atmen der schlafenden Blumen auf den Beeten zu sp\u00fcren meine, dann ist es mir stets, als m\u00fc\u00dfte der kommen, dessen Namen ich nicht zu nennen wei\u00df, dessen Morgen bl\u00fchte, als der erste H\u00e4mmerschlag zur Gr\u00fcndung Bunzlaus hallte, dessen Abend verd\u00e4mmern wird, wenn die Menschen verlernt haben werden, die Sprache der Steine zu verstehen und den beseelten Stein zu lieben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und noch seltsamer mag es sein: wenn mir meine Phantasie so recht Possen zu spielen beginnt und sie mir aus dem tr\u00e4umenden Dunkel der Gassen heraus diesen Unnennbaren entgegenf\u00fchrt, so da\u00df ich seiner Schritt furch die heilige Stille hallen zu h\u00f6ren glaube, dann sehe ich ihn schreiten: auf seinen Schultern einen wallenden Mantel tragend, z\u00f6gernd, oft den Schritt verhaltend, das greise Ahasverhaupt schr\u00e4g vorgebeugt, einmal Zustimmung nickend, dann wieder unwillig etwas ablehnend, dann wieder verweilend, als suche er das verklungene Lied vergangener Jahrhunderte &nbsp;zu erlauschen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Geheimer Justizrat Artur Schiller<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Warum ich heute und gerade unter dieser Ueberschrift davon plaudere, wovon ich bis jetzt noch zu niemanden sprach? Weil ich von ihm sprechen will, dessen Seele erf\u00fcllt ist von jener gro\u00dfen Kraft, die wir die Liebe zur Heimat nennen. Und indem ich mich in das heilige Mysterium dieser Pers\u00f6nlichkeit zu versenken suche, dr\u00e4ngen sich wieder jene Gesichte vor mein inneres Auge, als m\u00fc\u00dfte das so sein.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"558\" height=\"556\" src=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-2-15518-ArturIlonkaSchiller19.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1764\" style=\"width:234px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-2-15518-ArturIlonkaSchiller19.jpg 558w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-2-15518-ArturIlonkaSchiller19-250x250.jpg 250w\" sizes=\"auto, (max-width: 558px) 100vw, 558px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><sup>Artur und Ilona Schiller im Jahre 1920<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Denn von Geheimrat Artur Schiller reden, hei\u00dft einen Wanderer schildern, der zwar mit uns durch unsere Tage geht, dessen Geist aber aus jenen Bronnen sch\u00f6pft, die nur f\u00fcr wenige sprudeln und dessen Spuren die kommenden Geschlechter Bunzlaus ehrf\u00fcrchtig sch\u00e4tzen werden \u2013 hei\u00dft einer Pers\u00f6nlichkeit gerecht werden wollen, deren Leben der Tat \u2013 f\u00fcr die Heimat \u2013 geweiht ist. Der bisherige Weg seiner Wanderschaft d\u00fcrfe allen Freunden des Heimatgedankens bekannt sein: am 16. Mai 1858 als Sohn des Kgl. Baurats Richard Schiller und dessen Gattin Hermine, geb. Henning, im Hause des Klempnermeisters Reimann, damals dem Kaufmann August Wildenhof geh\u00f6rig (Oberstra\u00dfe 17) geboren, verlebte er eine sonnige Kindheit, erhielt seinen ersten (Privat-) Unterricht von Lehrer Limpricht, besuchte die Volksschule in Goldberg von 1864 bis 1866 und die dortige Lateinschule bis 1870. Von 1870 bis 1876 bereitete er sich im hiesigen Gymnasium f\u00fcr seine Studien in Leipzig, Heidelberg und Berlin vor. Das Referendarexamen legte er in Berlin im Jahre 1880 ab. Zwei Jahre sp\u00e4ter wurde er Offizier im Infanterie-Regiment Nr. 19, 1886 wurde er Assessor und schlie\u00dflich am 1. Dezember 1889 Amtsrichter in Gleiwitz. Seine Gattin, Ilona von Pillich, f\u00fchrte er 1890 aus Budapest heim. Von 1900 bis 1920 bekleidete Artur Schiller das Amt eines Aufsichtsrichters in Gleiwitz, wo er am 1. September 1913 zum Geheimen Justizrat ernannt wurde.