{"id":1443,"date":"2024-07-05T14:48:59","date_gmt":"2024-07-05T12:48:59","guid":{"rendered":"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/?p=1443"},"modified":"2024-07-05T15:18:01","modified_gmt":"2024-07-05T13:18:01","slug":"bau-der-niederschlesisch-maerkischen-eisenbahn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/index.php\/2024\/07\/05\/bau-der-niederschlesisch-maerkischen-eisenbahn\/","title":{"rendered":"Bau der Niederschlesisch &#8211; M\u00e4rkischen Eisenbahn"},"content":{"rendered":"\n<p>Von Eduard Dewitz. Erstver\u00f6ffentlichung: Geschichte des Kreises Bunzlau 1885<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"670\" height=\"481\" src=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-1-D1603-Maerkische1846.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1444\" style=\"width:838px;height:auto\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Als ein f\u00fcr den Kreis besonders wichtiges Ereignis f\u00e4llt in diese Geschichtsperiode der Bau der Niederschlesisch-M\u00e4rkischen Eisenbahn, welche den Kreis Bunzlau von Westen nach Osten durchschneidet.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Bau der im Kreise Bunzlau belegenen Strecke dieser Eisenbahn wurde im Jahre 1844 begonnen; f\u00fcr dieses die Interessen des Kreises wesentlich ber\u00fchrende Unternehmen ist, unter Zuh\u00fclfenahme der Gesch\u00e4ftsberichte der Direction der Niederschlesisch-M\u00e4rkischen Eisenbahn, historisch das Nachstehende zu verzeichnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im jahre 1840 trat zu Berlin eine Gesellschaft zusammen zum Bau einer Eisenbahn von Berlin nach Frankfurt a. O.; dasStatut derselben erhielt am 15. Mai 1841 die K\u00f6nigliche Best\u00e4tigung, die zugleich das Actien-Kapital auf 2 200 000 Thaler festsetzte. Der Bau wurde am 1. Juni 1841 begonnen und die Bahn am 23. October 1842 soweit vollendet, da\u00df sie in ganzen L\u00e4nge von 81,30 Kilometern dem Betriebe f\u00fcr den Personenverkehr \u00fcbergeben werden konnte. Am 31. October desselben Jahres wurde der G\u00fcter-Verkehr, sowie am 23. Januar 1843 die Viehbef\u00f6rderung er\u00f6ffnet; dadurch war der Betrieb in allen seinen Theilen auf der Berlin-Frankfurter Eisenbahn eingef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem es mehreren, w\u00e4hrend der Jahre 1837 \u2013 1843 f\u00fcr den Bau einer Eisenbahn von Berlin nach Breslau zusammengetretenen Gesellschaften nicht gelungen war, das erforderliche Bau-Kapital zusammenzubringen, wurde im Jahre 1843 der \u201eNiederschlesisch-M\u00e4rkischen Eisenbahn-Gesellschaft\u201c die Konzession f\u00fcr den Bau und Betrieb einer an die Berlin-frankfurter Eisenbahn in Frankfurt sich anschlie\u00dfenden Eisenbahn \u00fcber Liegnitz nach Breslau, sowie einer Anschlu\u00dfbahn nach G\u00f6rlitz bis zur S\u00e4chsischen Landesgrenze ertheilt. Die Allerh\u00f6chste Konzessions- und Best\u00e4tigungs-Urkunde f\u00fcr die Gesellschaft datirt vom 27. November 1843 (Gesetz-Sammlung 1843, Nr. 34).<\/p>\n\n\n\n<p>Bereits am 28. August 1843 wurde der Bau der 63,96 Kilometer langen Strecke zwischen Breslau und Liegnitz begonnen, und am 19. October 1844 erfolgte die Uebergabe der Strecke zum \u00f6ffentlichen Verkehr.