{"id":1482,"date":"2024-07-05T15:34:57","date_gmt":"2024-07-05T13:34:57","guid":{"rendered":"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/?p=1482"},"modified":"2024-07-05T15:34:58","modified_gmt":"2024-07-05T13:34:58","slug":"die-stadt-bunzlau-in-ihrer-heutigen-entwicklung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/index.php\/2024\/07\/05\/die-stadt-bunzlau-in-ihrer-heutigen-entwicklung\/","title":{"rendered":"Die Stadt Bunzlau in ihrer heutigen Entwicklung"},"content":{"rendered":"\n<p>A. S. Erstver\u00f6ffentlichung: Bunzlauer Stadtblatt-Kalender 1914<\/p>\n\n\n\n<p>Zwar geh\u00f6rt Bunzlau nur zu den St\u00e4dten mittlerer Gr\u00f6\u00dfe im Regierungsbezirk Liegnitz, und es nimmt der Einwohnerzahl nach auch da noch nicht den ersten Platz ein, es steht aber, wenn man die H\u00f6he der Aufwendungen ber\u00fccksichtigt, die es in den letzten 10 bis 15 Jahren f\u00fcr Schulhaus- und Kanalbauten, f\u00fcr Stra\u00dfenpflasterarbeiten usw. gemacht hat, zweifellos in der vordersten Reihe, denn manche gr\u00f6\u00dfere Stadt nicht nur Niederschlesiens wird sich in dieser Beziehung sogar kaum mit ihm messen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2054\" height=\"338\" src=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-1-22_1914.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1483\" srcset=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-1-22_1914.jpg 2054w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-1-22_1914-1300x214.jpg 1300w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-1-22_1914-768x126.jpg 768w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-1-22_1914-1536x253.jpg 1536w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-1-22_1914-2048x337.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2054px) 100vw, 2054px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><sup>Neues Villenviertel (Gansel- und Taemmerstra\u00dfe)<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Betrachten wir zun\u00e4chst einmal die verschiedenen Baulichkeiten, die in dem letzten Jahrzehnt entweder neu entstanden sind, oder durch Umbauten ein ver\u00e4ndertes Aussehen erhielten, und die jetzt das Stadtbild wesentlich zu seinem Vorteile beeinflussen. Gelegentlich der Hundertjahrfeier der Einf\u00fchrung der St\u00e4dteordnung beschlossen die Bunzlauer st\u00e4dtischen K\u00f6rperschaften, das bisherige Stadtpfeiferhaus an der Oberpromenade zu einem Heimatmuseum umzugestalten. Die erforderlichen Mittel f\u00fcr den Umbau wurden bewilligt, und im Mai des Jahres 1911 konnte das Geb\u00e4ude seiner neuen Bestimmung \u00fcbergeben werden. Verschiedene Mitglieder alteingesessener Bunzlauer Familien, sowie Personen, die ihrem Geburtsorte treue Anh\u00e4nglichkeit bewahrten, und zahlreiche andere Freunde des Museums hatten diesen Beschlu\u00df mit Freuden begr\u00fc\u00dft und dem Museum wertvolle Stiftungen gemacht. Eine der Haupterwerbungen der Stadt bildete aber die Singuhr, die einst nach ausw\u00e4rts verkauft worden war und die nun wieder nach Bunzlau zur\u00fcckkehrte und im Museum Aufstellung fand. In j\u00fcngster Zeit ist auch der gro\u00dfe Topf dortselbst untergebracht worden. Bunzlau ist unabl\u00e4ssig bestrebt gewesen, sich seinen Ehrennamen zu wahren, die Stadt der Schulen, \u201edas schlesische Halle\u201c zu sein. Denn gerade f\u00fcr Schulbauten sind im Verh\u00e4ltnis zur Gr\u00f6\u00dfe des Gemeinwesens gewaltige Summen ausgegeben worden. Mit dem Betrage, der f\u00fcr den neuen Seminarbau bereits bewilligt wurde, dessen Ausf\u00fchrung im Jahre 1914 bevorsteht, sind es mehr als eine halbe Million Mark, die f\u00fcr diesen Zweck von den st\u00e4dtischen K\u00f6rperschaften zur Bewilligung gelangten. Zuerst wurde ein neues Geb\u00e4ude f\u00fcr die bisherige h\u00f6here M\u00e4dchenschule errichtet, welche nach ihrer erfolgten Ausgestaltung den Namen Lyzeum erhielt. Dieser imposante Schulpalast, der im August 1912 seiner Bestimmung \u00fcbergeben wurde, ist an der Ecke der Teich- und der Sch\u00fctzenstra\u00dfe aufgef\u00fchrt worden, es ist das letzte vom verstorbenen Stadtbaurat Balzer geschaffene Bauwerk, da\u00df er noch in der Vollendung sehen durfte und das seinen Namen nicht von heute auf morgen vergessen l\u00e4\u00dft. Und wie durch dieses neue Schulgeb\u00e4ude die seit Jahren vorhandene Not an geeigneten Klassenr\u00e4umen f\u00fcr die immer mehr anwachsende Sch\u00fclerzahl etwas gemildert wurde, so geschah dies weiter durch den im Jahre 1912 erfolgten inneren Umbau des M\u00e4dchenschulgeb\u00e4udes. Endg\u00fcltig beseitigt wurde sie aber erst durch die Errichtung des neuen Geb\u00e4udes f\u00fcr die katholische Volksschule, das an der Sch\u00fctzenstra\u00dfe in der N\u00e4he der Einm\u00fcndung der Friedrichstra\u00dfe erstanden ist. Die innere Einrichtung ist genau wie die des Lyzeums nach den neuesten technischen Erfahrungen und den Forderungen der Schulhygiene getroffen worden. Die Aula dient gleichzeitig als Turnhalle und zwar auch f\u00fcr die Sch\u00fcler des Lyzeums. \u2013<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"989\" height=\"667\" src=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-2-22_1914b.