{"id":1461,"date":"2024-07-05T14:53:06","date_gmt":"2024-07-05T12:53:06","guid":{"rendered":"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/?p=1461"},"modified":"2024-07-05T14:53:07","modified_gmt":"2024-07-05T12:53:07","slug":"chronik-der-stadt-bunzlau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/index.php\/2024\/07\/05\/chronik-der-stadt-bunzlau\/","title":{"rendered":"Chronik der Stadt Bunzlau"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Herausgegeben von Joh. G. Bergemann<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Allgemeines Archiv f\u00fcr die Geschichtskunde des Preu\u00dfischen Staates. Leopold von Ledebur. Hauptmann a. D. und Vorsteher der vaterl\u00e4ndischen Merkw\u00fcrdigkeiten am neuen Kunst-Museo zu Berlin. 1830. Erste Abtheilung. Bunzlau und Umgegend im Jahre 1829. Bunzlau, 1829. Appun\u2018s Buchhandlung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Allj\u00e4hrlich, sobald der Fr\u00fchling erscheint, beginnt der th\u00e4tige Vref. Wanderungen zu machen in die reizenden Umgebungen seiner Vaterstadt L\u00f6wenberg, widmet die sch\u00f6ne Jahreszeit, von Dorf zu Dorf, von Stadt zu Stadt streifend, historischen Untersuchungen, indem er alle schriftlichen Denkm\u00e4ler, auf Pergament, wie in Stein und Metall, in Archiven, auf Kirchh\u00f6fen und Glocken, durchforschte, auch das lebendige Wort m\u00fcndlicher Ueberlieferung und der Sage nicht \u00fcberh\u00f6rend, und vorz\u00fcglich eine f\u00fcr alle historische Ermitterlungen h\u00f6chst wichtige Lokalkenntni\u00df sich verschaffend. Mit Ausbeute reichlich beladen, kehrt er im Herbste wieder heim, und benutzt nun die Ruhe des Winters zur Zusammenstellung und Ausarbeitung des Gesammelten. Auf diese Weise verdanken wir dem Flei\u00dfe dieses Mannes schon manchen sch\u00e4tzbaren Beitrag f\u00fcr Topgraphie und Geschichte seiner Heimath, und wenn auch zuweilen eine sch\u00e4rfere historische Kritik in den Forschungen und in der Beurtheilung der Quellen vermi\u00dft werden sollte, immer wird doch der sorgf\u00e4ltig pr\u00fcfende und sichtende Freund der Geschichte ein reiches, sehr dankenswerthes Material zusammen gebracht finden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von der oben angezeigten Chronik, die in w\u00f6chentlichen Lieferungen zu 1 Bogen erscheint, liegt blo\u00df die erste Abtheilung: Bunzlau und Umgegend im Jahre 1929 darstellend, vor mir. Die folgenden Hauptabtheilungen sollen enthalten: 2) Uebersicht der Landesherren, welche Bunzlau von seiner Entstehung bis auf gegenw\u00e4rtige Zeit beherrscht haben. 3) Geschichte der Stadt von ihrer Erbauung an und aller die Einwohner betroffenen merkw\u00fcrdigen Begebenheiten und traurigen Schicksale mit R\u00fccksicht auf die Umgegend. 4) Geschichte der katholische-, 5) Geschichte der evangelischen Religion, Kirche, Schule und ihrer Lehrer. 6) Geschichte des K\u00f6nigl. Waisenhauses und dessen Lehrer. 7) Geschichte der Bibelgesellschaft. Jede Abtheilung wird chronologisch geordnet und zum Ganzen ein vollst\u00e4ndiges Register geliefert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Verf. scheint die nicht unbedeutenden Nachrichten, welche \u00fcber die Stadt Bunzlau in S. J. Ehrhardts \u201eneuen diplom. Beitr\u00e4gen zur Niederschles. Geschichte und Rechte, Breslau, 1773. 