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Bau der Strecke von Liegnitz bis Bunzlau wurde ebenfalls rasch gef\u00f6rdert; im Kreise Bunzlau begannen die Erdarbeiten f\u00fcr den Bahnbau Anfangs Juni 1844 in 2 Abtheilungen, und zwar:<\/p>\n\n\n\n<p>a. von Bunzlau aus nach Nieder-Thomaswaldau zu, mit 1000 Arbeitern, und<\/p>\n\n\n\n<p>b. von Neudorf (Colonie bei Siegersdorf aus, mit ebensoviel Arbeitern.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1071\" height=\"698\" src=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-2-167-Bahnhof-und-Hoffmann.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1445\" srcset=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-2-167-Bahnhof-und-Hoffmann.jpg 1071w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-2-167-Bahnhof-und-Hoffmann-768x501.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1071px) 100vw, 1071px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Er\u00f6ffnung der 45,3Kilometer langen Bahnstrecke von Liegnitz bis Bunzlau erfolgte am 1. Ocotber 1845. Zugleich wurde auch der G\u00fcterverkehr auf der Strecke von Breslau bis Bunzlau in vollem Umfange ins Leben gerufen, w\u00e4hrend man bis dahin nur Eilfracht mit den Personenz\u00fcgen bef\u00f6rderte.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1096\" height=\"695\" src=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-3-474-Bahnhof-und-Postgebaeude.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1446\" style=\"width:403px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-3-474-Bahnhof-und-Postgebaeude.jpg 1096w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-3-474-Bahnhof-und-Postgebaeude-768x487.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1096px) 100vw, 1096px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Es war nunmehr schon der Theil des Kreises von Wolfshayn bis Bunzlau in den Eisenbahnbetrieb eingereiht, nachdem es vieler Verhandlungen mit den Adjacenten bedurft hatte, und langwierige, schwierige Correspondenzen Seitens der Kreisbeh\u00f6rde gepflogen worden waren. Der Bau der vorbezeichneten Bahnstrecke innerhalb des Kreises war leicht zu bewerkstelligen, da Terrainschwierigkeiten nicht zu \u00fcberwinden waren. Erheblich schwieriger war der Bau von Bunzlau aus nach Frankfurt zu, da sich auf dieser Strecke dem Bau mancherlei Hindernisse in den Weg stellten, welche die Ingenieure zu beseitigen hatten.<\/p>\n\n\n\n<p>In Bezug auf die Verwaltung der Bahn lag der Vortheil, die ganze Eisenbahnlinie zwischen Berlin und Breslau in einer Hand zu vereinigen, augenscheinlich vor, und dies veranla\u00dfte die Niederschlesisch-M\u00e4rkische Eisenbahn-Gesellschaft, schon im Jahre 1843 mit der Berlin-Frankfurter Eisenbahn-Gesellschaft wegen des bei der Konzession bereits in Aussicht genommenen Ankaufs der Strecke Berlin-Frankfurt in Unterhaltung zu treten.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Ankauf kam nach vielfachen Verhandlungen durch Vertrag vom 12. December 1844, welcher unterm 27. Januar 1845 die Allerh\u00f6chste Genehmigung erhielt, zu Stande. Diesem Vertrage gem\u00e4\u00df erwarb die Niederschlesisch-M\u00e4rkische Eisenbahn-Gesellschaft das 2 200 000 Thaler betragende Stammkapital zum Kurse von 162,5 Prozent und die Priorit\u00e4ts-Obligationen von 600 000 Thalern der Berlin-Frankfurter Eisenbahn f\u00fcr eine Gesellschaftssumme von 4 175 000 Thalern. Die Uebergabe der Bahn an die neue Gesellschaft erfolgte am 1. August 1845, die Verwaltung