<em><\/em><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"376\" height=\"440\" src=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-3-15539-Richard-Schiller.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1765\" style=\"width:216px;height:auto\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><sup>Richard Schiller, Vater von Artur Schiller<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch um den \u00e4u\u00dferen Lebensweg eines Menschen wissen, hei\u00dft nicht, den Menschen kennen. Das trifft vollends auf Artur Schiller zu. M\u00f6gen ihn seine Gaben und sein K\u00f6nnen bef\u00e4higt haben, seine amtliche Lebensarbeit zur restlosen Anerkennung der vorgesetzten Beh\u00f6rden zu erf\u00fcllen, so da\u00df bei seiner Ernennung zum Geheimen Justizrat der \u201eOberschlesische Wanderer\u201c schrieb: \u201eAmtsgerichtsrat Schiller zum Geh. Justizrat ernannt. Die au\u00dfergew\u00f6hnliche Ehrung l\u00f6ste in allen Schichten nicht nur der Gleiwitzer Einwohnerschaft, sondern weit \u00fcber den Stadtkreis Gleiwitz hinaus, freudige Genugtuung aus, denn war je eine Ehrung verdient und am rechten Platze, so war es diese &#8230;\u201c Mag er als Erfinder einer eigenartigen Kurzschrift bewiesen haben, wie vielseitig sein Geist zu schaffen vermag; mag ihn viel fr\u00fcher seine Kenntnis der ungarischen Sprache zum Gerichtsdolmetsch f\u00fcr Schlesien gemacht haben: Die ganze Seelenkraft dieses Mannes geh\u00f6rte der Allgemeinheit, speziell der Pfelge heimatlicher Werte, die aus dem Nichts Bleibendes schuf.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Hauptwerk seines Lebens in der Zeit bl\u00fchender Manneskraft darf die Gr\u00fcndung des Oberschlesischen Museums in Gleiwitz genannt werden, dem er einen eigenen Typ dadurch verlieht, indem er in ihm eine St\u00e4tte des jetzt selbstverst\u00e4ndlichen Eichendorffkultus bereitete. Man mu\u00df Artur Schiller selbst schildern h\u00f6ren, mit welchen bescheidenen Mitteln jenes gro\u00dfe Werk begonnen wurde, um ermessen zu k\u00f6nnen, was Oberschlesien ihm zu verdanken hat. Mit fast gleicher Energie brachte er den Kreiskriegerverband Gleiwitz zu hoher Bl\u00fcte, so da\u00df es begreiflich ist, da\u00df die oberschlesische Presse bei seinem Scheiden aus Oberschlesien nut h\u00f6chste Anerkennung zu zollen wu\u00dfte und da\u00df sich die Stadt Gleiwitz noch heute zu dankbarem Gedenken verpflichtet f\u00fchlt. (Presse\u00e4u\u00dferungen siehe Bunzl. Heimatkal. 1928, Aufsatz \u201eArtur Schiller\u201c vom Herausgeber.)<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"344\" height=\"456\" src=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-4-15527-Hermine-Schiller.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1766\" style=\"width:222px;height:auto\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><sup>Hermine Schiller, Mutter von Artur Schiller<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Herbe Schicksalsschl\u00e4ge trafen ihn und sein Haus: Der Heldentod des einzigen Sohnes im Jahre 1915, um dessen Hingang die opfernden Eltern zweimal trauern mu\u00dfte, da die erste Todesnachricht widerrufen wurde um nach jubelndem Hoffen doch best\u00e4tigt zu werden \u2013 das Hinweggerafftwerden der einzigen Tochter aus gl\u00fccklicher Ehe im Jahre 1918, das waren Schl\u00e4ge, um f\u00fcr Zeiten das Herz erstarren zu lassen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seit 1920 hat ihn, den Nimmerm\u00fcden, die Vaterstadt wieder. Mit vollem Eifer setzte er alle seine Kr\u00e4fte ein, um hier das