4.\u201c S. 212 \u2013 238, sich befinden, \u00fcbersehen zu haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von demselben Verf. wird in \u00e4hnlicher Art in Kurzem eine Chronik der Stadt Liebenthal und des daselbst gewesenen vormaligen f\u00fcrstlichen Jungfrauenklosters erscheinen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Johann Gottfried Bergemann<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Neuer Nekrolog der Deutschen. Sechzehnter Jahrgang, 1838. Weimar 1840. Druck und Verlag von Bernh. Fr. Voigt<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Privatmann zu Breslau; geboren den 30. Nov. 1785, gest. den 1. Nov. 1837. Bergemann, geboren zu L\u00f6wenberg, wurde in der dasigen Elementarschule unter dem r\u00fchmlich bekannten Rektor Neumann t\u00fcchtig vorbereitet und in Friedeberg zum Apotheker ausgebildet, worauf er in der Hofapotheke zu Glogau konditionirte, 1806 &#8211; 9 als Feldapotheker, dann in Creutzburg und sp\u00e4ter wieder einige Jahre bei seinem Lehrherrn in Friedeberg servirte. In dieser Zeit trieb er flei\u00dfig Botanik und schrieb bereits einige Abhandlungen \u00fcber Surrogate ausl\u00e4ndischer Gew\u00fcrze, des Kaffee rc. Mittel und Gelegenheit hinderten ihn, sich als Apotheker zu etabliren. Dagegen legte er 1812 einen Spezerei- und Parf\u00fcmeriewaarenhandel in seiner Vaterstadt an. Seine mannichfachen Kenntnisse und seine gemeinn\u00fctzige Th\u00e4tigkeit veranla\u00dften 1811\/12\/13\/14 seine Anstellung als Inspektor des in dieser Stadt eingerichteten Feldlazareths. Sp\u00e4ter ward er Stadtverordneter, Stadtverordnetenvorsteher und Rathmann (bis 1827), in welcher Stellung er 9 Jahre auf mehrfache Weise, namentlich auch als ihm die Forstinspektion \u00fcbertragen war, n\u00fctzlich wirkte. Nachdem bereits 1824 der 1. Theil seiner histor.-georgraph. Beschreibung der Stadt L\u00f6wenberg (der 2. blieb ungedruckt), mit welcher er sich seit 1817 besch\u00e4ftigt hatte, erschienen war, wurde um dieselbe Zeit schriftstellerisches Arbeiten seine Lieblingsbesch\u00e4ftigung, besonders das Sammeln von Materialien und Ausarbeiten von Chroniken; weshalb er auch 1824 sein kaufm\u00e4nnisches Gesch\u00e4ft ganz aufgab. Nunmehr folgte au\u00dfer vielen Aufs\u00e4tzen in den schles. Provinzialbl\u00e4ttern und mehreren lokalen Zeitschriften eine Reihe von B\u00fcchern, die Zeugni\u00df von seinem gro\u00dfen Flei\u00dfe geben, an welche aber freilich die Kritik keine gro\u00dfe Forderungen machen darf. Es erschienen 1826: Schles. Garten- und K\u00fcchenbuch. 1. Jahrgang (L\u00f6wenberg. Mit Dittrich vereint herausgeb.), 1827: Beschreibung und Geschichten der alten Burgreste Gr\u00f6ditzberg (L\u00f6wenb.), Flinsberg und Heilquellen (Liegnitz u. L\u00f6wenb.), 1828: Beschreibung und Geschichte von Warmbrunn und seinen Heilquellen (Hirschb.); ferner Beschreib. u. Geschichte der Stadt Bunzlau, der Stadt Friedeberg a. Q.; Geschichte des Klosters Liebenthal, Sagen der alten Burgfeste Gr\u00f6ditzberg (Bunzlau 1835), Beschreibung und Geschichte der alten Burgfeste Greiffenstein (das. o. J.), der