der Bahn wurde jedoch schon vom 1. Januar 1845 ab f\u00fcr Rechnung der Niederschlesisch-M\u00e4rkischen Eisenbahn, und zwar bis zum 1. August 1845 noch durch die bisherige Direction der Berlin-Frankfurter Eisenbahn bewirkt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Bau der Niederschlesisch-M\u00e4rkischen Eisenbahn wurde nunmehr so gef\u00f6rdert, da\u00df auch die noch \u00fcbrige Strecke der Hauptbahn von Bunzlau bis Frankfurt a. O. am 1. September 1846, die Zweigbahn von G\u00f6rlitz nach G\u00f6rlitz aber kurz nach der Er\u00f6ffnung der S\u00e4chsisch-Schlesischen Eisenbahn von Dresden bis L\u00f6bau, am 15. Oktober 1846 dem Betriebe \u00fcbergeben werden konnte.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1086\" height=\"707\" src=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-4-699-Bahnhof.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1447\" style=\"width:522px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-4-699-Bahnhof.jpg 1086w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-4-699-Bahnhof-768x500.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1086px) 100vw, 1086px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Der G\u00f6rlitzer Bahnhof ist erst im Januar 1847 fertig gestellt worden, so da\u00df am 1. August 1847 die erste s\u00e4chsische Lokomotive in denselben einfuhr. Am 1. September 1847 wurde der G\u00f6rlitzer Bahnhof in den regelm\u00e4\u00dfigen Betrieb aufgenommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Genehmigung f\u00fcr die Breslauer Verbindungsbahn zur Verbindung des Niederschlesischen mit dem Oberschlesischen Bahnhofe, deren Nothwendigkeit sich w\u00e4hren des Baues der Hauptbahn herausstellte, erfolgte im Sp\u00e4therbst 1847. Die Bahn wurde am 1. M\u00e4rz 1848 dem Betriebe mit Pferden und im April 1850 dem Betriebe mit Lokomotiven \u00fcbergeben; im Laufe des Jahres 1871&nbsp; jedoch im Folge des Baues der neuen Breslauer Verbindungsbahn kassirt.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1091\" height=\"694\" src=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-5-926-Bahnhof.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1448\" style=\"width:435px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-5-926-Bahnhof.jpg 1091w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-5-926-Bahnhof-768x489.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1091px) 100vw, 1091px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Nach dem Statut der Niederschlesisch-M\u00e4rkischen Eisenbahn-Gesellschaft vom 3. Mai 1843 hatte sich der Staat beim Bau der Bahn mit 1\/7 des Aktienkapitals von 10 Millionen Thalern beteiligt und die Aktien mit 3 1\/2 Prozent garantirt, letzteres jedoch mit der Bedingung, da\u00df, wenn seinerseits w\u00e4hrend drei hintereinander folgenden Jahren ein Zuschu\u00df geleistet werden m\u00fcsse, oder in einem Jahre der zu leistende Zuschu\u00df mehr als ein Prozent des Anlage-Kapitals betragen sollte, er befugt sei, die Administration der Bahn und des Betriebes zu \u00fcbernehmen. Der Fall, da\u00df der Staatszuschu\u00df mehr als ein Prozent w\u00e4hrend eines Jahres betrug, trat f\u00fcr das Jahr 1848 ein. Es wurde w\u00e4hrend der Jahre 1848 \u2013 1850 im Ganzen 608 515 Thaler vom Staate Zuschu\u00df geleistet und dieserhalb vom 2. Januar 1850 ab f\u00fcr die Niederschlesisch-M\u00e4rkische Eisenbahn eine \u201eK\u00f6nigliche Verwaltung\u201c eingef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1080\" height=\"690\" src=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-6-1478-Bahnhof.