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1484\" style=\"width:394px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-2-22_1914b.jpg 989w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-2-22_1914b-768x518.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 989px) 100vw, 989px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><sup>St\u00e4dtisches Museum<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Durch die Verstaatlichung des Eichwesens wurde die Stadt gezwungen, f\u00fcr das neue Eichamt ein eigenes Geb\u00e4ude aufzuf\u00fchren, das seinen Platz an der Sandm\u00fchlstra\u00dfe kurz vor ihrer Einm\u00fcndung in die G\u00f6rlitzer Stra\u00dfe gefunden hat. In den letzten Jahren befanden sich die Mitglieder der st\u00e4dtischen K\u00f6rperschaften zu verschiedenen Malen in der angenehmen Lage, ihre Zustimmung zu Stiftungen geben zu k\u00f6nnen, die zum immerw\u00e4hrenden Ged\u00e4chtnis verstorbener Bunzlauer B\u00fcrger von deren Hinterbliebenen gemacht wurden. Hier kommen in Betracht die Fernbach-Stiftung und die Taemmer-Stiftung. Rentier Moritz Kranz errichtete bei seinem Ausscheiden aus der Stadtverordneten-Versammlung, der er lange Jahre angeh\u00f6rt hatte, eine Seifensieder Moritz Kranz-Stiftung. F\u00fcr die St\u00e4rkung des Siechenhausbaufonds hatte der in G\u00f6rlitz verstorbene Rentier Julius Pluskal, ein ehemaliger Bunzlauer, letztwillig einen ansehnlichen Betrag der Stadt Bunzlau vermacht. Durch die Taemmer-Stiftung wird ein seit langer Zeit gehegter Wunsch nach einem Hallenschwimmbade erf\u00fcllt. Ueber die Platzfrage f\u00fcr diesen Bau gingen zun\u00e4chst die Meinungen auseinander. Die Mehrheit der Stadtverordneten entschied sich aber dann daf\u00fcr, da\u00df dieser Bau an der Gymnasialpromenade neben dem jetzigen Stadtbade aufgef\u00fchrt werden solle. Die Schwierigkeit bez\u00fcglich des Turmes der alten Stadtmauer, der auf Veranlassung des Landeskonservators nicht beseitigt werden durfte, ist dadurch gel\u00f6st worden, da\u00df er in der Fassade des Neubaues weiter erhalten bleiben wird. Allerdings ist nun wohl der Turm gerettet worden, ob aber damit das Erinnerungszeichen an eine weit zur\u00fcckliegende Vergangenheit in der urspr\u00fcnglichen Form wirklich noch vorhanden ist, darf bezweifelt werden, denn jetzt wird der Nichteingeweihte kaum auf den Gedanken verfallen, da\u00df es sich dabei um ein Ueberbleibsel der ehemaligen Bunzlauer Stadtmauer mit ihren Bastionen handelt. Das Hallenschwimmbad soll am 1. April 1914 in Betrieb genommen werden; in dem Geb\u00e4ude wird auch ein Zandersaal mit den entsprechenden Apparaten enthalten sein, und durch diese Eirichtung d\u00fcrfte manchem Kranken Linderung und Heilung gebracht werden k\u00f6nnen. Hier sei auch gleich eines anderen Baues Erw\u00e4hnung getan, der auf der ehemals Sauer\u2019schen Bleiche in der N\u00e4he des Promenadenteiches entstanden ist, und welcher der Kongregation der hiesigen Grauen Schwestern ein eigenes Heim gew\u00e4hrt. Auch in diesem Falle konnten aus einer Stiftung und zwar aus der des verstorbenen Obersekret\u00e4rs Lustig Mittel fl\u00fcssig gemacht werden. In dem Hause befindet sich gleichzeitig die von den Grauen Schwestern eingerichtete Kleinkinderschule. Aus st\u00e4dtischen Mitteln sind noch verschiedene Forsth\u00e4user neu erbaut worden, so das an der Klitschdorfer Stra\u00dfe gelegene f\u00fcr Revier Gemeinheide. Von den Neubauten, welche die Zukunft bringen soll, sieht man besonders dem des Sch\u00fctzenhauses in der B\u00fcrgerschaft mit lebhaftem Interesse entgegen. Nachdem das alte Schie\u00dfhaus im Jahre 1908 von den Flammen vernichtet worden ist, sind die hiesigen beiden Sch\u00fctzengesellschaften ihres Heimes beraubt worden. Seit Jahren schwebten zwischen dem Magistrat und der Sch\u00fctzengilde Verhandlungen, um, wie ein damals viel angewandtes Wort besagte, eine \u201ereinliche Scheidung\u201c in den Besitzverh\u00e4ltnissen herbeizuf\u00fchren. Nach vielem Hin und Her kam dann schlie\u00dflich ein Vertrag zustande, der den Sch\u00fctzengesellschaften eine von der Stadtgemeinde gezahlte bare Entsch\u00e4digung in H\u00f6he von 25000 Mark brachte, womit die ersteren sich mit ihren Anspr\u00fcchen an die Stadt als vollkommen abgefunden erkl\u00e4rten. Der alte bisherige Schie\u00dfstand wurde der Benutzung entzogen und die Sch\u00fctzengesellschaften erbauten sich nunmehr an dem Wege, der am Wasserwerk vorbeif\u00fchrte, unterhalb der ehemaligen Holl\u00e4nderm\u00fchle in der N\u00e4he der dortigen Tongruben einen neuen Schie\u00dfstand mit einem entsprechenden Aufenthaltsraum, dessen Fassade ein verkleinertes Abbild des alten Schie\u00dfhauses bietet. Im Herbst 1911 wurde der Grundstein gelegt und im Sommer 1912 konnte die Einweihung erfolgen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf dem neuen Schie\u00dfstande haben die beiden Sch\u00fctzengesellschaften getrennte Verwaltung eingef\u00fchrt, so da\u00df sie in der Benutzung ihrer St\u00e4nde und auch in jeder anderen Beziehung von einander unabh\u00e4ngig sind. In den ehemaligen Schie\u00dfhausanlage soll das neue Sch\u00fctzenhaus errichtet werden, wof\u00fcr die Mittel von den st\u00e4dtischen K\u00f6rperschaften schon bereitgestellt sind.