Christtag 1635 in L\u00f6wenberg, und: die Schreckenstage L\u00f6wenbergs. (Erz\u00e4hlung. (L\u00f6wenberg 1833.) Noch manche seiner Maunskripte blieben ungedruckt. F\u00fcr sein erstes Werk ward ihm die die goldene Medaille. \u2013 Seine Schriften fr\u00fcherer Zeiten sind: Der chines Thee u. seine Surrogate. Breslau 1810. \u2013 Deutschlands wildwachsende Nahrungsmitel. Ebd. 1811. \u2013 Der Chokoladenfabrikant. Lpzg. 1812. \u2013 Maskirte Flora, oder Samml. von R\u00e4thseln, Charaden, Logogryphen u. Anagrammen, gesammelt im Tempel der Flora f\u00fcr Blumenfreunde. Liegnitz 1821.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1810\" height=\"2560\" src=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/14-002-Chronik-Bergemann.pages-scaled.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1462\" srcset=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/14-002-Chronik-Bergemann.pages-scaled.jpg 1810w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/14-002-Chronik-Bergemann.pages-919x1300.jpg 919w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/14-002-Chronik-Bergemann.pages-768x1086.jpg 768w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/14-002-Chronik-Bergemann.pages-1086x1536.jpg 1086w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/14-002-Chronik-Bergemann.pages-1448x2048.jpg 1448w\" sizes=\"auto, (max-width: 1810px) 100vw, 1810px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schlesisches Schriftsteller-Lexikon oder bio-biobliographisches Verzeichni\u00df der im zweiten Viertel des 19. Jahrhunderts lebenden schlesischen Schriftsteller von Karl Gabriel Nowack. Drittes Heft. Breslau, Verlag von Wilhelm Gottlieb Korn. 1839<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bergemann, Johann Gottfried, wurde den 30. November 1783 zu L\u00f6wenberg geboren, wo seine unverehelichte Mutter damals lebte. Nachdem dieselbe bald nach seiner Geburt den Tuchmachergesellen Zatsch in Goldberg geheirathet hatte, nahm die Frau des Zimmergesellen Bergemann das Kind in Pflege und sp\u00e4ter an Kindesstatt an, nach Kr\u00e4ften f\u00fcr eine gute Erziehung sorgend. Der Knabe gewann w\u00e4hrend des Besuchs der evangel. Stadtschule namentlich die Liebe und Zuneigung des Rectors Neumann, auf dessen Empfehlung er nach seiner Confirmation vom Apotheker Mylius in Friedeberg a. Q. in die Lehre genommen wurde. Eine schon in der Schule geweckte Vorliebe f\u00fcr Literatur und Naturwissenschaften kam ihm hier sehr zu statten. Seine Lieblingsbesch\u00e4ftigung in seinen Freistunden war Botanisiren und Ordnen der von ihm gesammelten Pflanzen. Nach beendigter Lehrzeit conditionirte er in der Hofapotheke in Glogau, diente 1806 bis 1809 als Feldapotheker, dann als Provisor in Creutzburg und sp\u00e4ter wieder einige Jahre bei seinem Lehrherrn in Friedeberg. Hier besch\u00e4ftigte er sich von neuem mit der Botanik und etablirte sich 1812 in seiner Vaterstadt. Da ihm die Mittel und Gelegenheit fehlten, eine eigene Apotheke zu errichten oder zu kaufen: so legte er einen Spezerei- und Parf\u00fcmerie-Waaren-Handel an, und verehelichte sich mit Clara Merkel aus Creutzburg. Seine vielerlei Kenntnisse und seine gemeinn\u00fctzige