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1449\" srcset=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-6-1478-Bahnhof.jpg 1080w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-6-1478-Bahnhof-768x491.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Diese K\u00f6nigliche Verwaltung dauerte bis Ende des Jahres 1851. Die am 16. October 1851 abgehaltene, au\u00dferordentliche General-Versammlung der Aktion\u00e4re beschlo\u00df den Verkauf der Bahn an die Staats-Verwaltung, und mittelst Ueberlassungs-Vertrages vom 25. und 26. Juni 1852, genehmigt am 21. August 1852 (Gesetzsammlung Nr. 37), wurde die Bahn mit allem Zubeh\u00f6r, gegen eine feste Rente von 4 Prozent f\u00fcr die Privat-Aktien vom 1. Januar 1852 ab, Staats-Eigenthum. Seitem wird die Bahn unter der Bezeichnung \u201eK\u00f6niglich Niederschlesisch-M\u00e4rkische Eisenbahn\u201c durch ein unterm 21. August 1852 eingesetzte K\u00f6nigliche Direction f\u00fcr Rechnung des Staates verwaltet.<\/p>\n\n\n\n<p>Von der Niederschlesisch-M\u00e4rkischen Eisenbahn wird der Kreis fast in seiner Mitte, in der Richtung von Westen nach Osten, durchschnitten; bei der Stadt Bunzlau und dem Orte Siegersdorf befinden sich Bahnh\u00f6fe und seit dem 14. Juni 1876 bei Nieder-Thomaswaldau eine Haltestelle. Die Bahn ist seit dem Jahre 1860 mit einem Doppelgeleise versehen, und betr\u00e4gt die L\u00e4nge derselben von dem Bahnhofe Kohlfurt bis zum Bahnhofe Kaiserswaldau, also fast genau der im Kreise Bunzlau gelegene Theil derselben 5,452 Meilen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1589\" height=\"993\" src=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-7-1587-Bahnhof.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1450\" style=\"width:517px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-7-1587-Bahnhof.jpg 1589w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-7-1587-Bahnhof-1300x812.jpg 1300w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-7-1587-Bahnhof-768x480.jpg 768w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-7-1587-Bahnhof-1536x960.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1589px) 100vw, 1589px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Von Kohlfurt bis Siegersdorf liegt die Bahn in g\u00fcnstigen Richtungen und Steigungen bis zum Queisflu\u00df, sie \u00fcberschreitet hinter Siegersdorf den letzteren vermittelst eines Viadukts von 404 Fu\u00df L\u00e4nge und einer H\u00f6he von 46 Fu\u00df \u00fcber dem niedrigsten Wasserstande des Queisflusses. Der Viadukt hat 5 halbkreisf\u00f6rmig \u00fcberspannte \u00d6ffnungen von 48 Fu\u00df Weite. Bis zum h\u00f6chsten bekannten Wasserstande ist das Mauerwerk der Pfeiler in Werksteinen ausgef\u00fchrt, w\u00e4hrend der \u00fcbrige Theil und die Bogen nebst Gel\u00e4ndermauern aus Ziegelwerk bestehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Hiern\u00e4chst \u00fcbersteigt die Bahn die 1 1\/2 Meilen breite Wasserscheide zwischen Queis und Bober, den h\u00f6chsten Punkt auf der ganzen Bahnhlinie von Berlin bis Breslau, 658,8 fu\u00df \u00fcber dem Meeresspiegel, in langen und breiten Einschnitten, und gelangt, nachdem das Boberthal auf einem gro\u00dfartigen, 82 fu\u00df hohen, 1550 Fu\u00df langen Viadukt \u00fcberschritten ist, nach Bunzlau.