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"989\" height=\"707\" src=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-4-23_1914b.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1486\" style=\"width:313px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-4-23_1914b.jpg 989w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-4-23_1914b-768x549.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 989px) 100vw, 989px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><sup>Neue katholische Volksschule<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Durch die Anlegung der Hochdruckwasserleitung und die sp\u00e4ter folgende Kanalisierung der Stadt machte sich die Neupflasterung der Stra\u00dfen unumg\u00e4nglich notwendig. Diese wurde zumeist durch Granit-Reihensteine mit Zementvergu\u00df ausgef\u00fchrt. Die Hauptstra\u00dfen der Stadt und auch verschiedene Nebenstra\u00dfen sind s\u00e4mtlich bereits mit dem neuen Pflaster versehen. Durch diese Arbeiten mu\u00dfte verschiedentlich eine Regulierung der Fluchtlinie und eine Nivellierung des Stra\u00dfenzuges erfolgen. Letzteres ist namentlich auf dem Verbindungswege von der L\u00f6wenberger Stra\u00dfe nach der Friedhofshalle und nach der Taemmerstra\u00dfe zu beobachten. Das Villenviertel, das an dem letztgenannten Stra\u00dfenzuge entstanden ist und das sich an der Ganselstra\u00dfe fortsetzt, macht mir seinen von h\u00fcbschen Gartenanlagen umgebenen Wohnh\u00e4usern einen \u00e4u\u00dferst vornehmen Eindruck. Von der Taemmerstra\u00dfe aus wurde nach Westen zu bereits wieder eine Stra\u00dfe neu aufgeschlossen, an der ebenfalls schon ein Bau errichtet worden ist Verfolgt man die Ganselstra\u00dfe weiter, so taucht am Rande der kleinen Zeche der Geb\u00e4udekomplex der Remer\u2019schen Besitzung auf, die in den Jahren 1912\/13 erbaut wurde, und die einen recht stattlichen Anblick gew\u00e4hrt. Durch die Stra\u00dfenregulierungen und Neupflasterungen hat namentlich auch der Stadtteil, den die Sandm\u00fchlstra\u00dfe und die Bornstra\u00dfe durchschneiden, sehr gewonnen. Bemerkenswert ist dort besonders, da\u00df der Fahrdamm des St\u00fcckes der Sandm\u00fchlstra\u00dfe vom Jaehne\u2019schen Grundst\u00fcck bis zur&nbsp; Br\u00fccke betr\u00e4chtlich h\u00f6her liegt als die Eing\u00e4nge zu den Wohnh\u00e4usern, und da\u00df er an jenem Teile rechts und links mit einem eisernen Zaune versehen wurde. Die Br\u00fccken \u00fcber die Michelsbache sind ebenfalls vollst\u00e4ndig neu hergestellt worden. Tritt man von der letzteren Stra\u00dfe in die G\u00f6rlitzer Stra\u00dfe und von dort in die Gymnasialstra\u00dfe ein, so macht sich auch da die Stra\u00dfenregulierung und die Neupflasterung angenehm bemerkbar. Von dem ehemals Burkhard\u2019schen Grundst\u00fcck, das die Stadt erworben und inzwischen wieder weiter ver\u00e4u\u00dfert hat, ist ein Teil zur Verbreiterung der Gymnasialstra\u00dfe benutzt worden. Verfolgt man diese weiter, so gelangt man dann an die befestigte Dammstra\u00dfe, die in die Bahnhofstra\u00dfe einm\u00fcndet. Die alten Torfschuppen, die fr\u00fcher in jener Gegend standen, sind verschwunden, jetzt zieren Anlagen den gewonnenen Platz. Der oft beklagte Weg \u00fcber die Bahngleise ist ebenfalls beseitigt, und eine Unterf\u00fchrung von der Dammstra\u00dfe aus vermittelt den Verkehr nach dem n\u00f6rdlichen Stadtteile. Neuerdings ist die Niederm\u00fchlstra\u00dfe, deren Zustand in mehr wie einer Beziehung viel zu w\u00fcnschen \u00fcbrig lie\u00df, mit in die Reihe der neu befestigten Stra\u00dfen getreten. Der alte Kanal, der dort an der westlichen Seite entlang f\u00fchrte, un der mit Granitplatten zugedeckt war, die sich in betr\u00e4chtlicher H\u00f6he \u00fcber dem Niveau der Stra\u00dfe befanden, ist verschwunden. Durch die Neupflasterungen sind manche Klagen \u00fcber die Beschaffenheit der Stra\u00dfen beseitigt worden. Vornehmlich trifft dies auf die Rothlacher Stra\u00dfe zu. Durch die Befestigung dieser mit Granitpflaster machte sich gleichzeitig auch eine Regulierung des Stra\u00dfenzuges n\u00f6tig, die zur Beseitigung der die Stra\u00dfe einengenden Holzst\u00e4lle f\u00fchrte, die zu den Familienh\u00e4usern der \u201eConcordia\u201c geh\u00f6rten. Die Stra\u00dfe macht jetzt, wenn auch noch Ecken und Winkel vorhanden sind, einen recht gef\u00e4lligen Eindruck.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"640\" src=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-5-23_1914.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1487\" style=\"width:482px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-5-23_1914.jpg 1000w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-5-23_1914-768x492.