fortzusetzen, was er in Gleiwitz aufgegeben hatte. War es dort Eichendorff gewesen, so ist es hier der Boberschwan Martin Opitz, dem er sein besonderes Interesse zuwandte. Seine &nbsp;Schriftstellerfeder ruhte nie, und fixiert heute noch so manches interessante, hochwichtige Bild aus dem Leben dieses Dichters, wie ja auch Andreas Tscherning und andere gro\u00dfe S\u00f6hne Bunzlaus in Artur Schiller einen Pfleger ihres Andenkens gefunden haben. Kulturgeschichtliche Studien, besonders die Vaterstadt betreffend, sind seine besondere Freude. Und mancher Lehrer der Heimatkunde verdankt dem Bienenflei\u00dfe dieses Historiker reiche Anregung und wertvolles Material. Es gibt kaum ein Gebiet des Heimatschutzes und der Heimatpflege, das nicht durch ihn bereichert worden w\u00e4re, sei es die Mundartenforschung, die Trachtenfrage, die Reim- und Spielsammlung, die Sammlung von Bildern, Gem\u00e4lden usw.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So war es scheinbar selbstverst\u00e4ndlich, da\u00df er sich mit aller Energie dem im Jahre 1911 durch Maurermeister Peter Gansel gegr\u00fcndeten Museum der Stadt Bunzlau widmete, das er zu beachtlicher H\u00f6he gef\u00fchrt hat. K\u00f6nnte nur sein Herzenswunsch nach baulicher Erweiterung dieses \u201eseines Museums\u201c erf\u00fcllt werden, so d\u00fcrfte es die Stadt und die Bev\u00f6lkerung des Kreises, sowie eine weite Umgebung nicht zu bereuen haben, Kosten aufgewandt zu haben in einer Zeit, da ein Meister sich ihm widmet!<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"464\" height=\"663\" src=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-5-15524-Feri-Schiller.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1767\" style=\"width:232px;height:auto\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><sup>Feri Schiller, Artur Schillers Sohn<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ist es nach all dem verwunderlich, da\u00df \u201eUnser Herr Geheimrat\u201c zu den popul\u00e4rsten Pers\u00f6nlichkeiten Bunzlaus geh\u00f6rt? Findet einen verd\u00e4chtigen Scherben \u2013 ihr bringt ihn gewi\u00df dem \u201eHerrn Geheimrat\u201c. Oder sollte eine nicht allt\u00e4gliche Postkate, ein alter Patenbrief, ein Haubenband oder was auch sei, nicht dem alten Herrn ein Freude machen? Fragt ihn nur, we anno dazumal Besitzer dieses Hauses oder jenes Gartens gewesen sein mag \u2013 er steigt in \u201esein\u201c Ratsarchiv und er wird euch sagen, was ihr wissen wollt und euch wom\u00f6glich noch nachweisen, da\u00df ihre Nachfahren dessen seid, den seit Jahrhunderten die Erde birgt. \u2013 Oder kommt nur, ihr Fremden, ihr Maler, Kunsthistoriker, Forscher \u2013 \u201eUnser Herr Geheimrat\u201c hat noch jedem dankbare Verehrung abgen\u00f6tigt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Soll ich nun noch den allzeit zu liebensw\u00fcrdigem, geistvollem Humor aufgelegten, an das Gute im Menschen glaubenden, die sch\u00f6nen K\u00fcnste liebenden Romantiker zu zeichnen versuchen? Es er\u00fcbrigt sich wohl; denn wer zum 70. Geburtstag nicht \u201eauf die Postille geb\u00fcckt, hinter dem w\u00e4rmenden Ofen\u201c dem Treiben der Welt zuschaut, sondern noch all die Liebe und Energie aufbringt, um \u201eder Schl\u00fcssel der Heimat\u201c zu sein, der m\u00df wohl zu jenen Menschen geh\u00f6ren, die weit \u00fcber den Dingen stehen, die klein machen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Artur Schiller darf heute die Genugtuung haben, nicht ungedankt sein Herz und seine Kraft verschenkt zu haben. Auf seinem Werk lag und liegt Segen; es begeisterte, zwang zur Anerkennung und Verehrung. Im Schlesierlande gilt er bei den Freunden