Th\u00e4tigkeit veranla\u00dften, da\u00df er 1813 und 14 als Inspector des an seinem Wohn-Orte eingerichteten Feldlazareths angestellt wurde. Auch machte er sich einige Jahre darauf als Stadtverordneter, Stadtverordneten-Vorsteher und Rathmann (seit 1818), welches Amt er 9 Jahre bekleidete, auf vielfache Weise n\u00fctzlich. Mit Lust und Liebe unterzog er sich dem oft so undankbaren, ihm \u00fcbertragenen Gesch\u00e4fte der Armen-Verwaltung. Der \u201eWaisenabend\u201c, eine feierliche Vertheilung der durch freiwillige Beitr\u00e4ge eingesammelten Geschenke an arme Kinder, besonders Waisen, am Weihnachts-Abende, wurde von ihm gestiftet und besteht noch jetzt. Ueberall war sein Bestreben auf Verbesserung zweckm\u00e4\u00dfiger Einrichtungen und sch\u00f6ner Anlagen gerichtet; die jetzige freundlichere Gestalt des Kirchhofes in L. wurde von ihm zuerst begr\u00fcndet; auch zeigte er, nachdem ihm die Forst-Inspection \u00fcbertragen worden war, eine stete und r\u00fchmliche Sorge f\u00fcr Bepflanzung sonst unbrauchbarer&nbsp; L\u00e4ndereien und unbenutzter Stellen mit geeigneten Holzanpflanzungen. \u2013 Als im J. 1817 die Magistr\u00e4te von der Regierung aufgefordert wurden, die vorhandenen Chroniken bis auf die neuesten Zeiten zu vervollst\u00e4ndigen und f\u00fcr k\u00fcnftige Zeiten fortzusetzen, ward ihm dieses Gesch\u00e4ft \u00fcbertragen, und er f\u00fchrte es mit seltenem Flei\u00dfe und unerm\u00fcdlicher Beharrlichkeit aus.Bei der Verwaltung einiger st\u00e4dtischen Kassen kam er zuweilen in unangenehme Verdrie\u00dflichkeiten mit der Stadtbeh\u00f6rde, so da\u00df er sein Amt als Rathmann 1827 niederlegte. Auch seinen bisher gef\u00fchrten Spezerei- und Parf\u00fcmerie-Handel gab er bald darauf auf und widmete sich fortan allein der Schriftstellerei, besonders dem Sammeln und Ausarbeiten von Chroniken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unerm\u00fcdet sammelte er mit Hintansetzung seines eigenen Vortheils und mit Aufopferung von Zeit, Geld und Gesundheit Materialien und chronologische Notizen zu Zeitgeschichten der St\u00e4dte und D\u00f6rfer, und man sah ihn im wahren Sinne des Wortes in seinem kleinen Zimmer oft f\u00f6rmlich unter Papieren, B\u00fcchern und Manuscripten vergraben. Da er inde\u00df gern viel schrieb, so nahm er es gew\u00f6hnlich mit der Richtigkeit und kritischen Sichtung nicht genau. Der lateinischen Sprache nicht gewachsen, mu\u00dfte zudem manches wichtige Dokument und manche Urkunde von ihm unbemerkt bleiben und unbenutzt gelassen werden. Er sammelte, was er fand, sch\u00f6pfte aus jeder, auch unreinen, Quelle, go\u00df dann alles zusammen und tr\u00fcbte und verd\u00e4chtigte dadurch oft auch seine besseren Arbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Selbst mit fremden Federn schm\u00fcckte er sich und verschwiegt die Quelle, mitunter zu seinem eigenen Nachtheile. Aus Geldmangel \u00fcbernahm er oft zu viele Arbeiten zu gleicher Zeit, bearbeitete zu vielerlei auf einmal und verlor dar\u00fcber nicht selten den gehofften Gewinne. Besonders hat die von ihm so sehr beliebte bogenweise Herausgabe seiner meisten Schriften sowohl dem Werthe derselben als auch seinem pekuni\u00e4ren Vortheile geschadet, da viele Subscribenten vor Vollendung des Werkes wieder abgingen und zuweilen seinen Commissionairen allein der Vortheil blieb. Deshalb blieb er auch arm und hinterlie\u00df nichts, als eine ziemlich bedeutende B\u00fcchersammlung besonders vaterl\u00e4nd. Geschichtswerke, die leider nach seinem den 1. Novbr. 