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">                                           <sup>Lyzeum<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Auch in anderer Beziehung wurde manche Verbesserung getroffen. Die Verbindung zwischen dem Kleinbahnhof und dem Staatsbahnhof hatte bislang manchen Grund zur Klage gegeben; jetzt ist nun dort die so sehnlichst erw\u00fcnschte Abhilfe geschaffen. Die H\u00fcttenstra\u00dfe hat \u00fcber die Sch\u00f6nfelder Stra\u00dfe hinweg eine Verl\u00e4ngerung gefunden und der neue Weg m\u00fcndet am Kiesberge in die Bergstra\u00dfe. Die Kanalisation auf der genannten Stra\u00dfe ist ausgef\u00fchrt, Gas- und Wasserleitung sind gelegt und im Fr\u00fchjahr 1914 wird auch die Pflasterung vorgenommen werden. An diesem Verbindungswege ist sogar bereits ein Neubau entstanden, der von dem Verlage der Fachzeitschrift \u201eDer Eisenh\u00e4ndler\u201c aufgef\u00fchrt wurde. Etwas f\u00fcr Bunzlau Eigenartiges wurde bei der Neubefestigung der Gnadenberger Stra\u00dfe mit den dort angelegten Inseln geschaffen, die mit einem niedrigen Drahtzaun eingefriedigt sind, und auf denen sich B\u00e4ume und Rabatten befinden. Unsere Promenadenverwaltung hat sich in den letzten Jahren unter der Leitung des neuen Stadtg\u00e4rtners eine modernere Gestaltung der Anlagen recht angelegen sein lassen. Wege wurden eingezogen und neue geschaffen. Hier&nbsp; seien auch die beiden Treppenanlagen an der Schlo\u00dfpromenade in der unmittelbaren N\u00e4he der evangelischen Kirche besonders hervorgehoben, die einen recht gef\u00e4lligen Eindruck machen. Die an den Hauptpunkten der Promenade angelegten Blumenbeete mit ihren wundervollen Farbenwirkungen bilden das Entz\u00fccken aller Blumenfreunde. Da eine aufstrebende Stadt mit den Mitteln f\u00fcr Schaffung von g\u00e4rtnerischem Schmuck nicht allzusehr einhalten darf, so dr\u00e4ngten die Verh\u00e4ltnisse nun mit Macht zum Bau einer neuen Stadtg\u00e4rtnerei. Magistrat und Stadtverordnetenversammlung waren sich darin einige, da\u00df in dieser Beziehung unbedingt etwas geschehen m\u00fcsse, und so wurde im Jahre 1912 auf dem st\u00e4dtischen Grundst\u00fccke neben dem Wasserwerke die neue Stadtg\u00e4rtnerei angelegt. Es sind dort die unumg\u00e4nglich notwendigen Einrichtungen geschaffen worden; im Sommer 1913 wurde daselbst f\u00fcr den Stadtg\u00e4rtner auch ein Wohnhaus aufgef\u00fchrt, das dieser bereits am 1. Oktober des gleichen Jahres beziehen konnte. Damit sind die Hauptw\u00fcnsche der Promenadenverwaltung erf\u00fcllt worden.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1003\" height=\"663\" src=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-6-23_1914c.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1488\" style=\"width:447px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-6-23_1914c.jpg 1003w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-6-23_1914c-768x508.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1003px) 100vw, 1003px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">                <sup>Hallen-Schwimmbad (Max-Taemmer-Stiftung)<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Die private Baut\u00e4tigkeit hat sich in den letzten Jahren, wenn das Villenviertel hier nicht mit in Betracht gezogen wird, fast ausschlie\u00dflich auf die H\u00fcttenstra\u00dfe und auf die Rothlacher Stra\u00dfe beschr\u00e4nkt, wo eine Reihe von neuen Wohn- und Gesch\u00e4ftsh\u00e4usern entstanden ist. Die Baut\u00e4tigkeit wurde l\u00e4ngere Zeit durch Gew\u00e4hrung von billigen Bauhypotheken von den st\u00e4dtischen K\u00f6rperschaften gef\u00f6rdert, da man sich damit der Erwartung hingab, auf diese Weise den Wohnungsmangel, der das  Wachstum der Stadt Bunzlau unterbindet, steuern zu k\u00f6nnen. Die Tatsachen haben jedoch gelehrt, da\u00df der Wohnungsmangel auch durch diese gutgemeinte Ma\u00dfnahme nicht beseitigt wurde, und deshalb ist die Gew\u00e4hrung solcher Bau-hypotheken wieder eingestellt worden. In der Stadtverordneten-versammlung hatte man sich des \u00f6fteren damit besch\u00e4ftigt, wie wohl die Wohnungsfrage am zweck-m\u00e4\u00dfigsten zu l\u00f6sen sei. Eine Sonderkommission mu\u00dfte sich mit der Angelegenheit der Bau-hypotheken besch\u00e4ftigen und hierbei wurde auch die Wohnungsfrage gestreift. Einen Schritt vorw\u00e4rts kam man aber erst im Jahre des Regierungsjubil\u00e4ums des Kaisers. Wie \u00fcberall im deutschen Vaterlande aus diesem Anla\u00df Mittel f\u00fcr gemeinn\u00fctzige Zwecke bewilligt wurden, so wollte auch Bunzlau eine Stiftung machen, die den Namen des kaiserlichen Jubilars tragen sollte. Nach eingehender Pr\u00fcfung der verschiedensten hierf\u00fcr in Vorschlag gebrachten Projekte einigten sich die Stadtverordneten sodann auf den von der Kommission gutgehei\u00dfenen Magistratsantrag, eine Stiftung von 75000 Mark zur F\u00f6rderung des Kleinwohnungswesens in Bunzlau zu errichten. Es werden Ein- und Zweifamilienh\u00e4user erstehen, f\u00fcr die aus der Stiftung Baugeld zu niedriger Verzinsung und ebensolcher Amortisation gegeben wird. Die Herstellungskosten eines solchen Einfamilienhauses sollen 6000 Mark und die eines Zweifamilienhauses 10000 Mark nicht \u00fcbersteigen. Wie sehr diese Stiftung das Richtige getroffen hat, das beweist die sympathische Aufnahme, die sie \u00fcberall gefunden, und das beweist auch die Zahl der eingegangenen Bewerbungen. Vorl\u00e4ufig ist der Bau von 28 H\u00e4usern in Aussicht genommen, und zwar sollen diese entstehen am Viehmarkte, am Galgenteiche, am K\u00fcrschnerberge, an der Amalienh\u00fctte und an der Schmutzwasser-Pumpstation. Mit der Bauausf\u00fchrung wird jedenfalls im Fr\u00fchjahre 1914 begonnen werden.