der Heimat als hervorragende Pers\u00f6nlichkeit; er ist seit Jahren Ehrenmitglied des Schlesischen Bundes f\u00fcr Heimatschutz und Heimatpflege und seit Bestehen des Bunzlauer Vereins f\u00fcr Heimatschutz dessen Ehrenvorsitzender. Wie schon erw\u00e4hnt, hat die oberschlesische Presse s. Z. einstimming sein Schaffen und Wirken anerkannt und bezeugt, da\u00df sich sein Bild kaum noch aus dem Begriff Oberschlesien wegdenken lasse. Dem ersten Bunzlauer Heimatkalender wurde sein Portr\u00e4t und eine W\u00fcrdigung seiner Person beigegeben als schuldiger Tribut f\u00fcr seine Arbeit, die das Fundament f\u00fcr den Bau, an dem der Heimatschutzverein wirkt, dient. Seit Jahren tr\u00e4gt einer der reizvolsten Promenadenwege unsers sch\u00f6nen St\u00e4dtchens seine Namen. So ist bereits jetzt daf\u00fcr gesorgt, da\u00df der Name Artur Schiller f\u00fcr alle Zeiten mit Bunzlau, seiner Vaterstadt, verbunden und in ihr lebendig bleibt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So steht Artur Schiller im Abendrot. Der 70. Geburtstag ist bestrahlt von viel liebender Dankbarkeit.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">M\u00f6ge sich die Leserschaft des \u201eBunzlauer Stadtblattes\u201c, die beim Lesen seiner so h\u00e4ufig hier erschienenen Aufs\u00e4tze oft still\u00e4chelnd einen lieben, alten Freund gr\u00fc\u00dfte, durch diese Zeilen geeint wissen in dem Wunsche: Helfe Ihnen Gott weiter, lieber Herr Geheimrat!<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"654\" height=\"298\" src=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-6-15534-MargitSchiller18.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1768\" style=\"width:806px;height:auto\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><sup>Artur Schillers Tochter Margot und ihre Kinder<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Geheimrat Schiller Ehrenb\u00fcrger von Bunzlau<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bunzlauer Stadtblatt, 19. Mai 1928. Von Karl Wiechmann<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Herrn Geheimrat Schiller ist zur Feier seines 70. Geburtstages von den st\u00e4dtischen K\u00f6rperschaften einstimmig das Ehrenb\u00fcrgerrecht der Stadt Bunzlau verliehen worden. Er ist von diesem Beschlusse am Morgen des 16. Mai durch folgende Drahtung des Herrn Ersten B\u00fcrgermeisters Burmann in Kenntnis gesetzt worden:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hochverehrter Herr Geheimrat!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist mir eine besondere Ehre und eine gro\u00dfe Freude, Ihnen mitteilen zu d\u00fcrfen, da\u00df die st\u00e4dtischen K\u00f6rperschaften einstimmig beschlossen haben, Ihnen zur Feier des 70. Geburtstages das Ehrenb\u00fcrgerrecht der Stadt Bunzlau zu verleihen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ihre unerm\u00fcdliche Arbeit f\u00fcr das Wohl der Stadt, Ihre in allen Kreisen ungemein gesch\u00e4tzte Pers\u00f6nlichkeit, Ihr idealer Sinn, der immer das Gemeinwohl \u00fcber alles stellte, haben Sie allezeit ausgezeichnet. Wir denken Ihrer am heutigen Tage mit besonderer Liebe und Wertsch\u00e4tzung. M\u00f6chten Sie uns als Ehrenb\u00fcrger noch recht lange der unentbehrliche Mitarbeiter sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch Ihrer Frau Gemahlin, die Freud\u2018 und Leid mit Ihnen geteilt hat, d\u00fcrfen wir zu diesem Ehrentage die herzlichsten Gl\u00fcckw\u00fcnsche aussprechen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit dem Ausdruck der vollkommendsten Hochachtung Ihr stets ergebener Burmann, Erster B\u00fcrgermeister.