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Bober-Viadukt, erbaut von Maurermeister Engelhardt Gansel und Zimmermeister Gustav Buchholtz, hat 35 Bogen, worunter 5 von 48 Fu\u00df Weite das Flu\u00dfbett und 2 dergleichen den M\u00fchlgraben \u00fcberspannen. Die 20 mittleren Bogen\u00f6ffnungen sind 32 und die Durchbrechungen der Stirnpfeiler sind 18 Fu\u00df weit.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Breite der Fahrbahn, f\u00fcr Doppelgleis eingerichtet, betr\u00e4gt 27 Fu\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Bau-Material f\u00fcr den Viadukt besteht aus wei\u00dfen, sehr festen Sandstein, welcher bei dem eine Meile entfernten Dobrau gebrochen wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Zwischen Bunzlau und Kaiserswaldau f\u00e4llt die Bahnlinie fast ununterbrochen und \u00fcberschreitet verschiedene Gew\u00e4sser.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1105\" height=\"697\" src=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-8-414-Bahnhof.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1451\" srcset=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-8-414-Bahnhof.jpg 1105w, https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/Bild-8-414-Bahnhof-768x484.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1105px) 100vw, 1105px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Betriebs\u00fcbergabe der Strecke Berlin \u2013 Breslau an die Niederschlesisch &#8211; M\u00e4rkische Eisenbahn<\/h2>\n\n\n\n<p>Erstver\u00f6ffentlichung: Eisenbahn-Zeitung\u00ab Berlin, 1. Sept. 1846<\/p>\n\n\n\n<p>Berlin, 1. Sept. [1846] Heute ward die Gesammtstrecke der Eisenbahn, welche die beiden volkreichsten St\u00e4dte Preu\u00dfens, Berlin und Breslau, und demn\u00e4chst auch mit Ben\u00fctzung der oberschlesischen, der Wilhelms- und der Nordbahn die beiden gr\u00f6\u00dften deutschen Staaten, Oesterreich und Preu\u00dfen, in direkte und rasche Verbindung mit einander setzt, dem Betrieb \u00fcbergeben, nachdem die Strecken derselben zwischen Berlin und Frankfurt a.d.O., so wie zwischen Breslau, Liegnitz und Bunzlau bereits vor resp. vier, zwei und einem Jahre er\u00f6ffnet worden. Es ist diese Linie die&nbsp; gr\u00f6\u00dfte, die bis jetzt im n\u00f6rdlichen Deutschland unter einer und derselben Verwaltung&nbsp; steht und ihre Bedeutung sowohl f\u00fcr den innern Verkehr als f\u00fcr die Verbindung Deutschlands mit den \u00f6stlichen L\u00e4ndern (einerseits \u00fcber Wien und andererseits \u00fcber&nbsp; Krakau, Warschau ec.) kann sehr gro\u00df werden. Die Direkzion der Bahn hatte eine Anzahl von Freunden des Unternehmens zu einer Probe- und Er\u00f6ffnungsfahrt von hier nach Breslau eingeladen, und diese hat am 29. August in f\u00fcnf Wagen erster und zweiter Klasse stattgefunden, und zwar zur Zufriedenheit aller, die daran theilgenommen, und die, nachdem sie den folgenden Tag in Breslau und in dem durch die Freiburger Eisenbahn mit dieser&nbsp; Hauptstadt verbundenen Badeort Salzbrunn zugebracht hatten, am dritten Tage in etwa 13 Stunden nach Berlin zur\u00fcckkehrten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die beiden Hauptst\u00e4dte sind auf der Eisenbahn 47&nbsp; 7\/12 (auf der Chaussee 43?) Meilen