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"996\" height=\"665\" src=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-7-23_1914d.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1489\" style=\"width:440px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-7-23_1914d.jpg 996w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-7-23_1914d-768x513.jpg 768w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-7-23_1914d-360x240.jpg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 996px) 100vw, 996px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><sup>Neues Heim der Grauen Schwestern<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Noch eine andere Stiftung ist zu erw\u00e4hnen, und zwar steht sie im Zusammenhang mit der Erinnerung an die gro\u00dfe Zeit der Erhebung Preu\u00dfens im Jahre 1813. Die Frauen von Bunzlau vereinigten sich, um die patriotische Tat einer Frau aus jenen denkw\u00fcrdigen Tagen zu ehren, da die Herrschaft des ersten Napoleon f\u00fcr immer gebrochen wurde. Frau von Bonin, die Gattin eines preu\u00dfischen Offiziers, die im benachbarten Wiesau wohnte, nahm im Gasthof zur \u201eLinde\u201c, dem heutigen Hotel zum \u201eF\u00fcrst Bl\u00fccher\u201c, den franz\u00f6sischen General Brun gefangen und erbeutete dabei die Kriegskasse mit 60000 Talern Inhalt. Zur Erinnerung an diese Heldentat wurde an der Ostseite des Rathauses ein Relief aus gelbem s\u00e4chsischen Sandstein angebracht, das den Vorgang der Gefangennahme des Offiziers und der Beschlagnahme der Kasse in ausdrucksvoller Darstellung wiedergibt. Die Frauen von Bunzlau haben die Mittel f\u00fcr diese Erinnerungstafel aufgebracht und eine M\u00fcnchener K\u00fcnstlerin, deren Wiege in Bunzlau gestanden, Frau Jenny von Bary-Doussin, hat das Kunstwerk ausgef\u00fchrt, das am Tage der Bunzlauer Feier des Regierungsjubil\u00e4ums des Kaisers in Gegenwart von Nachkommen der Frau von Bonin und in Anwesenheit von Ehreng\u00e4sten, der Mitglieder der st\u00e4dtischen K\u00f6rperschaften, sowie von verschiedenen Klassen der M\u00e4dchen-B\u00fcrgerschule und namentlich einer gewaltigen Zuschauermenge feierlich enth\u00fcllt wurde. Festreden hielten Frl. Ilse Nitschke und B\u00fcrgermeister Richter. Zur Feier des kaiserlichen Regierungsjubil\u00e4ums und der gro\u00dfen Ereignisse von 1813 hatten die st\u00e4dtischen K\u00f6rperschaften am Abend des gleichen Tages im \u201eOdeon\u201c einen Kommers veranstaltet, an dem die B\u00fcrgerschaft recht zahlreich teilnahm. Der Promenadenteich war mit Lichtern ums\u00e4umt, \u00fcber seine Wasserfl\u00e4che spannten sich Dr\u00e4hte, an denen buntfarbige Lampions hingen. In den Promenadenanlagen am Odeonteich waren ebenfalls eine gro\u00dfe Menge von Beleuchtungsk\u00f6rpern untergebracht. Schlie\u00dflich wurde auch noch ein Prachtfeuerwerk abgebrannt, das den ungeteilten Beifall der gewaltigen Zuschauermenge fand.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"995\" height=\"604\" src=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-8-24_1914.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1490\" style=\"width:420px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-8-24_1914.jpg 995w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-8-24_1914-768x466.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 995px) 100vw, 995px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">                            <sup>Neues Schie\u00dfhaus<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Im Jubil\u00e4umsjahre 1913 waren auch hundert Jahre seit dem Tage vergangen, da F\u00fcrst Kutusow von Smolensk in Bunzlau das Schwert f\u00fcr immer aus der Hand legte. Am Todestage des russischen Heerf\u00fchrers hatte die Stadt Bunzlau an dem Denkmal, das K\u00f6nig Friedrich Wilhelm III. dem Verstorbenen gewidmet, Kr\u00e4nze niederlegen lassen. Einige Wochen sp\u00e4ter traf der russische Botschaftsprediger in Berlin mit einem Gehilfen in Bunzlau ein, um an dem Denkmal in Gegenwart von Mitgliedern der Stadt- und der Kreisverwaltung eine weihevolle Ged\u00e4chtnisfeier abzuhalten. Von hier aus begaben sich die russischen G\u00e4ste zum Kutusow-Denkmal nach Tillendorf und zu den Denkmalsst\u00e4tten bei Gnadenberg und Schwiebendorf.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"979\" height=\"606\" src=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-9-24_1914d.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1491\" style=\"width:474px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-9-24_1914d.jpg 979w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-9-24_1914d-768x475.