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Ehrung durch die st\u00e4dtischen K\u00f6rperschaften entspricht der Erf\u00fcllung eines Wunsches, den wohl jeder echte &nbsp;Bunzlauer am 70. Geburtstage Geheimrat Schillers im stillen gehegt hat. Das Museum hat inmitten des pr\u00e4chtigen Bl\u00fctenflors hinter einem Kranz von wei\u00dfen und roten Tulpen im Sonnenglanz gestanden, als es von dieser Ehrung erfuhr. E war uns, als habe es gel\u00e4chelt und triumphiert, da\u00df das Herz unseres Geheimrats noch so jung ist wie die Fr\u00fchlingspracht ringsum.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Geheimrat Artur Schiller<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zum 100. Geburtstag des Bunzlauer Heimatforschers und Gr\u00fcnders des Oberschlesischen Museums Gleiwitz. Mai 1958 von Karl Wiechmann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Bunzlauer und Gleiwitzer gedenken am 16. Mai in Treue des 100. Geburtstages ihres verehrten Geheimrats Schiller. Wir sehen ihn noch immer durch die Stra\u00dfen wallen, unseren guten Geheimrat, mit dem grauen Capemantel aus schwerem Tuch, wohl noch ein \u00dcberbleibsel aus der Reserveoffizierszeit beim Infanterie-Regiment 19. Dazu trug er im Winter eine warme Ohrenm\u00fctze, die bekannte Kopfbedeckung f\u00fcr Fuhrleute und Bauern zu kalten Jahreszeit.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"554\" height=\"822\" src=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-7-15535-MetaSchiller17.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1769\" style=\"width:226px;height:auto\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><sup>Meta Schiller, Artur Schilers Schwester<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das war das \u00e4u\u00dfere Bild des Geheimen Justizrates Arthur Schiller. Er war Bunzlauer Kind und kannte jedes Haus in der Altstadt. Die neuen Wohnviertel m\u00f6gen ihn weniger interessiert haben, da sie f\u00fcr ihn noch unbeschriebene Bl\u00e4tter waren. Und doch wird er all die Zeitungsausschnitte von dem Neuen, das am Stadtrand entstand, gesammelt und registriert haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Liebhaberei, die Zeit festzuhalten und die Geschehnisse nach Jahr und Tag in Zetteln und Heften zu konservieren, \u00fcbte er auch in Gleiwitz aus, wo er das Oberschlesische Museum im Jahre 1905 gr\u00fcndete. Seit 1889 war er dort Amtsrichter und seit 1900 Aufsichtsrichter. Als er 1920 in den Ruhestand trat und in seine Heimatstadt Bunzlau zur\u00fcckkehrte, wurde ihm best\u00e4tigt, da\u00df Oberschlesien durch Schillers Weggang eine Pers\u00f6nlichkeit verloren hatte, die schwerlich zu ersetzen war.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Den Gewinn hatte Bunzlau. Hier konnte sich Schiller, ungest\u00f6rt von Berufsarbeit, ganz der Heimatforschung widmen. So benutzte er sein reiches Wissen von Stadt, Menschen und historischen Pers\u00f6nlichkeiten, um so tief wie m\u00f6glich in die Geschichte Bunzlaus einzudringen und in viele Winkel der Jahrhunderte hineinzuleuchten, in denen es noch dunkel war. Ein guter Helfer war ihm dabei das Werk das sein Onkel Dr. Ewald Wernicke, hinterlassen hatte, die Bunzlauer Chronik, die mit dem Jahre 1884 abschlo\u00df. Was nach dieser Zeit in seiner Heimat geschah, trug er sorgf\u00e4ltig zusammen. Diese Nachtr\u00e4ge zum Wernicke erschienen einige Jahre nach dem ersten Weltkrieg im Bunzlauer Stadtblatt. Die Geschichte des Gro\u00dfen Topfes, der Singuhr, der Bunzlauer Burg, das Leben und Wirken des Boberschwans Martin Opitz und des von Lessing und Klopstock bewunderten Andreas Tscherning kannte er wie kaum ein anderer und ging immer wieder anderen und \u00e4lteren Spuren nach, um