von einander entfernt, und zwar ist die Linie, abweichend sowohl von der bisherigen Landstra\u00dfe als von der Wasserstra\u00dfe der Oder, durch&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Landestheile gef\u00fchrt, die bisher fast aller den Verkehr erleichternden Kommunikazionswege entbehrten. Nur der erste und der letzte Theil der Linie macht hiervon eine Ausnahme, indem jener von Berlin bis Frankfurt dem Laufe der Spree und der Oder folgt und dieser von Bunzlau \u00fcber Liegnitz nach Breslau parallel mit der Kunststra\u00dfe und der Oder l\u00e4uft. Die 22 5\/12 Meilen lange Strecke von Frankfurt a.d.O. nach Bunzlau f\u00fchrt dagegen durch die&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Nieder- und Oberlausitz, zwar an einigen gewerbreichen St\u00e4dtchen vor\u00fcber, jedoch durch Gegenden, die man bisher noch als au\u00dfer dem Bereiche des Weltverkehrs liegend angesehen hatte. Die ganze Bahn z\u00e4hlt mit Einschlu\u00df der beiden Endpunkte zwanzig Stazionsorte, von&nbsp; denen sechs auf die Mark Brandenburg, drei auf die Niederlausitz, drei auf die Oberlausitz&nbsp; und acht auf Schlesien kommen..<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"370\" height=\"685\" data-id=\"1452\" src=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/D2210-B480-Fahrkarte1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1452\"\/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"364\" height=\"681\" data-id=\"1455\" src=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/D2212-B481-Fahrkarte2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1455\"\/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"364\" height=\"681\" data-id=\"1456\" src=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/D2213-B482-Fahrkarte3.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1456\"\/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"663\" height=\"351\" src=\"https:\/\/bunzlau.siegburg.de\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/D2230-B496-Kontrollkarte-Bunzlau-2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1459\" style=\"width:403px;height:auto\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Ende 1841<\/p>\n\n\n\n<p>Gr\u00fcndung der Niederschlesischen Eisenbahn-Gesellschaft mit dem Ziel, eine Bahn von Frankfurt (Oder) nach Breslau zu bauen.<\/p>\n\n\n\n<p>5. August 1843<\/p>\n\n\n\n<p>Bei einer Generalversammlung der Aktion\u00e4re werden die Statuten der Gesellschaft verabschiedet.<\/p>\n\n\n\n<p>27. November 1843<\/p>\n\n\n\n<p>K\u00f6nig Friedrich Wilhelm IV unterzeichnet die Konzessions- und Best\u00e4tigungsurkunde f\u00fcr&nbsp; die Niederschlesisch-M\u00e4rkische Eisenbahn-Gesellschaft. Der Staat Preu\u00dfen beteiligt sich&nbsp; mit einem Siebentel an der Bahn.<\/p>\n\n\n\n<p>19. Oktober 1844<\/p>\n\n\n\n<p>Der Neubauabschnitt Breslau-Liegnitz wird f\u00fcr den Personenverkehr freigegeben.<\/p>\n\n\n\n<p>12. Dezember 1844<\/p>\n\n\n\n<p>Die Berlin-Frankfurter Eisenbahn und die Niederschlesisch-M\u00e4rkische Eisenbahn schlie\u00dfen einen Vereinigungsvertrag ab. Die Berlin-Frankfurter Bahn sollte demnach am 1.&nbsp; Januar 1845 erl\u00f6schen.<\/p>\n\n\n\n<p>27. Juli 1845<\/p>\n\n\n\n<p>Der \u00dcbergang der Berlin &#8211; Frankfurter Eisenbahn an die Niederschlesisch &#8211; M\u00e4rkische Eisenbahn wird genehmigt.