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 979px) 100vw, 979px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><sup>Villa Remer an der kleinen Zecje<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Die Kriegergr\u00e4ber der im Jahre 1866 im hiesigen Feldlazarett verstorbenen \u00f6sterreichischen Soldaten wurden vor einigen Jahren frisch hergerichtet und das Begr\u00e4bniskirchlein, das diese Gr\u00e4ber, die sich in seiner n\u00e4chsten N\u00e4he befinden, gewisserma\u00dfen in Schutz genommen hat, fand ebenfalls und zwar innen und au\u00dfen eine durchgreifende Erneuerung, so da\u00df es sich jetzt in stilvoll einfachem, aber umso wirkungsvollerem Gewande zeigt. Jahrelang hatte es unbenutzt gestanden; nun aber wird es bei Beerdigungen wieder in Anspruch genommen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1007\" height=\"639\" src=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-10-24_1914b.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1492\" srcset=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-10-24_1914b.jpg 1007w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-10-24_1914b-768x487.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1007px) 100vw, 1007px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><sup>Blick in die L\u00f6wenberger Stra\u00dfe<\/sup><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Werfen wir jetzt einen Blick auf die gewerblichen Verh\u00e4ltnisse und fangen wir mit den T\u00f6pfereien an, die Bunzlaus Namen durch ihre Erzeugnisse weit und breit bekannt gemacht haben. Hier ist der Einflu\u00df, den die keramische Fachschule auf die Formengebung der Gegenst\u00e4nde, wie \u00fcberhaupt auf die Anfertigung von Feinkeramik ausge\u00fcbt hat, recht deutlich erkennbar. Eine ganze Anzahl von Betrieben ist in den letzten Jahren dazu \u00fcbergegangen, neben der Herstellung der landl\u00e4ufigen Marktware sich der Fabrikation von besseren keramischen Sachen zu widmen. Was auf diesem Gebiete geleistet wird, da\u00df konnte recht anschaulich auf der im Jahre 1911 vom Verein der Bunzlauer Kaufmannschaft im Saale der Genossenschaftsbrauerei veranstalteten Topfmesse betrachtet werden.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"720\" src=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-11-25_1914.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1493\" style=\"width:400px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-11-25_1914.jpg 992w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-11-25_1914-768x557.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 992px) 100vw, 992px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Es hatten sich hierzu Interessenten nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus dem Auslande eingefunden und es wurden dadurch verschiedentlich neue Gesch\u00e4ftsverbindungen angekn\u00fcpft. Auch die vom Bunzlauer Kunstgewerbeverein veranstalteten Ausstellungen, namentlich diejenige des Jahres 1912, boten hin-reichend Gelegenheit, die k\u00fcnstlerische Weiterentwicklung des Bunzlauer T\u00f6pfergewerbes verfolgen zu k\u00f6nnen. Die Gro\u00dfbetriebe von Hoffmann &amp; Co., Eduard K\u00fcttner, Lengersdorff &amp; Co. haben ihre Fabriken und Lagerh\u00e4user erweitert.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2054\" height=\"756\" src=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-12-25_1914b.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1494\" style=\"width:410px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-12-25_1914b.jpg 2054w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-12-25_1914b-1300x478.jpg 1300w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-12-25_1914b-768x283.jpg 768w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-12-25_1914b-1536x565.jpg 1536w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-12-25_1914b-2048x754.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2054px) 100vw, 2054px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Die \u201eConcordia\u201c hat sich durch Schaffung von zeitgem\u00e4\u00dfen Neueinrichtungen und die dadurch bedingte Auff\u00fchrung von Baulichkeiten eine Betriebserweiterung angelegen sein lassen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"573\" height=\"1187\" src=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-13-26_1914.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1495\" style=\"width:295px;height:auto\"\/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Auch die Menzelsche Glasfabrik \u201eCarlswerk\u201c nahm durch einen Anbau auf dem seinerzeit von der Stadt erworbenen, an der H\u00fcttenstra\u00dfe gelegenen&nbsp; Gel\u00e4nde eine Vergr\u00f6\u00dferung ihrer Anlage vor. W\u00e4hrend es weiter vor Jahren in Bunzlau nur eine Eisengie\u00dferei gab, sind jetzt deren mehrere vorhanden, so da\u00df sich auf diesem Gebiete ebenfalls ein Fortschritt deutlich bemerkbar macht. Eine bedeutende Vergr\u00f6\u00dferung ihrer Betriebsr\u00e4ume nahm auch die Stadtblatt-Druckerei der Firma L. Fernbach vor. Nachdem bereits im Jahre 1902 im Garten des Grundst\u00fccks ein Neubau errichtet worden war, in welchem der Maschinensaal Unterkunft fand, machte sich weiterhin wieder Platzmangel empfindlich bemerkbar, der eine abermalige bauliche Vergr\u00f6\u00dferung bedingte. Im Sommer 1912 wurde daher auf das Geb\u00e4ude, in dem sich der Maschinensaal befindet, ein Stockwerk aufgesetzt. In den dadurch gewonnenen R\u00e4umen ist die Setzerei, einschlie\u00dflich der f\u00fcnf Setzmaschinen, sowie die Stereotypieabteilung untergebracht.