der historischen Wahrscheinlichkeit und Wahrheit m\u00f6glichst nahe zu kommen. Im Bunzlauer Museum, das von Maurermeister Peter Gansel gegr\u00fcndet und am 25. Januar 1911 er\u00f6ffnet worden war, sammelte er viele Kostbarkeiten in \u00a0den Vitrinen und Schr\u00e4nken mit ihren gro\u00dfen Schubladen. Die Entwicklung der Bunzlauer T\u00f6pferkunst lie\u00df sich hier an Schaust\u00fccken durch die Jahrzehnte und Jahrhunderte verfolgen, Utensilien, Schriftst\u00fccke, Drucke und Fotos wurden von Artur Schiller liebevoll und sachgem\u00e4\u00df geordnet. Fast jeden Monat veranstaltete er kleine Sonderausstellungen, die das Interesse der Bev\u00f6lkerung am Museum immer neu belebten. Wie oft begegnete man dem Geheimrat im Turmzimmer mit neuen Sch\u00e4tzen, die ihm alte Bunzlauer daheim oder aus der Ferne zugeschickt hatten. Dies wurde alles genau registriert und als Zug\u00e4nge in der Heimatpresse verzeichnet. Im Turmzimmer des Museums lag auch das G\u00e4stebuch aus, in dem von Gerhard Hauptmann bis zum Onkel Fritz aus Amerika tausende Namen zu finden waren. Im Bunzlauer Museum herrschte Leben. Es lag nicht versteckt und verlassen da wie viel andere Heimatmuseen und bot wohl auch mehr \u2013 allein schon durch die Singuhr mit ihren beweglichen Passionsfiguren, die vom Museumsw\u00e4rter Jung immer wieder aufgefrischt und mit dem Mechanismus in Kontakt gebracht wurden. Und den gro\u00dfen Topf konnte man sich hundertmal ansehen und hatte immer wieder seine Freude daran, namentlich wenn der Geheimrat ihn kommentierte. Da\u00df dieses nicht alles nur \u00e4u\u00dferliche Schau blieb, sondern im inneren Wesen sich darbot, daf\u00fcr hat Arthur Schiller mit gro\u00dfer Hingabe gesorgt. Der Bunzlauer Verein f\u00fcr Heimatschutz w\u00fcrdigte Schillers Verdienste durch Ernennung zum Ehren-vorsitzenden.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1686\" height=\"2059\" src=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-8-Artur-Schiller2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1770\" style=\"width:364px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-8-Artur-Schiller2.jpg 1686w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-8-Artur-Schiller2-1064x1300.jpg 1064w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-8-Artur-Schiller2-768x938.jpg 768w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-8-Artur-Schiller2-1258x1536.jpg 1258w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-8-Artur-Schiller2-1677x2048.jpg 1677w\" sizes=\"auto, (max-width: 1686px) 100vw, 1686px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><sup>Artur Schiller im Jahre 1928<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nicht weit vom Museum lag Schillers Geburtshaus. Im Hause Oberstra\u00dfe 17 (Klempnermeister Reimann) war er am 16. Mai 1858 zur Welt gekommen. Namentlich der Garten mit dem Pavillon, der in den Jahren vor 1945 in bunten neuen Farben leuchtete, hatte es ihm angetan. Wir haben ihm gern zugeh\u00f6rt, wenn er am Haaseberg stand und aus seiner Jugendzeit in diesem Garten erz\u00e4hlte. Er glaubt sich bis zum Herbst 1859 zur\u00fcckerinnern zu k\u00f6nnen und f\u00fchrte als Beweis den Durchzug einer bestimmten Truppe durch Bunzlau an, den er vom Fenster des Hauses in der Oberstra\u00dfe mit erlebte. Das Datum dieses Ereignisses lie\u00df sich in alten Zeitungen noch feststellen, und siehe, der kleine Arthur war damals nur anderthalb Jahre alt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schillers Vater war Baumeister, sp\u00e4ter Baurat, und am Bau der Heilanstalt ma\u00dfgeblich beteiligt. Er war auch der Erbauer der Villen an der Ostseite der L\u00f6wenberger Stra\u00dfe, die im spitzen Winkel zur Baufluchtlinie standen, weil ihm wohl das langweilige Bild von Reihenh\u00e4usern auf die Nerven gegangen war.