1837 erfolgten Tode in einer Auction fast als Makulatur verschleudert und zerrissen wurden. \u2013 B. liebte Geselligkeit und war selbst ein angenehmer, heitrer Gesellschafter, ordnete gern Festlichkeiten und machte dabei den Ceremoniemeister. Die \u201eb\u00fcrgerliche Resource\u201c war gr\u00f6\u00dftentheils sein Werk, und als er als Director dieses Vereins wegen Mi\u00dfhelligkeiten mit den Mitgliedern ausschied, wurde durch ihn bald ein zweiter gesellschaftlicher Verein \u201ezur Eintracht\u201c gestiftet, dessen Director er bis an sein Ende war. Auch zwei Privat-Theater-Vereine dankten ihm ihr Entstehen, machten ihm aber viel Arbeit und Verdru\u00df. Er war der Eitelkeit nicht fremd, und machte sich gern bemerkbar, jagte nach Titeln und Auszeichnungen und prangte damit gern in seinen Schriften. Auf den Titel seiner Schriften nannte er sich: Inhaber der goldnen Medaille (welche ihm nach Uebersendung seiner L\u00f6wenberger Chronik an den K\u00f6nig und Kronprinzen zu Theil ward), Rathmann und Forst-Inspector, correspond. Mitglied der Gesellsch. f\u00fcr vaterl. Kultur in Breslau, Ehrenmitglied des Geschichtsverein zu Gro\u00df-Glogau und der oberlaus. Gesellsch. der Wissensch. zu G\u00f6rlitz. Auch war er h\u00f6chst gl\u00fccklich, wenn er sich der Bekanntschaft und des Umganges gelehrter oder ber\u00fchmter M\u00e4nner erfreuen konnte.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1810\" height=\"2560\" src=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/30755-02-Bergemann-scaled.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1463\" srcset=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/30755-02-Bergemann-scaled.jpg 1810w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/30755-02-Bergemann-919x1300.jpg 919w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/30755-02-Bergemann-768x1086.jpg 768w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/30755-02-Bergemann-1086x1536.jpg 1086w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/30755-02-Bergemann-1448x2048.jpg 1448w\" sizes=\"auto, (max-width: 1810px) 100vw, 1810px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schriften: Der chines. Thee u. seine Surrogate. Bresl., 1810. 8. \u2013 Deutschlands wildwachsende Nahrungsmittel. Ein Handb. f. Stadt- u. Landsch. u. jed. Patrioten. 1. Abth. enth. die Surrogate f. Getreide, Brod, Gem\u00fcse, Salat u. Gew\u00fcrze. Bresl., 1811. gr. 8. \u2013 Der Chocoladenfabrikant, oder gr\u00fcndl. Anweis., wie man Mail\u00e4nd., Wiener u. alle andre Sorten Chocolade zubereiten mu\u00df, und ihre G\u00fcte und Aechtheit pr\u00fcfen kann. Nebst Anzeige der m\u00f6gl. Surrogate der Cacaobohnen. Leipzig, 1812. 8. \u2013 Maskirte Flora, oder Samml. von R\u00e4thseln, Charaden, Logogr. u. Anagr., gesammelt im Tempel der Flora f\u00fcr Blumenfreunde. Mit 1 Steindr. Liegn., 1821. 