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Bef\u00f6rderung der Formen, Papierrollen usw. vom Kellergescho\u00df nach dem Maschinensaal oder von dort nach der Setzerei und der Sterotypie geschieht durch einen elektrisch betriebenen Fahrstuhl. W\u00e4hrend hier also \u00fcberall von einer Vorw\u00e4rtsbewegung berichtet werden konnte, ist ein anderer Industriezweig, der fr\u00fcher in Bunzlau in hoher Bl\u00fcte stand, der M\u00fcllereibetrieb, vollst\u00e4ndig verschwunden. Die Doussinsche Niederm\u00fchle ging durch Kauf in den Besitz der Firma May &amp; Sohn \u00fcber, die dort eine Pappenfabrik einrichtete. Im Fr\u00fchjahr 1911 brannte die letztere nieder, sie wurde aber in kurzer Zeit wieder vollst\u00e4ndig aufgebaut. Die von der Firma gelieferten Fabrikate sind \u00fcberall r\u00fchmlichst bekannt. Der Bunzlauer Industrie wurde in den letzten Jahren auch elektrische Kraft geliefert, die von der Provinzialverwaltung aus den Elektrizit\u00e4tswerken der Talsperren in Marklissa und Mauer geliefert wird. Durch die Legung des Industriekabels sind den gr\u00f6\u00dferen Betrieben verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig billige Preise f\u00fcr die Abnahme von elektrischer Kraft gew\u00e4hrt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2050\" height=\"793\" src=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-15-27_1914.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1497\" srcset=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-15-27_1914.jpg 2050w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-15-27_1914-1300x503.jpg 1300w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-15-27_1914-768x297.jpg 768w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-15-27_1914-1536x594.jpg 1536w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-15-27_1914-2048x792.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2050px) 100vw, 2050px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Zur Hebung des gesch\u00e4ftlichen Lebens hatte der Verein der Bunzlauer Kaufmannschaft im August 1911 sogenannte Verkehrstage abgehalten, die eine gro\u00dfe Anzahl ausw\u00e4rtiger Besucher nach Bunzlau gebracht haben. Au\u00dfer der schon erw\u00e4hnten Topfmesse fad ein pr\u00e4chtiger Korso von den Bahnhofsanlagen durch die Stadt nach dem \u201eTivoli\u201c statt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Aufstieg eines Freiballons erfolgte; Sch\u00fctzenfest, turnerische Wettspiele, Konzert, Hunderennen und manches andere wurden geboten.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"583\" height=\"971\" src=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-14-26_1914b.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1496\" style=\"width:395px;height:auto\"\/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Gleichzeitig wurde ein Margaretentag zum Besten armer kranker Kinder aus Stadt und Kreis Bunzlau abgehalten. Dieser zeitigte ein derart g\u00fcnstiges finanzielles Ergebnis, da\u00df daraus einer ganzen Anzahl von Kindern ein Aufenthalt an der See oder an einem andern von \u00e4rztlicher Seite f\u00fcr zweckentsprechend gehaltenen Orte erm\u00f6glicht werden konnte. Da man also mit dem ersten Versuch, den Verkehr nach der Kreisstadt zu f\u00f6rdern, durchaus die besten Erfahrungen gemacht hatte, so ging der Verein der Bunzlauer Kaufmannschaft mit dem Gedanken um, diese Veranstaltungen von Zeit zu Zeit in irgend einer Form zu wiederholen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahre 1913 fand daher eine gemeinsam mit dem landwirtschaftlichen Kreisverein Bunzlau vorbereitete Tierschau in Bunzlau statt, die \u00fcberaus reichlich beschickt war. Mit ihr war auch eine Industrieausstellung&nbsp; verkn\u00fcpft, die wegen des gewaltigen Andranges von ausstellenden Firmen aus dem Gebiete des Maschinenbaues f\u00fcr landwirtschaftliche Zwecke einen Umfang angenommen hatte, wie er in Bunzlau bisher noch nicht zu verzeichnen war. Der Verlauf dieses Unternehmens hat nicht nur s\u00e4mtliche Erwartungen erf\u00fcllt, sondern diese noch bei weitem \u00fcbertroffen, so da\u00df die Beihilfen von Stadt und Kreis nicht in Anspruch genommen werden brauchten. Es ist daher geplant, in absehbarer Zeit wieder eine solche Veranstaltung stattfinden zu lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn also die Vereinst\u00e4tigkeit auf dem genannten Gebiete die sch\u00f6nsten Erfolge gezeitigt hat, so ist dies auch noch in anderer Beziehung zu vermelden.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"995\" height=\"1463\" src=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-17-28_1914b.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1499\" style=\"width:342px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-17-28_1914b.jpg 995w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-17-28_1914b-884x1300.jpg 884w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-17-28_1914b-768x1129.