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als sechsj\u00e4hriger Junge mu\u00dfte Arthur Schiller vor\u00fcbergehend seine Heimatstadt verlassen. Gerade dadurch wurde wohl seine gro\u00dfe Sehnsucht und Liebe zur Vaterstadt Bunzlau geweckt. Bis zum Jahre 1870 lebte er mit seinen Eltern in Goldberg und kehrte als zw\u00f6lfj\u00e4hriger nach Bunzlau zur\u00fcck, das er nach dem Abitur verlie\u00df, um Jura in Leipzig, Heidelberg und Berlin zu studieren. Seit 1889 Amtsrichter in Gleiwitz heiratete er 1890 die charmante Ilona Pillich aus Budapest, lernte dadurch die ungarische Sprache und ist lange Jahre Gerichtsdolmetsch f\u00fcr Ungarisch &nbsp;in Schlesien. Aus der Ehe gehen ein Junge und ein M\u00e4dchen hervor, an denen sich die gl\u00fccklichen Eltern zwei Jahrzehnte erfreuen k\u00f6nnen. Dann kommt der erste Weltkrieg und rafft den Sohn und die Tochter hinweg. Die Ernennung Arthur Schillers zum Justizrat erfolgt bereits 1913 in tiefsten Frieden.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"572\" height=\"635\" src=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-9-15525-GrabkreuzSchiller.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1771\" style=\"width:378px;height:auto\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><sup>Das Grab Artur Schillers in G\u00f6rlitz<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was aus seinen reichen Sammlungen und Niederschriften geworden ist, konnten wir &nbsp;nicht feststellen. Wir wissen nur, da\u00df es in seiner Wohnung an der Logenstra\u00dfe (?) nach seinem Weggang genauso w\u00fcst aussah wie in allen anderen Wohnungen und H\u00e4usern. Einige Monate diente die Wohnung den Sowjets als Lazarett. Auch das Museum wurde gepl\u00fcndert. Das Ratsarchiv und die B\u00fcchereien der Oberstra\u00dfe, der Zahnschen Anstalten und der Keramischen Fachschule scheinen teilweise erhalten geblieben zu sein, denn russische Kulturoffiziere suchten nach dem Einmarsch dort nach geschichtlichen Daten f\u00fcr ihren Feldmarschall Kutusow. Vielleicht fanden sie auch Schillers Leitfaden f\u00fcr eine schnell erlernbare Stenografie und seine Sammlung von Kinder- und Abz\u00e4hlversen. Seine verw\u00fcstete Heimatstadt hat &nbsp;er niemals wieder gesehen. F\u00fcnf Monate nach der Flucht starb er am 2. Juli 1945 in G\u00f6rlitz. Bunzlauer, die dort leben, pflegen sein Grab.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Arnold Glander. Erstver\u00f6ffentlichung im \u201eBunzlauer Stadtblatt\u201c, Ausgabe 14. Mai 1928.&nbsp; Es ist vielleicht seltsam: wenn ich nachts durch die traumstille Stadt gehe, auf deren Giebelhausd\u00e4chern und T\u00fcrmen das silberne Mondlicht glei\u00dft und ich das Atmen der schlafenden Blumen auf den Beeten zu sp\u00fcren meine, dann ist es mir stets, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[28],"tags":[],"class_list":["post-1761","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bunzlauer-heimatzeitung"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1761","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1761"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1761\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1772,"href":"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1761\/revisions\/1772"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1761"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1761"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1761"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}