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Schlesisches Weinfest am 6. September 2008imHaus der Begegnung in SiegburgmitBesichtigung der Bunzlauer Heimatstube
"Ja, Trinken frisch und Singen, das bricht durch alles Weh!" (Joseph von Eichendorff). Zum ersten Mal feierte die Bundesheimatgruppe gemeinsam mit den Bonner und Siegburger Schlesiern ein - Schlesisches Weinfest. Unsere Erfindung. Als am Samstag, dem 6. September, pünktlich um 15.30 Uhr ein kleiner Bus an der Bunzlauer Heimatstube hielt, war der Versammlungsraum im "Haus der Begegnung" von eifrigen Helfern mit Girlanden, Weinlaub und Blumenschmuck (natürlich in Bunzlauer Vasen) festlich dekoriert. Nach einer kleinen Führung durch die Heimatstube erhielten die ca. 30 Gäste vom Vorsitzenden Peter Börner, Vize Horst Tschage und auch vom Siegburger Bürgermeister Franz Huhn eine geziemende Begrüßung. Dann wurden die Flaschen geöffnet. Es gab zwar keinen Grünberger Wein – Horst Tschage hielt darüber ein ebenso informatives wie launiges Kurzreferat -, aber auf der Getränkekarte stand doch etwas Schlesisches: ein schöner Rheinhessen des schlesischen Grafen von Zedlitz. Der rührige Reiseleiter der Bonner Schlesier hatte ihn eigens in Görlitz erworben und rechtzeitig angeliefert. Nichtalkoholiker konnten sich mit erlesenem Knabberzeug, Eifel-Mineralwasser und köstlichem Traubensaft in Stimmung bringen lassen. "Der Heller ward zu Wasser, der Batzen ward zu Wein." Natürlich wurde auch viel gesungen! Trinklieder und Volkslieder erklangen immer wieder in froher und in besinnlicher Runde. Wo hört man sie heute noch, wo singt man sie noch, die aus der Kindheit vertrauten schönen alten Lieder? Den Abschluss im Reigen machte das Schlesierlied. Da brauchte keiner in die Noten oder in den Text zu schauen. Vielleicht spricht sich unser Weinfest in Bonn noch mehr herum. Dann steht im nächsten Herbst eine Wiederholung an. Dem Siegburger Partnerschaftsverein, der uns den Raum kostenlos zur Verfügung stellte, in dem sonst Schülergruppen aus Frankreich, Bunzlau und aus der Türkei bewirtet werden, aber auch den anderen Helfern, darunter Jochen Wiesner und Norbert Roth, ein ganz herzliches Dankeschön P.B. 







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