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 995px) 100vw, 995px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Bunzlau ist ja die Stadt der Vereine, und es haben sich in den letzten Jahren zu den vorhandenen eine ganze Menge von Neugr\u00fcndungen hinzugefunden. Verschiedene Wohlt\u00e4tigkeitsvereine erhielten im Laufe des Jahres 1912 durch das Entgegen-kommen der st\u00e4dtischen K\u00f6rperschaften ein Heim in den R\u00e4umen des alten katholischen Schulhauses. Es geh\u00f6ren hierzu der Deutsch-evangelische Frauenbund, der Vaterl\u00e4ndische Frauenverein mit der von ihm unterhaltenen Kleinkinderschule, der Verein f\u00fcr Fraueninteressen mit dem von ihm gegr\u00fcndeten Knabenhort und der gleichfalls von ihm ins Leben gerufenen und segensreich wirkenden Rechts-beratungsstelle.<\/p>\n\n\n\n<p>Erw\u00e4hnung m\u00f6ge auch finden, da\u00df die sch\u00f6nen K\u00fcnste in Bunzlau stets die weiteste F\u00f6rderung durch das musikverst\u00e4ndige und theaterfreudige Publikum gefunden haben. Die Singabende und der seit einer Reihe von Jahren bestehende M\u00e4nnergesangverein veranstalten allj\u00e4hrlich je eine gr\u00f6\u00dfere Auff\u00fchrung, unsere Stadtkapelle tr\u00e4gt mit ihren Konzerten jeglichem Musikverst\u00e4ndnis Rechnung durch Abhaltung der beliebten Abonnementskonzerte wie auch durch die Darbietung von schwierigeren Orchesterwerken. In den Jahren 1911 und 1912 hatte sich sogar in dem herrlichen Stadtforste, der Zeche, ein Waldtheater etabliert, das allerdings in dem zuletzt genannten Jahre vom Wetter recht wenig beg\u00fcnstigt war.<\/p>\n\n\n\n<p>Das st\u00e4dtische Theatergeb\u00e4ude erfuhr im Innern manche Ver\u00e4nderung; elektrisches Licht wurde eingef\u00fchrt, die Heizungsanlage ist verbessert worden und auch f\u00fcr die Ausstattung der B\u00fchne und die Beleuchtung derselben wurden bedeutende Aufwendungen gemacht. Nicht unerw\u00e4hnt m\u00f6ge bleiben, da\u00df Stadt und Kreis Bunzlau im Jahre 1913 zum ersten Male von Zeppelin-Luftschiffen \u00fcberflogen worden sind.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1006\" height=\"448\" src=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-18-24_1914c.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1500\" style=\"width:530px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-18-24_1914c.jpg 1006w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-18-24_1914c-768x342.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1006px) 100vw, 1006px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Zun\u00e4chst handelte es sich um zwei Luftschiffe, die zur Teilnahme an den Kaiserman\u00f6vern kommandiert worden waren. Im November wurden sodann Passagierfahrten durch die \u201eSachsen\u201c unternommen, die von Dresden kommend, auf der Fahrt nach Liegnitz \u00fcber Bunzlau ihren Weg nahm.<\/p>\n\n\n\n<p>Unser Bild zeigt das genannte Luftschiff, wie es sich unserer Stadt auf einer solchen Pasagierfahrt n\u00e4hert, an der in der Hauptsache nur Bunzlauer teilnahmen; darunter befanden sich auch die beiden Gewinner unserer Abonnenten-Preisfrage.<\/p>\n\n\n\n<p>Welche Begeisterung \u00fcber diesen Besuch herrschte, das ist am besen daraus ersichtlich, da\u00df eine gro\u00dfe Anzahl H\u00e4user und die T\u00fcrme der Stadt von zahlreichen Schaulustigen dicht besetzt waren, welche die \u201eSachsen\u201c bei ihrer Ankunft st\u00fcrmisch begr\u00fc\u00dften. Das Luftschiff wendete \u00fcber Bunzlau und flog dann nach Liegnitz zur\u00fcck, wo e seine Teilnehmer gl\u00fccklich landete, die von dem interessanten Verlauf dieser Fahrt hochbefriedigt waren.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach allem, was vorstehend ausgef\u00fchrt wurde, d\u00fcrfen wir zum Schlu\u00df mit Recht und auch mit Stolz behaupten, da\u00df in Bunzlau sowohl von den st\u00e4dtischen K\u00f6rperschaften, als auch von der B\u00fcrgerschaft, ganz gleich ob sie dem Handels- oder dem Handwerkerstande angeh\u00f6rt, alles getan worden ist, um sowohl praktische Erfolge zu erzielen, als ideellen Bestrebungen gerecht zu werden.<\/p>\n\n\n\n<p>M\u00f6ge unserer Stadt auch in Zukunft ein weiteres Aufbl\u00fchen beschieden sein, damit, wenn wir wieder einmal einen Kalender f\u00fcr unsere verehrten Leser herausgeben, auch dann von der Fortentwicklung, die sie in der Zwischenzeit genommen hat, berichtet werden kann. A. S.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>A. S. Erstver\u00f6ffentlichung: Bunzlauer Stadtblatt-Kalender 1914 Zwar geh\u00f6rt Bunzlau nur zu den St\u00e4dten mittlerer Gr\u00f6\u00dfe im Regierungsbezirk Liegnitz, und es nimmt der Einwohnerzahl nach auch da noch nicht den ersten Platz ein, es steht aber, wenn man die H\u00f6he der Aufwendungen ber\u00fccksichtigt, die es in den letzten 10 bis 15 [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[27],"tags":[],"class_list":["post-1482","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-texte-vor-1945"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1482","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1482"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1482\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1501,"href":"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1482\/revisions\/1501"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1482"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1482"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1482"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}