8. (Diese 4 Schriften sind in der von B\u2019s Hand vorliegenden Notiz \u00fcber seine schriftstell. Th\u00e4tigk. nicht vermerkt.) \u2013 Histor.-topogr. Beschreib. der Kreisstadt L\u00f6wenberg und Umgegend. Aus Urkunden, Acten, Chroniken u. Handschr. gesammelt. 1. Band. Hirschberg, 1824. VIII u. 806 S. gr. 4. \u2013 (Im Verein mit Dittrich) Schlesisches Garten u. K\u00fcchenbuch. 1. Jahrg. L\u00f6wenberg, 1826. 8. \u2013 Beschreib. u. Geschichte der alten Burgveste Gr\u00f6ditzberg. L\u00f6wenberg (1827). X (XL) u. 191 S. 8. \u2013 Flinsberg u. seine Heilquellen. Liegn. u. L\u00f6wenberg, 1827. VIII u. 262 S. 8. \u2013 Waidmanns-Curiosit\u00e4ten. Zur Unterhalt. z. Erheiter. f. J\u00e4ger u. Jagd-Liebhaber. Herausgeg. von J. G. Dittrich. Bunzlau, (1828). 6 Bg. 8. \u2013 Beschrieb. u. Gesch. der Stadt Friedeberg a. Q. Hirschberg, 1829. VI u. 712 S. 8. Nebst 4 S. Verbess. u. Nachtr. \u2013 Chronik der Stadt Bunzlau. 1. Abth. Bunzlau und Umgegend im Jahre 1829. Bunzl., 1829. 124 S. 2. Abth. Bunzlau\u2019s Beherrscher von Erbauung bis zur Gegenwart. Das. 1830. 53 S. 3. Abth. Geschichte der Stadt von ihrer Gr\u00fcndung an u. aller die Einw. betroffenen merkw\u00fcrd. Begebenheiten und traurigen Schicksale, mit R\u00fccks. auf die Umgegend. Das. 1830. 467 S. 4. Abth. Gesch. der kath. Religion, Kirchen, Schulen u. ihrer Lehrer. Das. 1831. 52 S. 5. Abth. Gesch. der evang. Religion, Kirchen, Schulen u. ihrer Lehrer. Das. 1831. 42 S. 4. \u2013 Beschreib. u. Gesch. von Warmbrunn u. seinen Heil-Quellen. Hirschberg, 1830. XIV u. 378 S. 8. \u2013 Der Christtag im Jahre 1635 zu L\u00f6wenberg, oder: die Gr\u00fcndung von \u201eSch\u00f6psens Linde\u201c unweit dieser Stadt. Eine histor.-trag. Erz\u00e4hl. L\u00f6wenb. (1832). 142 S. 8. \u2013 Otto und Clara, oder: das Jungfernst\u00fcbchen unweit L\u00f6wenberg. Eine histor.-trag. Erz\u00e4hlung aus der Zeit des Hussiten-Krieges. Das. 1832. (VI) 199 S. 8. \u2013 Die Schreckens-Tage L\u00f6wenberg\u2019s. Eine histor.-trag. Erz\u00e4hl. aus dem 30j\u00e4hr. Kriege. Das. 1833. VI u. 352 S. 8. \u2013 Sagen der alten Burgfeste Gr\u00f6ditzberg. In ein romant. Gewand eingekleidet. Bunzlau (1835) III (XVI) u. 288 S. 8. \u2013 Sagen der alten Burgfeste Greiffenstein, herausgeg. Bunzlau, o. J. 190 S. 8. \u2013 Beschr. u. Geschichte der alten Burgfeste Greiffenstein. Bunzlau (1836). (VI) 364 S. 8. \u2013 Auch soll eine Geschichte des Klosters Liebenthal von B. erschienen sein, sowie er eine Geschichte u, Beschreib. von Fischbach, Thomaswaldau, Erdmannsdorf, Holstein, der Burg Kynast und den zu ihr geh\u00f6rigen Ortschaften im Manuscript fertig hatte. Au\u00dferdem hat er in den schles. Prov.-Bl\u00e4ttern u. einigen Lokal-Bl\u00e4tt. der Provinz viele kleine Aufs\u00e4tze ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herausgegeben von Joh. G. Bergemann Allgemeines Archiv f\u00fcr die Geschichtskunde des Preu\u00dfischen Staates. Leopold von Ledebur. Hauptmann a. D. und Vorsteher der vaterl\u00e4ndischen Merkw\u00fcrdigkeiten am neuen Kunst-Museo zu Berlin. 1830. Erste Abtheilung. Bunzlau und Umgegend im Jahre 1829. Bunzlau, 1829. Appun\u2018s Buchhandlung. 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