<\/p>\n\n\n\n<p>1. August 1845<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcbernahme der Berlin-Frankfurter Eisenbahn durch die Niederschlesisch-M\u00e4rkische Eisenbahn. Die Z\u00fcge verkehren von Berlin in Richtung Schlesien.<\/p>\n\n\n\n<p>1. Oktober 1845<\/p>\n\n\n\n<p>Er\u00f6ffnung der Teilstrecke Liegnitz-Bunzlau<\/p>\n\n\n\n<p>15. August 1846<\/p>\n\n\n\n<p>Es finden erste Probefahrten auf der Strecke Guben-Frankfurt und Bunzlau-Guben statt.<\/p>\n\n\n\n<p>1. September 1846<\/p>\n\n\n\n<p>Das letzte Teilst\u00fcck Frankfurt-Guben-Bunzlau wird er\u00f6ffnet; damit ist die Strecke Berlin &#8211; Frankfurt (Oder) &#8211; Breslau durchgehend befahrbar. In Frankfurt wurde anstatt des alten Kopfbahnhofs ein neuer Durchgangsbahnhof er\u00f6ffnet.<\/p>\n\n\n\n<p>Mitte 1849<\/p>\n\n\n\n<p>Der Preu\u00dfische Handelminister v.d. Heydt setzt, trotz Widerstand der Bahn, eine k\u00f6nigliche Verwaltung f\u00fcr die Niederschlesisch-M\u00e4rkische Eisenbahn ein.<\/p>\n\n\n\n<p>1. Januar 1850<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz der Priorit\u00e4tsaktien in den davorliegenden Jahren, mu\u00dfte die Bahn einen&nbsp; st\u00e4ndigen Verlust hinnehmen, soda\u00df sich der Preu\u00dfische Staat veranla\u00dft sah, die Bahn&nbsp; zu erwerben.<\/p>\n\n\n\n<p>15. Oktober 1851<\/p>\n\n\n\n<p>Er\u00f6ffnung einer vom preu\u00dfischen Staat gebauten eingleisigen Verbindungsg\u00fcterbahn. Diese Bahn verlief parallel zur Berliner Stadtmauer vom Stettiner Bahnhof \u00fcber Hamburger-, Potsdamer-, Anhalter- zum Niederschlesisch-M\u00e4rkischen Bahnhof. Die Betriebsf\u00fchrung der G\u00fcterbahn \u00fcbernahm die Niederschlesisch-M\u00e4rkische Eisenbahn.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Bahn wird zum Kauf angeboten<\/p>\n\n\n\n<p>16. Oktober 1851<\/p>\n\n\n\n<p>Die Aktion\u00e4re der Niederschlesisch-M\u00e4rkischen Eisenbahn bieten dem Staat die Eisenbahn&nbsp; zum Kauf an.<\/p>\n\n\n\n<p>1. Januar 1852<\/p>\n\n\n\n<p>Die Berlin &#8211; Frankfurter Eisenbahn wird als \u00bbK\u00f6nigliche Niederschlesisch-M\u00e4rkische Eisenbahn\u00ab vom Preu\u00dfischen Staat \u00fcbernommen. Sie war die einzige der f\u00fcnf in Berlin&nbsp; m\u00fcndenden Fernbahnen, deren Bahnhof innerhalb der Stadtmauer lag.<\/p>\n\n\n\n<p>21. August 1852<\/p>\n\n\n\n<p>Der K\u00f6nig stimmt dem Kauf der Eisenbahn r\u00fcckwirkend zum 1. Januar 1852 zu. Zur Verwaltung wird die \u00bbK\u00f6nigliche Direktion der Niederschlesisch-M\u00e4rkischen Eisenbahn\u00ab eingesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>1857<\/p>\n\n\n\n<p>Auf dem Gel\u00e4nde in Frankfurt werden eine neue Hauptwerkstatt, eine Schmiede und Messinggie\u00dferei er\u00f6ffnet.<\/p>\n\n\n\n<p>9. Oktober 1857<\/p>\n\n\n\n<p>Der Verkehr auf der Strecke Berlin-Frankfurt wird zweigleisig aufgenommen.<\/p>\n\n\n\n<p>12. Oktober 1857<\/p>\n\n\n\n<p>Die Neubaustrecke von Frankfurt nach Kreuz wird dem Verkehr \u00fcbergeben.<\/p>\n\n\n\n<p>18. Oktober 1860<\/p>\n\n\n\n<p>Aufnahme des zweigleisigen Betriebes zwischen Frankfurt und Breslau. Damit ist die Strecke Berlin-Breslau durchgehend auf zwei Gleisen befahrbar.<\/p>\n\n\n\n<p>1864<\/p>\n\n\n\n<p>Erweiterung des Bahnhofs K\u00f6penick um eine Viehrampe, einen G\u00fcterschuppen und mehrere Ladegleise. Gleichzeitig strebte man einen Umbau des Bahnhofs in Berlin an.<\/p>\n\n\n\n<p>Januar 1865<\/p>\n\n\n\n<p>Die Niederschlesisch-M\u00e4rkische Eisenbahn legt einen Entwurf f\u00fcr den neuen Bahnhof in Berlin vor.<\/p>\n\n\n\n<p>Juni 1865<\/p>\n\n\n\n<p>Eine landespolizeiliche Pr\u00fcfung ergab, da\u00df sich der neue G\u00fcterbahnhof au\u00dferhalb der&nbsp; Stadtmauer befinden sollte. Innerhalb der Stadt sollte nur der Personenbahnhof gebaut werden, allerdings mit der Auflage, da\u00df der Bahnhof und die dazugeh\u00f6renden Anlagen so hoch gebaut werden, da\u00df die vorhandenen Stra\u00dfen in ihrer bisherigen Lage darunter hindurchgef\u00fchrt werden konnten. Da diese Auflage nicht erf\u00fcllbar war, wurde eine&nbsp; Parallelstra\u00dfe in Ost-West-Richtung geplant.<\/p>\n\n\n\n<p>19. Februar 1866<\/p>\n\n\n\n<p>Der K\u00f6nig genehmigt diese \u00c4nderung zum Bau.<\/p>\n\n\n\n<p>1. Juni 1867<\/p>\n\n\n\n<p>Die Viehstation Rummelsburg wird er\u00f6ffnet.<\/p>\n\n\n\n<p>1. April 1868<\/p>\n\n\n\n<p>Da sich der neue Bahnhof in Berlin auf der selben Stelle befinden sollte wie der alte, wurden die Z\u00fcge zum nahegelegenen Bahnhof der Ostbahn umgeleitet.<\/p>\n\n\n\n<p>16. August 1869<\/p>\n\n\n\n<p>Das neue Empfangsgeb\u00e4ude der Niederschlesisch-M\u00e4rkischen Eisenbahn in Berlin (sp\u00e4ter Schlesischer Bahnhof, Frankfurter Bahnhof, Ostbahnhof, bzw. Hauptbahnhof) wird er\u00f6ffnet. Die Reisez\u00fcge werden wieder vom Ostbahnhof zur\u00fcckgezogen.<\/p>\n\n\n\n<p>17. Juli 1871<\/p>\n\n\n\n<p>S\u00fcdlich des Niederschlesisch-M\u00e4rkischen Bahnhofs wird die mit staatlichen Mitteln erbaute \u00bbNeue Verbindungsbahn\u00ab f\u00fcr den G\u00fcterverkehr in Betrieb genommen. Diese zweigleisige Bahn (die \u00f6stliche Teil-Strecke wurde sp\u00e4ter die Ringbahn) f\u00fchrte von Moabit \u00fcber Wei\u00dfensee, Stralau nach Rixdorf; der Bau und die Betriebsf\u00fchrung lag in den H\u00e4nden der Niederschlesisch-M\u00e4rkischen Eisenbahn.<\/p>\n\n\n\n<p>1. Januar 1872<\/p>\n\n\n\n<p>Die Niederschlesisch-M\u00e4rkische Eisenbahn nimmt zur \u00bbNeuen Verbindungbahn\u00ab (sp\u00e4ter Ringbahn) den Personenpendelverkehr auf. Der Haltepunkt hat die Bezeichnung \u00bbNiederschlesisch-M\u00e4rkischer Anschlu\u00df\u00ab.<\/p>\n\n\n\n<p>April 1872<\/p>\n\n\n\n<p>An der Kreuzung der Niederschlesisch-M\u00e4rkischen Bahn zur \u00bbNeuen Verbindungsbahn\u00ab wird der Haltepunkt in \u00bbStralau\u00ab umbenannt.<\/p>\n\n\n\n<p>1. Juli 1874<\/p>\n\n\n\n<p>Der Anhalteplatz Friedrichshagen wird nach seinem Ausbau er\u00f6ffnet.<\/p>\n\n\n\n<p>Herbst 1874<\/p>\n\n\n\n<p>Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens nach Stralau zur Verbindungsbahn wird auf dem Bahnhof in Berlin ein zus\u00e4tzlicher Mittelbahnsteig gebaut.<\/p>\n\n\n\n<p>15. Mai 1875<\/p>\n\n\n\n<p>Eine 92,6 km lange zweigleisige Neubaustrecke von Gassen \u00fcber Sagan nach Arnsdorf wird er\u00f6ffnet, wodurch der rund 30 km lange Umweg \u00fcber Kohlfurt vermieden wird.<\/p>\n\n\n\n<p>1. September 1876<\/p>\n\n\n\n<p>Der neue Bahnhof Jacobsdorf wird er\u00f6ffnet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Eduard Dewitz. Erstver\u00f6ffentlichung: Geschichte des Kreises Bunzlau 1885 Als ein f\u00fcr den Kreis besonders wichtiges Ereignis f\u00e4llt in diese Geschichtsperiode der Bau der Niederschlesisch-M\u00e4rkischen Eisenbahn, welche den Kreis Bunzlau von Westen nach Osten durchschneidet. 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